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Besprechungsgebühr gerechtfertigt?

10. April 2003 Thema abonnieren
 Von 
Lupex
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Besprechungsgebühr gerechtfertigt?

Hallo, vielleicht kann mir jemand hier helfen.
Ich habe gerade die erste Anwaltsbeauftragung meines Lebens hinter mir, bin quasi noch grün hinter den Ohren, also dort, wo manch andere es faustdick haben...
Meine Frage:
Bei einer Erbschaftsangelegenheit war der Gegenstandswert ca. 23000€.
Um diese Angeglegenheit zu vollziehen war ein RA nötig.
Seine Gebührenrechnung besteht nun neben einer Hebegebühr (96€) und der Post- und Telekommunikation (20€) aus der Geschäftsgebühr (548€; 8/10) und der Besprechungsgebühr (548€; 8/10)
Insgesamt bestand die Arbeit des RA in zwei Briefen: Die Aufforderung das Erbe zu definieren, sprich die Höhe des Hinterlasses anzugeben und der zweite Brief, den ausgerechneten Betrag einzufordern.
Sind 1200€ dafür nicht etwas viel?
Oder mal genauer: Ist tatsächlich eine Besprechungsgebühr zu erheben? Es hat lediglich diese beiden Briefe und natürlich die Besprechung mit mir gegeben ("Der Brief wurde beantwortet", "Die ist die Vermögensaufstellung" etc.)
Ist die Besprechungsgebühr nicht nur dann zu erheben, wenn mi t der Gegenseite "besprochen" wird?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Grüsse

Was denn, so teuer?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Martina2
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 2x hilfreich)

Die Besprechungsgebühr darf der RA nur fordern, wenn IN DEINEM EINVERSTÄNDNIS eine Besprechung der Sache mit einem DRITTEN stattgefunden hat. Dritter ist dabei, quasi jeder, nicht nur die Gegenseite.

Martina

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
D. Scholdei
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 16x hilfreich)

Moin,

zusätzlich zu dem, was Martina richtig gesagt hat, ist eine Mittelgebühr nach § 118 BRAGO 7,5/10 und nicht 8/10. Die Kriterien für das Abweichen von der Mittelgebühr stehen in § 12 BRAGO (Vermögen der Mandatnschaft, Bedeutung, Schwierigkeit und Umfang). Dabei würde mir in normalen Erbschaftsangelegenheiten keine Abweichung von der Norm auffallen. Insofern den Anwalt auch nochmal um Erklärung bitten.

Gruß
Daniel Scholdei

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Lupex
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke erst einmal!
Der Haken an der Sache scheint mir echt die Besprechungsgebühr zu sein.
Der RA hat mir bestätigt, dass damit nicht die Briefe an die Gegenseite gemeint sind.
Weiteres hat es m.E. nicht gegeben. Ich habe vorhin mit ihm telefoniert, genaueres hatte er nicht im Kopf. Ich werde nachharken!!
Seltsam fand ich auch, dass das Geld seit Mitte Februar auf seinem Konto war und er erst am 8.April auf penetrantes drängen reagiert hat.

Aber mal konkret: Was wäre ein Besprechungsfall: Kontakt mit Sachverständigen, Amtsgericht?

Grüsse und Danke

0x Hilfreiche Antwort

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