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Gängige anwaltliche Praxis ?

14.9.2020 Thema abonnieren
 Von 
guest-12316.09.2020 10:54:48
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Gängige anwaltliche Praxis ?

Guten Tag,

ich wollte mal nach der gängigen Praxis erkundigen , da ich den Eindruck gewonnen habe der Gegenanwalt ist an überhaupt keiner Lösung interessiert. Viel eher an seinem eigenen Profit.
Das ganze hat auch schon etwas von Psychoterror für mich als Betroffene.

Hintergrund des ganzen Zirkus ist leider eine Abtreibung. Der zugehörige Mann hat nie wirklich verstanden in was er da verwickelt ist.
Glaube er hat Angst vor mir und möchte mich in gewisser Weise Mundtot machen. Seine Familie steht in der Öffentlichkeit und da soll dieses Thema unter den Tisch gekehrt werden.

Vor kurzem habe ich ein Schreiben samt einer Unterlassungserklärung mit 8000€ Streitwert wegen Nachstellung , samt Anwaltsrechnung von knapp 730€ bekommen.
Daraufhin habe ich mich auch vertreten lassen und wir haben die Herrschaften freundlich auf den Hintergrund der vermeintlichen Nachstellung hingewiesen und eben darauf, dass der Sachverhalt nicht korrekt ist.

Die Gegenseite geht überhaupt nicht drauf ein und beharrt stur auf sein Honorar und jegliche Versuche die Sache zu regeln werden ignoriert und das obwohl der Gegenanwalt Mediator auf der Karte stehen hat.
Das hier ist eine Sache die mit nicht verarbeiteten Erlebnissen zu tun hat aber sicher nichts mit Nachstellung.
Das ist nicht so einfach , wenn man gegen eine Wand rennt und den wahren Hintergrund kennt der bestritten wird. Damit haben die beiden wirklich wieder psychisch was ausgelöst.

Mittlerweile wurde das alles noch durch einen Strafantrag gegen mich gekrönt, was es mir nicht besser gehen lässt.

Verstehe den Gegenanwalt absolut nicht. Die ganze Sache gehört für mich nicht in die Hände von Juristen.
So wie sich die Gegenseite verhält, wirkt es so als wäre er auf dem Weg diese Sache komplett auszuschlachten und erstmal gut zu verdienen, da bei seinem Mandant genug zu verdienen ist. Sein Mandant hasst mich nur noch laut eigener Aussage und solche Leute geben ja sowieso genug Geld aus , nur um schaden zu können.

Auch wenn man sich den Strafantrag samt Beiakte ansieht. Das ist einfach nur Gerede und wenig Beweis.

Klar, der Kunde ist König aber irgendwann sollte man vielleicht doch auch als Jurist das alles hinterfragen und überlegen wie realistisch und erfolgsversprechend die Aktion ist.

Solche Aktionen belasten zusätzlich immens psychisch und kosten vor allem beide Seiten unnötig Geld.

Andere Frage wäre, was kann man noch unternehmen außer abwarten und hoffen , dass die Staatsanwaltschaft die Sache einstellt?






-- Editiert von Moderator am 14.09.2020 23:00

-- Thema wurde verschoben am 14.09.2020 23:00

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14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Sunrabbit
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 57x hilfreich)

Du sagst du bist anwaltlich vertreten. Dann lass deinen Anwalt doch die Sache machen und les die Post des gegnerischen Anwalts gar nicht weiter wenn es dich so belastet.

Keine Aufmerksamkeit schenken ist das beste was du tun kannst. Da du nicht geschrieben hast, was dir vorgeworfen wird, vielleicht auch einen Tip für dich: Lass das Thema gut sein. Rede nicht mehr mit und über diese Menschen. Wenn von deiner Seite nichts kommt, braucht auch nichts unterlassen werden.

Ärger muss man sich auch leisten können. Oder anders: wer austeilt muss auch einstecken können. Daher ist es manchmal vom Vorteil, eine Faust in der Hosentasche zu machen und weg zu gehen.

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#2
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14138 Beiträge, 2145x hilfreich)

Zitat (von Tamtam2019):
Verstehe den Gegenanwalt absolut nicht.
Das ist jeweils auch gängige Praxis bei Betroffenen.
Die anwaltliche Vertretung (der *Gegenanwalt*) erledigt im Interesse des Mandaten das Juristische. Und lässt sich dafür bezahlen. Schließlich ist Rechtsberatung und rechtliche Vertretung sein Broterwerb.
Wenn der Mandant nicht mehr will, hört auch der Anwalt auf.
Zitat (von Tamtam2019):
Die ganze Sache gehört für mich nicht in die Hände von Juristen.
Doch, sie ist schon dort. Anders ließ sich vorher vermutlich nichts regeln. Du solltest das auch von deinem Anwalt weiterhin juristisch beackern lassen.

Selbst, wenn der Gegenanwalt auch Mediation *auf der Karte* hat, bedeutet das nicht, dass alle nun *Mediation* bestellen müssen...

Zitat (von Tamtam2019):
der Kunde ist König
Welcher Kunde? Hier ist wohl ein Mandant gemeint. Eine Unterlassungserklärung sieht der Gegenanwalt vermutlich als geeignetes Mittel. Sein Mandant offenbar auch.
Zitat (von Tamtam2019):
Das ist einfach nur Gerede und wenig Beweis.
Vermutlich sieht die Gegenseite das völlig anders.
Zitat (von Tamtam2019):
Andere Frage wäre,
Dein Anwalt wird es dir sagen.


-- Editiert von Anami am 14.09.2020 15:37

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#3
 Von 
NaibaF123
Status:
Lehrling
(1748 Beiträge, 237x hilfreich)

Zitat (von Tamtam2019):
da ich den Eindruck gewonnen habe der Gegenanwalt ist an überhaupt keiner Lösung interessiert.
klar ist er das. Die Lösung hat er ja recht am Anfang mitgeteilt, nämlich
Zitat (von Tamtam2019):
Unterlassungserklärung mit 8000€ Streitwert wegen Nachstellung , samt Anwaltsrechnung von knapp 730€ bekommen.

Dass einem die Lösung nicht passt, ist das andere. Das Gute ist: Man kann alles auf sich zukommen lassen. Wenn es keine Nachstellung gab, sondern nur "

Zitat (von Tamtam2019):
nicht verarbeiteten Erlebnissen
, dann hat man doch nichts zu befürchten und kann den Gegenüber doch machen lassen, wenn er sich doch so wohlfühlt.

Der Frage, ob es sich um Nachstellungen handelt wird ein Gericht dann auf den Grund gehen. Ohne mich auf diesen Fall zu beziehen, sollte man halt bedenken, dass der Täter eine Sache naturgemäß anders betrachtet, als ein Opfer. Was für den einen eine Traumabearbeitung ist, kann formaljuristisch schon eine Nachstellung sein.

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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31029 Beiträge, 12361x hilfreich)

Was soll denn unterlassen werden?

wirdwerden

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#5
 Von 
The Mentalist
Status:
Praktikant
(862 Beiträge, 241x hilfreich)

Anwälte sehen im Übrigen auch längst nicht alles so emotional und das ist auch gut so. Ein Anwalt ist deswegen auch kein Unmensch, er vertritt schließlich die Interessen seiner Mandanten. Dazu gehört auch, dass du nicht einer Meinung mit ihm bist.

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81151 Beiträge, 33928x hilfreich)

Zitat (von Tamtam2019):
Die Gegenseite geht überhaupt nicht drauf ein und beharrt stur auf sein Honorar und jegliche Versuche die Sache zu regeln werden ignoriert

Das ist durchaus gängige anwaltliche Praxis, denn der Anwalt hat eine Aufgabe: den Standpunkt seines Mandanten zu vertreten und - falls gewünscht - auch gerichtlich durchzusetzen. Egal was die Gegenseite meint.



Zitat (von Tamtam2019):
und das obwohl der Gegenanwalt Mediator auf der Karte stehen hat.

Das ist erst mal nur was nettes für die Karte, aber nichts was die Gegenseite zu irgendwas verpflichten würde.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#7
 Von 
eh1960
Status:
Bachelor
(3076 Beiträge, 913x hilfreich)

Zitat (von Tamtam2019):
Guten Tag,
ich wollte mal nach der gängigen Praxis erkundigen , da ich den Eindruck gewonnen habe der Gegenanwalt ist an überhaupt keiner Lösung interessiert. Viel eher an seinem eigenen Profit.

Der "Gegenanwalt" ist ausschließlich den Interessen seines Mandanten verpflichtet. Sein eigenes Interesse hat keine Rolle zu spielen.
Zitat:

Hintergrund des ganzen Zirkus ist leider eine Abtreibung. Der zugehörige Mann hat nie wirklich verstanden in was er da verwickelt ist.
Glaube er hat Angst vor mir und möchte mich in gewisser Weise Mundtot machen. Seine Familie steht in der Öffentlichkeit und da soll dieses Thema unter den Tisch gekehrt werden.

Vor kurzem habe ich ein Schreiben samt einer Unterlassungserklärung mit 8000€ Streitwert wegen Nachstellung , samt Anwaltsrechnung von knapp 730€ bekommen.


Was soll denn unterlassen werden?
Zitat:
Daraufhin habe ich mich auch vertreten lassen und wir haben die Herrschaften freundlich auf den Hintergrund der vermeintlichen Nachstellung hingewiesen und eben darauf, dass der Sachverhalt nicht korrekt ist.

Aha. Nachstellung... Das ist übrigens ein Straftatbestand.

Zitat:
Die Gegenseite geht überhaupt nicht drauf ein und beharrt stur auf sein Honorar und jegliche Versuche die Sache zu regeln werden ignoriert und das obwohl der Gegenanwalt Mediator auf der Karte stehen hat.

Wenn der Anwalt eine Unterlassungserklärung für seinen Mandanten verlangt, bekommt er dafür ein Honorar gemäß der Gebührenordnung.
Wenn der Anspruch auf Abgabe der Unterlassungserklärung berechtigt ist, dann muß derjenige, der die Erklärung abgeben muss, die Anwaltskosten der Gegenseite bezahlen. Das ist so vom Gesetz vorgesehen.

Zitat:
Das hier ist eine Sache die mit nicht verarbeiteten Erlebnissen zu tun hat aber sicher nichts mit Nachstellung.

Offensichtlich empfindet die andere Seit es als Nachstellung. Das muss dann ggf. ein Gericht klären.

Zitat:
Mittlerweile wurde das alles noch durch einen Strafantrag gegen mich gekrönt, was es mir nicht besser gehen lässt.

Logisch, denn "Nachstellung" ist eine Straftat. Die Forderung nach Abgabe einer Unterlassungserklärung war das mildere Mittel, da das offenbar nichts geholfen hat, kam nun der Strafantrag hinterher.

Zitat:
Verstehe den Gegenanwalt absolut nicht. Die ganze Sache gehört für mich nicht in die Hände von Juristen.

Ihre Ansicht ist da aber völllig unerheblich. Die Gegenseite sieht sich in ihren Rechten verletzt, also ergreift sie rechtliche Schritte, und damit beauftragt sie einen Rechtsanwalt. Das ist das gute Recht der Gegenseite, und der Anwalt vertritt nun die Interessen seines Mandanten. Das ist seine Aufgabe, dazu ist er auch gesetzlich verpflichtet.
Zitat:
So wie sich die Gegenseite verhält, wirkt es so als wäre er auf dem Weg diese Sache komplett auszuschlachten und erstmal gut zu verdienen, da bei seinem Mandant genug zu verdienen ist. Sein Mandant hasst mich nur noch laut eigener Aussage und solche Leute geben ja sowieso genug Geld aus , nur um schaden zu können.

Das sehen Sie volllkommen falsch. Die Gegenseite empfindet sich als Opfer einer Nachstellung von Ihnen. Dagegen geht sie rechtlich vor.
Wenn Sie meinen, daß das alles nicht stimmt, nehmen Sie sich einen Anwalt, und der unterstützt dann Sie bei der Abwehr der unberechtigten Ansprüche.

Zitat:
Auch wenn man sich den Strafantrag samt Beiakte ansieht. Das ist einfach nur Gerede und wenig Beweis.

Das sehen Sie so. Wie es die Staatsanwaltschaft sieht wissen Sie, wenn die sich dazu äußert.

Zitat:
Klar, der Kunde ist König aber irgendwann sollte man vielleicht doch auch als Jurist das alles hinterfragen und überlegen wie realistisch und erfolgsversprechend die Aktion ist.

Der Mandant ist kein "Kunde" des Anwalts, sondern sein Mandant. Der Anwalt hat die Aufgabe und die Pflicht, den Mandanten rechtlich zu beraten und nach seiner Maßgabe dann ggf. rechtliche Schritte einzuleiten.

Hier will die Gegenseite offenkundig rechtliche Schritte unternehmen, und damit hat sie einen Anwalt beauftragt. Der macht jetzt seine Arbeit.

Zitat:
Solche Aktionen belasten zusätzlich immens psychisch und kosten vor allem beide Seiten unnötig Geld.

Das gilt ganz besonders für Nachstellung...

Zitat:
Andere Frage wäre, was kann man noch unternehmen außer abwarten und hoffen , dass die Staatsanwaltschaft die Sache einstellt?

Wenn Sie noch keinen Anwalt haben, sollten Sie sich dringend einen suchen.
Denn unabhängig vom Strafantrag wg. Nachstellung müssen Sie die Anwaltskosten der Gegenseite für die Forderung auf Abgabe der Unterlassungsverpflichtung bezahlen. Es sei denn, Sie bringen das vor Gericht, und das Gericht sieht keine Grundlage für die Abgabe der Unterlassungserklärung.

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#8
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14138 Beiträge, 2145x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Wenn Sie noch keinen Anwalt haben, sollten Sie sich dringend einen suchen.
Zitat (von Tamtam2019):
Daraufhin habe ich mich auch vertreten lassen

1. https://www.123recht.de/forum/generelle-themen/Generelle-Themen-__f573227.html
2. https://www.123recht.de/forum/standesrecht-anwalts-und-verfahrenskosten/Standesrecht,-Anwalts-und-Verfahrenskosten-__f578537.html

Der eine sagt Stalking und Nachstellung und stellt endlich einen Strafantrag.
Die andere sagt, alles Käse, der versteht nur nichts.

Spannend, was draus wird.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#9
 Von 
guest-12316.09.2020 10:54:48
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Klar verdient der Anwalt sein Geld mit der Vertretung der Interessen seines Mandanten.

Des Menschen Wille usw,... aber in unserem Fall frage ich mich wirklich was das werden soll.

Lasst den Herrn Strafantrag stellen aber dann bitte mit Hand und Fuß.
Normalerweise solltest du das beweisen können, was du von dir gibst aber hier ist das absolut nicht so.
Es wird von WhatsApp gesprochen (waren in dem Unterlassungsschreiben übrigens WA und SMS ( ist der Akte beigfügt)). Allerdings liegt keine einzige dem Antrag bei (hat er angeblich alle nicht mehr).
Da gibt es noch Widersprüche im Antrag gegenüber den beigelegten Unterlagen.

Sag jetzt bitte niemand das wäre gut für mich...

Solche Sachen sollten in meinen Augen einem versierten Anwalt durchaus auffallen.

Wenn der Herr meint er müsste für sowas Geld ausgeben , okay sein Problem.
Aber unter dem Strich ist die psychische Belastung durch solch unnötige Aktionen immens. Nach der Sache willst du eigentlich irgendwie abschließen mit dem Thema und nicht immer wieder alles aufgewühlt bekommen , weil du dich irgendwie , irgendwo zu der Sache äußern sollst. Da wird so viel wieder getriggert für nichts und wieder nichts..
Letztlich hängst du dann als Beschuldigter auch wieder finanziell mit drin.

Klar, streiten wollen kostet auch und man kann sicherlich ein kleines Vermögen in solchen Angelegenheiten verbraten aber irgendwann kommt auch der Punkt wo ALLE Beteiligten mal in sich gehen sollten.

Oder kommt solange immer irgendwas neues bis man am Mandant kein Geld mehr verdienen kann, da es alle ist oder weil Beteiligte schon emotional zugrunde gegangen sind?
An hassenden Menschen, die anderen schaden wollen kann man leicht Geld verdienen aber frage mich wirklich ob das sein muss.

Staatsanwaltschaft und Gerichte haben sicherlich andere Dinge zu tun, als sich mit solchen Spielereien abzugeben...
Immer und immer wieder.

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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81151 Beiträge, 33928x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Denn unabhängig vom Strafantrag wg. Nachstellung müssen Sie die Anwaltskosten der Gegenseite für die Forderung auf Abgabe der Unterlassungsverpflichtung bezahlen. Es sei denn, Sie bringen das vor Gericht,

Was ist dann das für ein Unfug den man da schreibt?

Natürlich ist man dazu nicht verpflichtet und die TS muss das auch nicht vor Gericht bringen.



Zitat (von eh1960):
Wenn Sie noch keinen Anwalt haben

Zum Glück hat sie einen, der wird ihr das schon korrekt erklären.



Zitat (von Tamtam2019):
Solche Sachen sollten in meinen Augen einem versierten Anwalt durchaus auffallen.

Ja und? Das hindert ihn nicht daran, die Interessen des Mandanten dennoch zu vertreten.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#11
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14138 Beiträge, 2145x hilfreich)

Zitat (von Tamtam2019):
frage ich mich wirklich was das werden soll.
Das kannst du gern tun. Am Ende wird ein Ergebnis da sein.
Zitat (von Tamtam2019):
Lasst den Herrn Strafantrag stellen aber dann bitte mit Hand und Fuß.
Der macht das so, wie er meint, es sei richtig. Dazu hast du gar nichts zu sagen.
Zitat (von Tamtam2019):
Wenn der Herr meint er müsste für sowas Geld ausgeben , okay sein Problem.
Genau. Des Menschen Wille...
Es bringt absolut nichts, hier deine Story häppchenweise aus deiner Sicht zu erzählen.
Es geht um Rechtliches, nicht um Psychisches. Jedenfalls hier nicht.
Zitat (von Tamtam2019):
Staatsanwaltschaft und Gerichte haben sicherlich andere Dinge zu tun, als sich mit solchen Spielereien abzugeben...
Deine Sicht. Weiter nichts.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#12
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5038 Beiträge, 1694x hilfreich)

Zitat (von guest-12316.09.2020 10:54:48):
Solche Sachen sollten in meinen Augen einem versierten Anwalt durchaus auffallen.

Tun sie auch, das bedeutet aber nicht, dass man als Anwalt nicht auch auf unklarer Beweislage einen Prozeß führen darf. So weit geht "Organ der Rechtspflege" nun auch nicht.

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#13
 Von 
eh1960
Status:
Bachelor
(3076 Beiträge, 913x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von eh1960):
Denn unabhängig vom Strafantrag wg. Nachstellung müssen Sie die Anwaltskosten der Gegenseite für die Forderung auf Abgabe der Unterlassungsverpflichtung bezahlen. Es sei denn, Sie bringen das vor Gericht,

Was ist dann das für ein Unfug den man da schreibt?

Ach Harry...

Der Anwalt treibt die Anwaltskosten mittels Mahnbescheid ein, wenn die Abgemahnte dem Mahnbescheid nicht widerspricht, bekommt er einen vollstreckbaren Titel, völlig egal ob die Abmahnung eigentlich berechtigt war oder nicht.
Das Gericht prüft beim Erlass eines Mahnbescheides nicht, ob die Forderung berechtigt ist.

Und daß der Anwalt einen Mahnbescheid erwirkt, wenn seine Forderung nicht bezahlt wird, davon kann man ausgehen...

Und bei der TE ahne ich, wie das ausgehen wird. Die wird meinen "Das ist ungerecht, ich will das nicht bezahlen!"

Und irgendwann steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür...

-- Editiert von eh1960 am 16.09.2020 19:13

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81151 Beiträge, 33928x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Und daß der Anwalt einen Mahnbescheid erwirkt, wenn seine Forderung nicht bezahlt wird, davon kann man ausgehen...

Nein, man kann davon ausgehen das der Anwalt Ahnung hat und sich nicht eines Mahnbescheides bedienen wird...



Zitat (von eh1960):
Und bei der TE ahne ich, wie das ausgehen wird. Die wird meinen "Das ist ungerecht, ich will das nicht bezahlen!"

Aha, die Wissbegier kollabiert also bei einem weiteren (gerichtlichen) Schreiben und endet in einem tragischen Anfall von Schüchternheit der den TS daran hindert hier noch mal zu fragen...

Polier mal den Nebel aus Deiner Glaskugel oder kauf Dir eine Neue...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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