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Honorar 1

7.11.2020 Thema abonnieren
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)
Honorar 1

Hallo zusammen,

mir ist bewusst das ein Anwalt nach Mandatserteilung ein Anrecht auf Honorar hat. Was ist aber wenn dieser Anwalt der vertraglich vereinbarten Aufgabe in keinster Weise nachkommt sondern nach Gutdünken handelt?


Vielen Dank für jede Antwort!

Frank

-- Editiert von Moderator am 08.11.2020 16:18

-- Thema wurde verschoben am 08.11.2020 16:18

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65 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83317 Beiträge, 34323x hilfreich)

Zitat (von Lepelix):
Was ist aber wenn dieser Anwalt der vertraglich vereinbarten Aufgabe in keinster Weise nachkommt sondern nach Gutdünken handelt?

Dann kommt es darauf an, ob das nur die Ansicht des Mandanten ist, oder ob es tatsächlich so ist.

Im ersteren hat er sich das Geld verdient, im letzteren nicht.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11836 Beiträge, 7908x hilfreich)

Schwierig.

Zum einen hat man bei Mandatserteilung eine Vollmacht unterschrieben - und die ist im Regelfall so formuliert, dass der Anwalt ziemlich große Handlungsfreiheit hat.
Zum anderen bekommt der Anwalt dad Honorar für das "Tätigwerden", nicht für den Erfolg. Und ich lese es so, dass der Anwalt ja nicht nichts getan hat.

Einfach ist es, wenn der Anwalt einen Fehler gemacht hat und durch den Fehler ein (in Euro messbarer) Schaden entstanden ist.
Schwierig wird es schon, wenn der Anwalt einen Fehler gemacht hat, aber kein Schaden entstanden ist.

Bei Ihnen lese ich "nur", dass der Anwalt nicht wunschgemäß gearbeitet hat. Dass muss kein Fehler sein. Und von einem Schaden lese ich auch (noch) nichts.

Ist der Fall denn schon abgeschlossen? Liegt überhaupt schon eine Rechnung vor?

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#3
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Schwierig.

Zum einen hat man bei Mandatserteilung eine Vollmacht unterschrieben - und die ist im Regelfall so formuliert, dass der Anwalt ziemlich große Handlungsfreiheit hat.
Zum anderen bekommt der Anwalt dad Honorar für das "Tätigwerden", nicht für den Erfolg. Und ich lese es so, dass der Anwalt ja nicht nichts getan hat.

Einfach ist es, wenn der Anwalt einen Fehler gemacht hat und durch den Fehler ein (in Euro messbarer) Schaden entstanden ist.
Schwierig wird es schon, wenn der Anwalt einen Fehler gemacht hat, aber kein Schaden entstanden ist.

Bei Ihnen lese ich "nur", dass der Anwalt nicht wunschgemäß gearbeitet hat. Dass muss kein Fehler sein. Und von einem Schaden lese ich auch (noch) nichts.

Ist der Fall denn schon abgeschlossen? Liegt überhaupt schon eine Rechnung vor?

Vielen Dank für die Antworten!

Beauftragt habe ich die Beschaffung eines Schreibens einer Behörde die dieses Schreiben zurückhalten wollte.
Bekommen habe ich die Beurteilung eines bereits vorliegenden Gutachtens.
Das war definitiv nicht vertraglich vereinbart!
Das Mandat wurde mittlerweile niedergelegt und da ich mich aufgrund der vorliegenden Fakten geweigert habe das Honorar zu entrichten, habe ich nun ein Schreiben von einem weiteren Anwalt bekommen der dies jetzt wohl eintreiben soll, plus natürlich die eigenen Kosten.



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#4
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11836 Beiträge, 7908x hilfreich)

Das heißt, es wurde nur Akteneinsicht beauftragt?
Hat der Anwalt Akteneinsicht genommen?
Wie können Sie den genauen Umfang der Beauftragung beweisen?

Zitat:
Beauftragt habe ich die Beschaffung eines Schreibens einer Behörde die dieses Schreiben zurückhalten wollte.

Das ist aber nebulös.
Behörden pflegen Schreiben zu verschicken.
Wenn es verschickt wurde, sollten Sie es bekommen haben.
Sollte es auf dem Postweg verloren gegangen sein, hilft meist ein Anrunf bei der Behörde, dann schicken die es nochmal. Dafür braucht man keinen Anwalt.
Dass eine Behörde ein Schreiben erstellt, dann aber nicht verschickt, sondern in die Akte legt, ist eher abwegig.
Wenn gar kein Schreiben erstellt wurde, kann ein Anwalt auch nichts besorgen.
Welchen Beweis gibt es, dass das zurückgehaltene Schreiben überhaupt existiert?
(Sie müssen bedenken, dass ein Anwalt nicht für den Erfolg bezahlt wird. D.h. selbst wenn der Auftrag war, nur das Schreiben zu besorgen, das Schreiben aber gar nicht existiert, dann befreit das nicht von der Zahlungspflicht.)

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#5
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Das heißt, es wurde nur Akteneinsicht beauftragt?
Hat der Anwalt Akteneinsicht genommen?
Wie können Sie den genauen Umfang der Beauftragung beweisen?

Zitat:
Beauftragt habe ich die Beschaffung eines Schreibens einer Behörde die dieses Schreiben zurückhalten wollte.

Das ist aber nebulös.
Behörden pflegen Schreiben zu verschicken.
Wenn es verschickt wurde, sollten Sie es bekommen haben.
Sollte es auf dem Postweg verloren gegangen sein, hilft meist ein Anrunf bei der Behörde, dann schicken die es nochmal. Dafür braucht man keinen Anwalt.
Dass eine Behörde ein Schreiben erstellt, dann aber nicht verschickt, sondern in die Akte legt, ist eher abwegig.
Wenn gar kein Schreiben erstellt wurde, kann ein Anwalt auch nichts besorgen.
Welchen Beweis gibt es, dass das zurückgehaltene Schreiben überhaupt existiert?
(Sie müssen bedenken, dass ein Anwalt nicht für den Erfolg bezahlt wird. D.h. selbst wenn der Auftrag war, nur das Schreiben zu besorgen, das Schreiben aber gar nicht existiert, dann befreit das nicht von der Zahlungspflicht.)

Bei diesem Schreiben handelt es sich um eine Stellungnahme dieser Behörde an ein Ministerium die ich gerne eingesehen hätte. Dies wurde mir allerdings verweigert und daher wollte ich mir anwaltliche Hilfe an die Seite holen ha,ha. Dieser Anwalt hat nicht einmal diese Behörde angeschrieben sondern wie schon erwähnt einfach ohne mich zu informieren ein bestehendes Gutachten bewertet!? Diese Bewertung hätte ich im übrigen auch selbst vornehmen können, dazu muss man nicht Jura studieren.
Beweisen kann ich das durch den Schriftverkehr.

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#6
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(15473 Beiträge, 2319x hilfreich)

Zitat (von Lepelix):
eine Stellungnahme dieser Behörde an ein Ministerium
Vermutlich hattest du gar kein Recht auf Einsichtnahme.
Zitat (von Lepelix):
Dies wurde mir allerdings verweigert
Vermutlich völlig zu Recht.
Oder gehst du davon aus, dass dich der interne Schriftverkehr einer Behörde mit wem auch immer etwas anginge?
Zitat (von Lepelix):
Beweisen kann ich das durch den Schriftverkehr.
Das kannst du durchaus dem Anwalt, der jetzt den Erstanwalt vertritt, *beweisen*.

Interessant, was daraus wird...

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#7
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von Lepelix):
eine Stellungnahme dieser Behörde an ein Ministerium
Vermutlich hattest du gar kein Recht auf Einsichtnahme.
Zitat (von Lepelix):
Dies wurde mir allerdings verweigert
Vermutlich völlig zu Recht.
Oder gehst du davon aus, dass dich der interne Schriftverkehr einer Behörde mit wem auch immer etwas anginge?
Zitat (von Lepelix):
Beweisen kann ich das durch den Schriftverkehr.
Das kannst du durchaus dem Anwalt, der jetzt den Erstanwalt vertritt, *beweisen*.

Interessant, was daraus wird...


Wenn ich aber weiß das diese Behörde den Sachverhalt nicht verstanden hat und diese Stellungnahme ein völlig fasches Bild erzeugt würde ich es schon bevorzugen eine Gegendarstellung zu Schreiben. Dieser Anwalt hat mir allerdings auch nicht mitgeteilt das diese Einsicht vermutlich gar nicht möglich ist. Er hat sich eben gar nicht damit befasst!
Ich versuche es diesem neuen Anwalt zu erläutern und wenn er das auch nicht versteht muss man mich eben verklagen.
Ich bringe es noch einmal auf den Punkt.
Wer bezahlt Birnen wenn er Äpfel wollte!?

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#8
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(15473 Beiträge, 2319x hilfreich)

Zitat (von Lepelix):
Wenn ich aber weiß das diese Behörde den Sachverhalt nicht verstanden hat
Woher will man das wissen, wenn man doch das behördliche interne Schreiben an das Ministerium gar nicht kennt und erst einsehen will?
Zitat (von Lepelix):
würde ich es schon bevorzugen eine Gegendarstellung zu Schreiben.
Wer meinst du, sollte sowas schreiben?
Zitat (von Lepelix):
Dieser Anwalt hat mir allerdings auch nicht mitgeteilt das diese Einsicht vermutlich gar nicht möglich ist.
Vielleicht war er dazu auch nicht mandatiert oder gar verpflichtet?
Zitat (von Lepelix):
Das Mandat wurde mittlerweile niedergelegt
Das lässt weit blicken.

Zitat (von Lepelix):
Wer bezahlt Birnen wenn er Äpfel wollte!?
Zuerst mal beweisen, dass man ÄPFEL bestellt hat.
Möglichst so, dass der Beauftragte=1. Anwalt auch tatsächlich *Ich bestelle ÄPFEL* verstehen musste.

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#9
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11836 Beiträge, 7908x hilfreich)

@Anami
Der Fragesteller sagt doch, er könnte alles beweisen.
Ob die Beweise tatsächlich ausreichen, wird man dann sehen. Das können wir aus der Ferne schlecht beurteilen. Aber wenn alles schriftlich ist, sieht es auf den ersten Blick doch ganz gut aus.

Auf die Frage, ob der Fragesteller überhaupt ein Einsichtsrecht hat, kommt es doch gar nicht an, wenn der Anwalt gar keine Aktivität in diese Richtung entfaltet hat. (Hätte der Anwalt Aktivität entfaltet und das Ergebnis der Aktivität wäre gewesen, dass es kein Einsichtsrecht gibt, dann wäre die Sache klar. Aber der Anwalt scheint gar nicht geprüft zu haben, ob es ein Einsichtsrecht gibt. Und eine formlose Anfrage auf Überlassung des Schriftstücks scheint auch nicht gestellt worden zu sein.)

Mir ist natürlich klar, dass der Fragesteller den Fall aus seiner Sicht schildert. Der Anwalt wird den Fall möglicherweise anders schildern. Vor Gericht dürfen beide Seiten ihe Sichtweise schildern, das Gericht hört sich beide Seiten an und entscheidet dann. Es ist natürlich schwierig die Erfolgsaussichten einzuschätzen, wenn man hier nur die Sichtweise der einen Seite (aber nicht die der Gegenseite) lesen kann.


@Fragesteller
Wenn das Mandat beendet wurde, stellt sich natürlich die Frage, von wem?
Hat der Anwalt von sich aus das Mandat gekündigt, sieht es eher gut aus für Fragesteller
Hat der Fragesteller das Mandat gekündigt, wird man mit dem Einwand rechnen müssen, dass der Anwalt den Auftrag noch wunschgemäß ausgeführt hätte, wenn der Fragesteller nicht vorzeitig gekündigt hätte - und damit dem Anwalt die Chance auf ordnungsgemäße Ausführung genommen hat.

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#10
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
@Anami
Der Fragesteller sagt doch, er könnte alles beweisen.
Ob die Beweise tatsächlich ausreichen, wird man dann sehen. Das können wir aus der Ferne schlecht beurteilen. Aber wenn alles schriftlich ist, sieht es auf den ersten Blick doch ganz gut aus.

Auf die Frage, ob der Fragesteller überhaupt ein Einsichtsrecht hat, kommt es doch gar nicht an, wenn der Anwalt gar keine Aktivität in diese Richtung entfaltet hat. (Hätte der Anwalt Aktivität entfaltet und das Ergebnis der Aktivität wäre gewesen, dass es kein Einsichtsrecht gibt, dann wäre die Sache klar. Aber der Anwalt scheint gar nicht geprüft zu haben, ob es ein Einsichtsrecht gibt. Und eine formlose Anfrage auf Überlassung des Schriftstücks scheint auch nicht gestellt worden zu sein.)

Mir ist natürlich klar, dass der Fragesteller den Fall aus seiner Sicht schildert. Der Anwalt wird den Fall möglicherweise anders schildern. Vor Gericht dürfen beide Seiten ihe Sichtweise schildern, das Gericht hört sich beide Seiten an und entscheidet dann. Es ist natürlich schwierig die Erfolgsaussichten einzuschätzen, wenn man hier nur die Sichtweise der einen Seite (aber nicht die der Gegenseite) lesen kann.


@Fragesteller
Wenn das Mandat beendet wurde, stellt sich natürlich die Frage, von wem?
Hat der Anwalt von sich aus das Mandat gekündigt, sieht es eher gut aus für Fragesteller
Hat der Fragesteller das Mandat gekündigt, wird man mit dem Einwand rechnen müssen, dass der Anwalt den Auftrag noch wunschgemäß ausgeführt hätte, wenn der Fragesteller nicht vorzeitig gekündigt hätte - und damit dem Anwalt die Chance auf ordnungsgemäße Ausführung genommen hat.



Kurz zur Klärung. Das Ministerium hat mir auf Nachfrage geantwortet und daraus ist eindeutig zu erkennen das es falsch informiert wurde. Allerdings natürlich nicht inwieweit und das wollte ich eben geklärt haben, bekam aber diese Stellungnahme nicht.
Und ja, der Rechtsanwalt hat das Mandat niedergelegt obwohl ich ihn darauf hingewiesen habe das er seiner Verpflichtung noch in keinster Weise nachgekommen ist!

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#11
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(15473 Beiträge, 2319x hilfreich)

Zitat (von Lepelix):
Das Ministerium hat mir auf Nachfrage geantwortet
Ach so. Neue Info.

Vermutlich ist es für Fragesteller und Antworter hilfreicher, wenn schon im Erstbeitrag die relevanten Fakten genannt werden. Für die einen erübrigt sich das viele Nachfragen bzw. Rätseln und für den Anderen das stückchenweise Erklären.

Zitat (von drkabo):
Vor Gericht dürfen beide Seiten ihe Sichtweise schildern, das Gericht hört sich beide Seiten an und entscheidet dann.
Ja, so kann es dann schlussendlich sein.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#12
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von Lepelix):
Das Ministerium hat mir auf Nachfrage geantwortet
Ach so. Neue Info.

Vermutlich ist es für Fragesteller und Antworter hilfreicher, wenn schon im Erstbeitrag die relevanten Fakten genannt werden. Für die einen erübrigt sich das viele Nachfragen bzw. Rätseln und für den Anderen das stückchenweise Erklären.

Zitat (von drkabo):
Vor Gericht dürfen beide Seiten ihe Sichtweise schildern, das Gericht hört sich beide Seiten an und entscheidet dann.
Ja, so kann es dann schlussendlich sein.

Da haben Sie natürlich recht, allerdings ergeben sich viele Dinge erst im Konsens, Sorry. Ich versuche mal mein Glück und wenn es gewünscht wird, berichte ich gerne weiter.
Aber natürlich vielen Dank für die rege Teilnahme und die hilfreichen Anmerkungen!!

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#13
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83317 Beiträge, 34323x hilfreich)

Zitat (von Lepelix):
habe ich nun ein Schreiben von einem weiteren Anwalt bekommen der dies jetzt wohl eintreiben soll, plus natürlich die eigenen Kosten.

Ich würde dem Anwalt schreiben, das es schon einigermaßen lächerlich wirkt, das der Anwalt einen Anwalt benötgt um vermeintliche Forderungen einzutreiben und gute Rückschlüse auf die Kompetenzen des Anwaltes zulässt.

Mit etwas Glück kommt dann als Rückantwort, das der Anwalt das zur eigenen Entlastung ausgelagert habe.
Glück deshalb, weil der Schuldner reine Bequemlichkeit des Gläubigers nicht zahlen muss.



Zitat (von Lepelix):
Das war definitiv nicht vertraglich vereinbart!

Als man den Anwalt nun damit konfrontierte das er nicht das vertraglich vereinbarte sondern was ganz anderes geliefert habe, was genau war da seine Reaktion?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#14
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Lepelix):
habe ich nun ein Schreiben von einem weiteren Anwalt bekommen der dies jetzt wohl eintreiben soll, plus natürlich die eigenen Kosten.

Ich würde dem Anwalt schreiben, das es schon einigermaßen lächerlich wirkt, das der Anwalt einen Anwalt benötgt um vermeintliche Forderungen einzutreiben und gute Rückschlüse auf die Kompetenzen des Anwaltes zulässt.

Mit etwas Glück kommt dann als Rückantwort, das der Anwalt das zur eigenen Entlastung ausgelagert habe.
Glück deshalb, weil der Schuldner reine Bequemlichkeit des Gläubigers nicht zahlen muss.





Zitat (von Lepelix):
Das war definitiv nicht vertraglich vereinbart!

Als man den Anwalt nun damit konfrontierte das er nicht das vertraglich vereinbarte sondern was ganz anderes geliefert habe, was genau war da seine Reaktion?


Ich denke mal Familienbetrieb! Warum sollte ein Leipziger Anwalt eine Rostocker Kanzlei beauftragen.

Auf diese Frage bekam ich nur die Antwort das ein Mandat vorlag und ich die Rechnung zu begleichen hätte. Eine Begründung habe ich nie erhalten und ich habe ihm nicht nur einmal vorgehalten das er dem vereinbarten nicht nachgekommen ist und dann wurde eben das Mandat niedergelegt und ich erhielt nach einer gewissen Zeit die Aufforderung der anderen Kanzlei inklusive den dort entstandenen Kosten.

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#15
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Lepelix):
Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Lepelix):
habe ich nun ein Schreiben von einem weiteren Anwalt bekommen der dies jetzt wohl eintreiben soll, plus natürlich die eigenen Kosten.

Ich würde dem Anwalt schreiben, das es schon einigermaßen lächerlich wirkt, das der Anwalt einen Anwalt benötgt um vermeintliche Forderungen einzutreiben und gute Rückschlüse auf die Kompetenzen des Anwaltes zulässt.

Mit etwas Glück kommt dann als Rückantwort, das der Anwalt das zur eigenen Entlastung ausgelagert habe.
Glück deshalb, weil der Schuldner reine Bequemlichkeit des Gläubigers nicht zahlen muss.





Zitat (von Lepelix):
Das war definitiv nicht vertraglich vereinbart!

Als man den Anwalt nun damit konfrontierte das er nicht das vertraglich vereinbarte sondern was ganz anderes geliefert habe, was genau war da seine Reaktion?


Ich denke mal Familienbetrieb! Warum sollte ein Leipziger Anwalt eine Rostocker Kanzlei beauftragen.

Auf diese Frage bekam ich nur die Antwort das ein Mandat vorlag und ich die Rechnung zu begleichen hätte. Eine Begründung habe ich nie erhalten und ich habe ihm nicht nur einmal vorgehalten das er dem vereinbarten nicht nachgekommen ist und dann wurde eben das Mandat niedergelegt und ich erhielt nach einer gewissen Zeit die Aufforderung der anderen Kanzlei inklusive den dort entstandenen Kosten.

Ich denke ich werde es noch einmal mit Vernunft versuchen und dann vorschlagen mich verklagen zu können, ich mir aber vorbehalte die zuständigen Anwaltskammern über dieses Geschäftsgebaren zu informieren.

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#16
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1195 Beiträge, 100x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Ich würde dem Anwalt schreiben, das es schon einigermaßen lächerlich wirkt, das der Anwalt einen Anwalt benötgt um vermeintliche Forderungen einzutreiben

wäre es denn verboten?

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#17
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83317 Beiträge, 34323x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
wäre es denn verboten?

Nö, verboten ist es nicht.

Auch die Autowerkstatt darf eine andere Autowerkstatt mit Reparaturen beauftragen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#18
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1195 Beiträge, 100x hilfreich)

Dann macht es auch keinen Sinn so etwas zu schreiben.

Wichtiger wäre zu wissen, wie der Mandant nachweisen wird/kann womit nun genau der Anwalt beauftragt wurde.

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#19
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83317 Beiträge, 34323x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Dann macht es auch keinen Sinn so etwas zu schreiben.

Natürlich macht das Sinn.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#20
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Dann macht es auch keinen Sinn so etwas zu schreiben.

Wichtiger wäre zu wissen, wie der Mandant nachweisen wird/kann womit nun genau der Anwalt beauftragt wurde.

Wie schon erwähnt habe ich das alles schriftlich, da zu Coronazeiten ja das meiste über E-Mail abgewickelt wird.

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#21
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1195 Beiträge, 100x hilfreich)

Zitat (von Lepelix):
Wie schon erwähnt habe ich das alles schriftlich, da zu Coronazeiten ja das meiste über E-Mail abgewickelt wird.

Hast du auch eine Vollmacht unterschrieben?

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#22
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1195 Beiträge, 100x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Solan196):
Dann macht es auch keinen Sinn so etwas zu schreiben.

Natürlich macht das Sinn.

Erleuchte mich, erkläre mir welchen Sinn dies

Zitat (von Harry van Sell):
Ich würde dem Anwalt schreiben, das es schon einigermaßen lächerlich wirkt, das der Anwalt einen Anwalt benötgt um vermeintliche Forderungen einzutreiben und gute Rückschlüse auf die Kompetenzen des Anwaltes zulässt.

hätte.

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#23
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83317 Beiträge, 34323x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Erleuchte mich,

Einfach weiterlesen, es steht direkt darunter ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#24
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1195 Beiträge, 100x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Mit etwas Glück kommt dann als Rückantwort, das der Anwalt das zur eigenen Entlastung ausgelagert habe.
Glück deshalb, weil der Schuldner reine Bequemlichkeit des Gläubigers nicht zahlen muss.

Das ist also verboten? Kannst du mir sagen wo ich das nachlesen kann?

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#25
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Zitat (von Lepelix):
Wie schon erwähnt habe ich das alles schriftlich, da zu Coronazeiten ja das meiste über E-Mail abgewickelt wird.

Hast du auch eine Vollmacht unterschrieben?

Das müsste ich nochmal nachsehen, aber das ist ja meines Erachtens nicht von Belang. Auch mit Vollmacht hätte ich gerne das vertraglich vereinbarte.

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#26
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1195 Beiträge, 100x hilfreich)

Ich bin da ganz bei dir, und wenn du es nachweisen kannst, dann ist ja alles in trockenen Tüchern.

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#27
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83317 Beiträge, 34323x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Das ist also verboten?

Nö.

Keine Ahnung was Du immer mit dem "verboten" hast ... nur weil es nicht verboten ist, bedeutet das doch noch lange nicht, das man dem verlangen des Gegenübers nachgeben muss.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#28
 Von 
Lepelix
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Solan196):
Das ist also verboten?

Nö.

Keine Ahnung was Du immer mit dem "verboten" hast ... nur weil es nicht verboten ist, bedeutet das doch noch lange nicht, das man dem verlangen des Gegenübers nachgeben muss.

Jetzt streitet euch mal nicht :-).
Es handelt sich ja auch nicht um eine große Summe mir gefällt nur die Art und Weise gar nicht und ich entnehme euren Antworten das es euch ähnlich geht!
Ich werde ein kleines Schreiben verfassen und dann sehen wir weiter. Erstmal einen guten Start in die neue Woche und vielen Dank für die rege Teilnahme!!!

Frank

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#29
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1195 Beiträge, 100x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Keine Ahnung was Du immer mit dem "verboten" hast ... nur weil es nicht verboten ist, bedeutet das doch noch lange nicht, das man dem verlangen des Gegenübers nachgeben muss.

Gut falsch formuliert, es gibt also ein Gesetz/eine Vorschrift die besagt, dass in einem solchen Fall die Kosten des beauftragten Anwaltsanwalt im Fall des Unterliegen der fordernde Anwalt selber tragen muss. Wo kann ich diese Vorschrift/dieses Gesetz finden.

Prinzipiell muss man ja erst mal keiner Aufforderung nachkommen, die Frage ist dann, welche Weiterung kann dieses Verhalten haben. Sollte also in dem von dir beschriebenen Fall der Anwalt so antworten wie du geschrieben hast, warum wäre der Ex-Mandant nicht verpflichtet diese Kosten zu tragen?


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#30
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1195 Beiträge, 100x hilfreich)

Zitat (von Lepelix):
Jetzt streitet euch mal nicht :-).

Wir streiten nicht, Harry ist darüber erhaben und ich möchte mich nur weiterbilden, alles gut.

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