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Kosten firmeneigener Anwalt

Geschlossen Neuer Beitrag
 Von 
go538814-70
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Kosten firmeneigener Anwalt

Hallo, ich habe einen Mahnbescheid von meinem Vermieter (Vivawest) bekommen. Die Vivawest hat eigene Anwälte. Wenn ich dem Mahnbescheid widerspreche kommt es zum Rechtsstreit vor Gericht. Wenn ich diesen verlieren sollte muss ich dann auch die Kosten des Anwaltes der Vivawest tragen müssen? Auch wenn dieser nicht selbstständig arbeitet. Ich hoffe sehr ihr könnt mir dabei helfen... Schöne Grüsse, Peter

-- Editiert von go538814-70 am 14.02.2020 16:38

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
kosten Gericht Mahnbescheid


11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
charlyt4
Status:
Student
(2518 Beiträge, 653x hilfreich)
Signatur: Gruß Charly
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#2
 Von 
go538814-70
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

[s][/s]Hallo Charly, vielen Dank für Deine Antwort. Leider trifft das nicht zu. Es geht nur um die Vertretung der Vivawest als Angestellter. Die Anwälte arbeiten nur für die eine Firma und vertreten niemand freiberuflich. Hast Du hierfür auch einen Rat oder eine passende Antwort? Das wäre sehr nett. Schöne Grüsse, Peter

-- Editiert von go538814-70 am 15.02.2020 10:35

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#3
 Von 
charlyt4
Status:
Student
(2518 Beiträge, 653x hilfreich)

Zitat (von go538814-70):
Es geht nur um die Vertretung der Vivawest als Angestellter.

Was meinst du damit?

Zitat (von go538814-70):
Die Anwälte arbeiten nur für die eine Firma und vertreten niemand freiberuflich.

Sorry, ich glaube kaum, dass du alle Verträge aller Angestellten kennst!?


Zitat (von go538814-70):
Wenn ich diesen verlieren sollte muss ich dann auch die Kosten des Anwaltes der Vivawest tragen müssen?


Ich weiss nicht was du meinst. Meinst du, mußt nichts bezahlen wenn der Anwalt angestellt ist? Glaubts du der Angestellte arbeitet für deinen Gläubiger kostenlos?


Zitat (von go538814-70):
Leider trifft das nicht zu.



Dann mußt du uns die Konstellation genau erklären. Was trifft nicht zu?

Signatur: Gruß Charly
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#4
 Von 
go538814-70
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, er ist Angestellter der Wohnungsbaugesellschaft (eine der Grössten Deutschlands). Die Frage die ich habe, darf die Wohnungsbaugesellschaft, falls ich den Rechtsstreit verlieren sollte, die eventl. Kosten ihres Angestellten nach RVG abrechnen, oder wie soll das gehen? Schöne Grüsse, Peter

-- Editiert von go538814-70 am 15.02.2020 16:24

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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(29448 Beiträge, 12025x hilfreich)

Wiederholen des bereits dargestellten Sachverhaltes, das hilft doch nicht weiter. Ein Anwalt kann durchaus trotz Angestelltenverhältnisses auch weiterhin anwaltlich tätig sein.

wirdwerden

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#6
 Von 
charlyt4
Status:
Student
(2518 Beiträge, 653x hilfreich)

Zitat (von go538814-70):
Hallo, er ist Angestellter der Wohnungsbaugesellschaft

Wer?
Wer ist `er`?

Zitat (von go538814-70):
Die Frage die ich habe, darf die Wohnungsbaugesellschaft, falls ich den Rechtsstreit verlieren, die eventl. Kosten ihres Angestellten nach RVG abrechnen, oder wie soll das gehen?

Woher willst du wissen, wer deinen Gläubiger in einem möglichen, in der Zukunft liegenden Verfahren vor Gericht vertritt?




Signatur: Gruß Charly
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#7
 Von 
Sir Berry
Status:
Schlichter
(7920 Beiträge, 2690x hilfreich)

Zitat (von go538814-70):
Leider trifft das nicht zu.

Wenn Du Dir da so sicher bist, dann ist die Antwort einfach. Es kommen keine weiteren Kosten hinzu.

Alelrdings halte ich es da eher mit Charly, der darauf hinweist, dass auch ein Angestellter einer Firma durchaus als RA zugelassen sein kann.
Das eine (die Anstellung) schließt das andere (die Zulassung) nicht aus.

Berry

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#8
 Von 
go538814-70
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Berry, der Vermiter hat rund 120000 Wohnungen und leistet sich daher 2 dauerhaft angestellte Anwälte (Frau X und Herrn Y). Beide sind mir aus einigen Telefonaten bekannt, wobei für meinen Wohnsitz nun Herr Y (der mir auch persönlich bekannt ist) zuständig ist. Dieser ist erst seit Mitte letzten Jahres als angestellter Rechtsanwalt für die Vivawest tätig (davor Studium). Wie bitte würdest Du das einschätzen? Kommen Kosten für die gegnerische Tätigkeit dazu oder darf das von der Vivawest nicht berechnet werden. Das ist sehr wichtig für die Risikoeinschätzung.

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#9
 Von 
Spezi-2
Status:
Master
(4454 Beiträge, 2038x hilfreich)

Scheinbar wird von dem Fragesteller einfach unterstellt, dass der Prozeßvertreter seinen Arbeitgeber als Angestellter vertritt. Das ist aber falsch.
Der Arbeitgeber ist in seiner Entscheidung frei einen (auch) als Angestellen beschäftigen Rechtsanwalt mit der Vertretung zu beauftragen oder einen außerhalb der Firma tätigen Anwalt.
Selbst ein Anwalt könnte sich entscheiden, für ein ihn betreffenes Verfahren einen Rechtsanwaltskollegen zu beauftragen und darf auch dessen Kosten ersetzt verlangen.

Signatur:Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.
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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(74428 Beiträge, 32897x hilfreich)

Zitat (von go538814-70):
Kommen Kosten für die gegnerische Tätigkeit dazu oder darf das von der Vivawest nicht berechnet werden.

Man sollte damit rechnen das da die entsprechenden Anwaltskosten dazu kommen werden.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#11
 Von 
Sir Berry
Status:
Schlichter
(7920 Beiträge, 2690x hilfreich)

Zitat (von go538814-70):
Hallo Berry, der Vermiter hat rund 120000 Wohnungen und leistet sich daher 2 dauerhaft angestellte Anwälte (Frau X und Herrn Y)

Seh es mir nach, aber diese Aussage ist falsch. Die Firma leistet sich möglicherweise zwei Juristen als Angestellte. Anwälte sind sie dadurch nicht.

Aber sie können neben ihrer Angestelltentätigkeit auch zusätzlich die Zulassung als Anwalt haben.
Das sind zwei paar Schuhe und nicht nur Wortklauberei.

Kommt es zu Steitigkeiten, kann der Streitgegner einen Anwalt mit seiner Vertretung beauftragen - dabei kann dies auch sein eigener Mitarbeiter sein.

Zitat (von go538814-70):
Das ist sehr wichtig für die Risikoeinschätzung.
Die Risikoeinschätzung sollte vordergründig an der eigenen Rechtsposition ausgemacht werden. Die möglichen Kosten, die man eh vorher nur sehr ungenau abschätzen kann, sollten nur dann eine Rolle spielen wenn die Rechtsposition eher mau ist.

Berry

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