Plötzlich doch den Anwalt bezahlen?!

20. April 2012 Thema abonnieren
 Von 
ninja1707
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 35x hilfreich)
Plötzlich doch den Anwalt bezahlen?!

Einen schönen Guten Tag,
ich hoffe ihr könnt mir bzw. uns helfen.

Mein Freund hat heute Post vom Anwalt bekommen, dass er 360,53€ für die vom Anwalt geleistete Arbeit bezahlen soll.
Dabei hatte er einen Beratungshilfeschein sowie Prozesskostenbeihilfe.

Nun fragen wir uns warum er was bezahlen soll.
Ich kenne es aus eigener Erfahrung, dass wenn ich einen Beratungshilfeschein hatte, dass ich nur 10€ bezahlen musste und somit "frei" von allen anderen Kosten war.

Wieso ist das bei meinem Freund aufeinmal anders?

MfG
Ninja1707


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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Liane46
Status:
Student
(2979 Beiträge, 1377x hilfreich)

quote:
Wieso ist das bei meinem Freund aufeinmal anders?


Bitte den Anwalt fragen, hier kann niemand den Grund kennen.

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#2
 Von 
ninja1707
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 35x hilfreich)

Der Grund konnte mir auch nicht wirklich genannt werden.

Mir wurde nur gesagt, dass er halt seine Arbeit bezahlen müssten, und dass wir nicht in Niedersachesen sondern in Hessen seien.(Im Bezug auf meine eigenen Erfahrungen)

Zitat aus dem Schreiben:"Bedauerlicherweise können momentan keine weiteren Schritte gegen Hern xxx unternommen werden,da er nicht in der Lage ist, Zahlungen zu leisten. Wir gestatten uns daher, die bisher angefallenen Gebühren und Auslagen der anwaltlichen Tätigkeiten gemäß der in der Anlage beigefügten Kostennote zu berechnen."

Unter dem Anhang sind dann Geschäftsgebühren und Verfahrenskosten aufgelistet.


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#3
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9557 Beiträge, 2352x hilfreich)

Sie sollten nicht vorschnell den Anwalt bezahlen. Es ist zwar denkbar, dass er Ansprüche hat, aber vor dem Hintergrund des Beratungsscheins sollte das zumindest überprüft werden.

Der Beratungsschein deckt auch außergerichtlichen Schriftverkehr ab, also zum Beispiel das Stellen einer Forderung an den Gegner.

Daher sollten Sie ggf. den Anwalt schriftlich darauf hinweisen, dass die außergerichtliche Tätigkeit von dem Beratungsschein erfasst ist, und Sie daher nicht zahlen wollen.

Sollte der Anwalt an seinem Anspruch festhalten, wird er dies ggf. dann auch weiter begründen.



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"justice"

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#4
 Von 
Toll!
Status:
Lehrling
(1138 Beiträge, 1370x hilfreich)

quote:
Dabei hatte er einen Beratungshilfeschein sowie Prozesskostenbeihilfe.


Gab es ein Gerichtsverfahren?

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#5
 Von 
ninja1707
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 35x hilfreich)

Nein soweit ich weiß gab es kein direktes Geichtsverfahren.

Es sollte beim Gegner gepfändet werden, und das hatte der Anwalt beim Amtsgericht eingereicht. Darum die Prozesskostenbeihilfe. Es sollte direkt beim Arbeitgeber der Gegenseite gepfändet werden. Aber da es nur ein Zeitvertrag war, wurde das auf Eis gelegt.

Mein Freund ist ja nicht der einzige der auf Geld wartet.

Meine Großmutter meinte, dass der Anwalt zumindest irgendeinen Titel für den ausstehenden Betrag (13546,53€) hätte erwirken müsse, der 30 Jahre lang gültig wär.



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#6
 Von 
Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 633x hilfreich)

Der Kollege rechnet eine 0,5-fache Gebühr ab. Welche Gebührenziffer führt der Kollege denn an?

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#7
 Von 
ninja1707
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 35x hilfreich)

Also hier in der Anlage (Rechnung) Steht folgendes:

Gegenstandswert: 13546,53€

§§ bzw Vorgang:Geschäftsgebühr Nr.2300 VV RVG (283,00€)
Verfahrendgebühr Nr. 3309 VV RVG ( 20,00€)

+ 19% MwSt ( 57,57€)
_________
360,57€

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