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Rechnung vom Anwalt zu hoch

5.3.2020 Thema abonnieren
 Von 
Sandy1962
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Rechnung vom Anwalt zu hoch

Ein ganz liebes Hallo an alle
Meine Mutter starb vor über 2 Jahren ,vor ihrem Tod überschrieb Sie alles meinen Bruder
Meine Schwester suchte sich einen Anwalt,wir hatten ein kurzes Gespräch bei ihm
das war im Oktober 2018 dann kam nichts mehr bis Juli 2019.als ich ihm eine frist setzte
weil er untätig war,
er schrieb darauf eine Email er hätte Land unter
Er machte dann für meine Schwester einen Termin zum Klagen,ich sollte abwarten was da raus kommt
der Termin war im Januar dieses Jahr
Ich erfuhr Tage danach das die sich geeinigt hatten und mich dann auch gleich in den vergleich rein zogen
wir sollten je 5000 Euro bekommen
da ja ein Haus da war ,welches aber 2007 überschrieben wurde
Nun habe ich eine Rechnung vom Anwalt hier liegen und bin sprachlos
2952.39 EURO will er haben

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18 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(75354 Beiträge, 33049x hilfreich)

Und? Keine Fragen?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
salkavalka
Status:
Lehrling
(1235 Beiträge, 836x hilfreich)

Da kann man so nichts zu sagen. Du und deine Schwester wart beim Anwalt, Du hast dem Anwalt eine Frist gesetzt, der Vergleich (gerichtlich?) gilt anscheinend auch für dich. Sehr wahrscheinlich, dass auch du den Anwalt beauftragt hast. Dann musst du ihn natürlich bezahlen.
Der Anwalt rechnet nach Streitwert ab. Das ist die Summe, die gefordert und nicht die Summe auf die sich am Ende verglichen wird.
Am besten stellst du die Rechnung hier ein. Ev. ist das auch der Betrag den Du und deine Schwester gemeinsam an den Anwalt zahlen müsst.

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#3
 Von 
Spezi-2
Status:
Master
(4495 Beiträge, 2044x hilfreich)

An wen die Rechnung des Anwaltes ging, ist gar nicht klar.
Auch wer nach dem Vergleich die Kosten des Gerichtsverfahres zu tragen hat fehlt.
Die Frage natürlich auch.

Signatur:Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.
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#4
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Master
(4441 Beiträge, 1546x hilfreich)

Zitat (von Sandy1962):
2952.39 EURO will er haben

Wie schon gesagt wurde, richtet sich der Vergütungsanspruch nach dem Streitwert (worauf wurde geklagt) und nicht danach, wieviel man am Ende bekommen hat oder wie schnell oder nett der Anwalt war.

Um wieviel Geld/Sachwerte/Immobilien-Verkehrswert ging es denn?

Bei knapp 3000 EUR Anwaltskosten müßte der Streitwert um die 40.000 EUR betragen haben.


Abgesehen davon wäre zu prüfen, welcher Erstattungsanspruch gegenüber der Gegenseite besteht. Dafür ist entscheidend, wie das Verhältnis "was hat man bekommen" zu "auf wieviel hat man geklagt" lautet. Und ob bei dem Vergleich womöglich vereinbart wurde, daß die Kosten gegeneinander aufgehoben werden (in Laiendeutsch: daß jeder seine Anwaltskosten selber trägt).




-- Editiert von BigiBigiBigi am 06.03.2020 14:59

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#5
 Von 
Sandy1962
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

-- Editiert von Sandy1962 am 07.03.2020 22:53

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#6
 Von 
Sandy1962
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
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#7
 Von 
The Mentalist
Status:
Praktikant
(762 Beiträge, 215x hilfreich)

Die Abrechnung ist korrekt. Es muss ja dann um ca. 17.000 EUR Streitwert gegangen sein.

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#8
 Von 
salkavalka
Status:
Lehrling
(1235 Beiträge, 836x hilfreich)

ist das die Rechnung für deine Schwester und dich zusammen?
Wenn der Anwalt am Ort des Gerichts seine Kanzlei hat, darf er keine Abwesenheitspauschale berechnen.

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#9
 Von 
Sandy1962
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

jede von uns hat so eine Rechnung
die Verhandlung war 15 km weg von der Kanzlei

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#10
 Von 
salkavalka
Status:
Lehrling
(1235 Beiträge, 836x hilfreich)

Also hast du dem Anwalt den Vorschuss gezahlt und deiner Schwester werden ebenfalls Gebühren von "ihrem" Vergleichsbetrag abgezogen?
Auf die Entfernung kommt es nicht an, sondern darauf ob Gericht und Kanzlei innerhalb der selben politischen Gemeinde liegen.

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#11
 Von 
Sandy1962
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja er hatte von uns beiden Vorschuss
meine Schwester Betrag wie ich ausbezahlt
es sind 2 verschiedene Landkreise

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#12
 Von 
salkavalka
Status:
Lehrling
(1235 Beiträge, 836x hilfreich)

Die Konstellation, dass der Anwalt euch beide vertritt, aber nur im Namen deiner Schwester den Rechtsstreit führt und du erst ganz am Schluss zu Vergleichzwecken beitrittst, ist speziell.

Vorläufig würde ich den Anwalt aber mal auf § 7 RVG hinweisen:
"(1) Wird der Rechtsanwalt in derselben Angelegenheit für mehrere Auftraggeber tätig, erhält er die Gebühren nur einmal."
Er darf dann zwar die Verfahrensgebühr um 0,3 auf 1,6 erhöhen, aber die Gebühren insgesamt nur einmal von dir und deiner Schwester zusammen .

-- Editiert von salkavalka am 19.03.2020 07:02

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#13
 Von 
Sandy1962
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Mit meiner Schwester war ich einmal bei diesem Anwalt
er sagte uns wir hätten gute Chancen etwas vom Erbe zu bekommen
Klar meine Erzeugerin hatte im Jahre 2007 das Haus an meinen Bruder überschrieben
Soviel ich wusste hatte Sie viel Schmuck und einiges an Geld
Der Anwalt fand heraus das Sie das Geld kurz vor ihrem Tod an den Sohn und die Enkel verschenkt hatte
der gegen Anwalt muss wohl auf das eingegangen sein und hat uns 3500 Euro je überwiesen lassen vom Sohn aus
dann ging es drum das es ja noch ein Haus gab
Unser Anwalt wollte das meine Schwester klagen sollte und ich dann erstmal raus bin bis es ein Urteil gab
dann hätte man das gleiche für mich fordern können
Bei Gericht wollte der Sohn dann einen Vergleich aber nur wenn ich mit drin bin
So rutschte ich dann mit in die Sache
Unser Anwalt sagte vor Gericht das er mich ja auch vertritt ,mit der Begründung will er auch den Betrag
Ist alles ein wenig verzwickt ich weiss

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#14
 Von 
salkavalka
Status:
Lehrling
(1235 Beiträge, 836x hilfreich)

Das er auch Geld von dir will, ist ja in Ordnung. Aber wenn ich das recht sehe, ging es in dem Rechtstreit von den Klaganträgen her nicht um eine Zahlungsforderung deiner Schwester an den Erben, sondern eher um eine Festellungs- und/oder Auskunftsklage . Auch die kann man durch Zahlung eines Vergleichsbetrages erledigen.
M.E. kann das aber nicht dazu führen, dass Du und deine Schwester schlechter gestellt werdet, als wenn ihr beide von vorneherein Kläger gewesen wäret. Und in dem Fall darf der Anwalt nicht von jedem die vollen Gebühren berechnen, sondern insgesamt nur einmal.
Sprich ihn auf § 7 RVG an, mal sehen, was er dazu sagt oder schreibt.

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#15
 Von 
Sandy1962
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo
Heute hatte ich mit ihm ein Gespräch,nachdem ich ja gemeckert hab wegen der Rechnung
er meinte nach meinem Einspruch hätte er eine Rechtsreverendarin über die Sache schauen lassen die kam sogar auf noch mehr Kosten
Ich solle froh sein das es so wenig ist
Auf deinen § 7 RVG meinte er ,seine Rechnung wäre voll in Ordnung da meine Schwester sich ja auch nicht beschweren würde

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#16
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(75354 Beiträge, 33049x hilfreich)

Zitat (von Sandy1962):
seine Rechnung wäre voll in Ordnung da meine Schwester sich ja auch nicht beschweren würde

Weltklasse Argument ...

Man sollte die Rechnung mal von einem Fachmann prüfen lassen ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#17
 Von 
Sandy1962
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Bei wem würde das gehen?
ich kenne mich gar nicht aus

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#18
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(75354 Beiträge, 33049x hilfreich)

Zitat (von Sandy1962):
Bei wem würde das gehen?

Das ginge z.B. bei der Rechtsanwaltskammer, dort kann man auch eine Schlichtung beantragen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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