Rechnung vom Rechtsanwalt, rechtens?

6. Februar 2015 Thema abonnieren
 Von 
hatemaster
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Rechnung vom Rechtsanwalt, rechtens?

Ich habe über das Kontaktformular auf der Homepage meiner Rechtskanzlei eine Frage gestellt. Der Anwalt hatte mich im Scheidungsprozess verteidigt und die Kosten hierfür wurden aufgrund eines Antrages vom Staat übernommen. Scheidung selbst muss ich selbst tragen. Geschieden wurde ich im Dez. 2013.

Die Frage bezog auf den zu leistenden Unterhalt wenn ich mehr verdienen sollte. Wie gesagt, habe ich hierzu das allgemeine Kontaktformular der Homepage genommen. Der Anwalt hat mir ca. 2 Tage sehr ausführlich geantwortet und direkt eine Rechnung angehängt. Mein Rechtsschutz hat die Übernahme abgelehnt.
Ist die Rechnungsstellung überhaupt rechtens? Kann ich hier Widerspruch einlegen? Muss mich die Kanzlei nicht vorher über etwaige Kosten informieren?
Danke.


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-- Editiert von Moderator am 06.02.2015 15:06

-- Thema wurde verschoben am 06.02.2015 15:06

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Hafenlärm
Status:
Lehrling
(1505 Beiträge, 1743x hilfreich)

quote:
Die Frage bezog auf den zu leistenden Unterhalt wenn ich mehr verdienen sollte.

Es wurde also eine rechtliche Frage gestellt.
Daraufhin wurde rechtlicher Rat erteilt.
Was lässt Sie jetzt daran zweifeln, dass es um Rechtsberatung gehandelt hat? DIe Rechtsberatung ist grundsätzlich zu bezahlen, auch ohne nochmaligen Hinweis dahingehend. Die Kostenpflicht kann nämlich als selbstverständlich angenommen werden.
Etwas anderes mag gelten, wenn dieses "Kontaktformular" der Aufmachung nach eher für unverbindliche Terminanfragen oder sowas gedacht zu sein scheint und der Anwalt dann mehr oder weniger ungefragt geantwortet hat. So klingt Ihre Schilderung aber nicht. Wenn eine konkrete fallbezogene Frage gestellt und ein längerer Dialog darüber entwickelt wird, kann man wohl von einer ganz gewöhnlich vergütungspflichtigen Beratungsleistung ausgehen.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118530 Beiträge, 39586x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Ist die Rechnungsstellung überhaupt rechtens? <hr size=1 noshade>

Der Schilderung nach ja.


quote:<hr size=1 noshade>Kann ich hier Widerspruch einlegen? <hr size=1 noshade>

Selbstverständlich. Wird dann unter Umständen noch teuerer wenn die Begründung nicht passt.

Ich vermute mal er hat so um die 200 EUR berechnet? Das wäre der Tarif für eine Erstberatung.

Du kannst aber auch mal die Posten hie rposten, dann kann man das besser einschätzen.



quote:<hr size=1 noshade>Muss mich die Kanzlei nicht vorher über etwaige Kosten informieren? <hr size=1 noshade>

Das Anwälte nicht kostenlos arbeiten dürfte bekannt sein, Dir sowieso Du ja schon mal mit ihnen zu tun hattest.
Ansonsten sind die Gebühren gesetzlich geregelt und somit allgemien bekannt.





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 633x hilfreich)

Sagen Sie bitte nicht Sie sind davon ausgegangen, dass Ihnen der Kollege eine intensive Beratung schenkt.

Ich gehe mal von einem regen Mailverkehr aus. Da hätte sich eigentlich mal die zwischenzeitliche Frage aufgedrängt, was das denn kostet.

Selbstverständlich hat der Kollege einen Honoraranspruch.

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1x Hilfreiche Antwort

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