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Vorwurf Steuerhinterziehung | Anwalts Rechnung in dieser Höhe gerechtfertigt?

2. Februar 2017 Thema abonnieren
 Von 
fb258821-28
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Vorwurf Steuerhinterziehung | Anwalts Rechnung in dieser Höhe gerechtfertigt?

Hey,

ich hatte Probleme mit der Familienkasse und diese nun vor Gericht geklärt.

Meinem Anwalt habe ich 300,-€ angezahlt, er sagte mir später das nochmal 300,-€ auf mich zu kommen werden, womit ich mich einverstanden erklärte. Nun habe ich diese Rechnung bekommen und wollte fragen, ob damit alles in Ordnung ist.

Zur Erklärung:

Ich habe mich 3x mit meinem Anwalt in seiner Kanzlei für jeweils ca. 30 Minuten getroffen, dann ist er mit mir zum Gericht gefahren und hat mich bei der Verhandlung vertreten, wobei es eher eine Anwesenheit mit ein paar kleinen Einwürfen waren, ist eine Rechnung in dieser Form so gerechtfertigt? Trotz mündlich Absprache von 300,-€ (+300€ Anzahlung = 600,-€)?


http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=6ed3c3-1486069457.png

Würde mich über Antworten freuen.

Freundliche Grüße

PS: Falls es im falschen Unterforum ist, tut es mir leid, bitte verschieben.

-- Editier von fb258821-28 am 02.02.2017 22:04

-- Editiert von Moderator am 03.02.2017 14:05

-- Thema wurde verschoben am 03.02.2017 14:05

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12313.09.2017 08:51:03
Status:
Student
(2272 Beiträge, 699x hilfreich)

Sieht stimmig aus.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
CAM
Status:
Lehrling
(1242 Beiträge, 318x hilfreich)

Zitat (von Retels):
Sieht stimmig aus.


Auch die Umsatzsteuerberechnung?

Wieso keine Umsatzsteuer auf die Gesamtforderung sondern nur auf den nach Abzug der Anzahlung verbleibenden Betrag?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Tom998
Status:
Lehrling
(1764 Beiträge, 1048x hilfreich)

Weil der RA die Anzahlung bereits bei Vereinnahmung umsatzversteuern muss.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
fb258821-28
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Also ist die mündliche Aussage nichts wert und ich muss das wohl oder übel zahlen?

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
salkavalka
Status:
Lehrling
(1509 Beiträge, 941x hilfreich)

Wie lange dauerte der Termin ? Weißt du, ob es ein einfacher Sachverhalt war oder mussten komplizierte Überlegungen angestellt werden?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12328.06.2022 18:42:04
Status:
Praktikant
(770 Beiträge, 242x hilfreich)

Zitat (von fb258821-28):
Also ist die mündliche Aussage nichts wert und ich muss das wohl oder übel zahlen?


Ich versteh die Frage irgendwie nicht. Der Anwalt hatte doch etwa 600 EUR "veranschlagt" und rechnet nun 563 EUR ab. Das paßt doch.

Oder hat er einen Freispruch versprochen für das Geld?

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
galabaer
Status:
Praktikant
(690 Beiträge, 451x hilfreich)

Zitat (von BudWiser):
rechnet nun 563 EUR ab.

die 563€ sind aber doch nach Abzug des Vorschusses von 300€, also dann 863€ insgesamt

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
guest-12328.06.2022 18:42:04
Status:
Praktikant
(770 Beiträge, 242x hilfreich)

Zitat (von galabaer):
Zitat (von BudWiser):
rechnet nun 563 EUR ab.

die 563€ sind aber doch nach Abzug des Vorschusses von 300€, also dann 863€ insgesamt


Stimmt! Danke für den Hinweis!

Die Gebühren sind trotzdem "abgesegnet".

https://www.rvg-news.de/rvg-reform-2013/rechtsanwaltsverguetung-strafsachen-rvg-reform-2013/

Andere Frage wäre: ist die Angabe "600 EUR" als verbindliche Zusage zu werten oder nur eine "etwa-Schätzung" aus dem Gedächtnis heraus? Hier wird ja eine "Mittelgebühr" abgerechnet. Der Anwalt hat aber "Spielraum" innerhalb des Gebührenrahmens.

http://www.gesetze-im-internet.de/brao/__49b.html

Insofern würde ich den Anwalt ruhig nochmal ansprechen auf die vereinbarten 600 EUR. Falls er sich "hart" zeigt, könnte man ggf. über die Anwaltskammer nachhaken.

Der Anwalt schreibt die Rechnungen ja nicht selbst, sondern "sein Büro". Und da wird dann wohl eine "Standardabrechnung" erstellt. Muß also keine "böse Absicht" gewesen sein.


0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(12349 Beiträge, 4113x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Weil der RA die Anzahlung bereits bei Vereinnahmung umsatzversteuern muss.
Hat er aber nicht, die 300 Euro tauchen auf der Nettoseite auf.

Kann dem Fragesteller aber egal sein, die Rechnung würde dadurch nicht niedriger, sondern sogar noch höher.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 627x hilfreich)

Vor dem Hintergrund, dass bei Steuerhinterziehung eigentlich regelmäßig Honorarvereinbarungen geschlossen werden, ist die Berechnung der Mittelgebühr sogar noch eher preiswert. Für 600 EUR brutto (!) gibt es sowas nicht.

0x Hilfreiche Antwort

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