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Zweifamilienhauskündigung und soziale Härte

 Von 
bushrang
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Zweifamilienhauskündigung und soziale Härte

Hallo zusammen,

nehmen wir mal an, Vermieter A kündigt Mieter B im Rahmen einer Zweifamilienhauskündigung ohne Angabe von Gründen. Der Mieter widerspricht der Kündigung und fordert eine dauerhafte Fortsetzung des Mietverhältnisses wegen einer Erkrankung. Ein Vorschlag für einen Zeitraum der Verlängerung des Mietverhältnisses wird nicht unterbreitet, sondern ausschließlich die Rücknahme der Kündigung gefordert, da B behauptet, niemals mehr umziehen zu können.

Vermieter A strengt nun die Räumungsklage an und das Gericht erkennt zwar die eigentliche Wirksamkeit der Kündigung an (bestätigt also, dass ein Zweifamilienhaus vorliegt), erkennt aber auch das Vorliegen einer sozialen Härte an und verlängert das Mietverhältnis per Urteil um einen bestimmten Zeitraum.

Wie würde sich diese Konstellation in Bezug auf die Prozesskosten verhalten? Müsste der Vermieter die Kosten voll tragen, oder gehen die Kosten zu Lasten des Mieters, weil er eine Fortsetzung auf unbestimmte Zeit gefordert hat?

IMHO hätte Vermieter A doch keine andere Möglichkeit als eine Klage gehabt, weil er sonst niemals an die Bestimmung des Zeitraums gekommen wäre.

Vielen Dank für eure Einschätzung im Voraus!

-- Editiert von Moderator am 20.09.2019 18:25

-- Thema wurde verschoben am 20.09.2019 18:25

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Mieter Kosten Kündigung Vermieter


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Schlichter
(7207 Beiträge, 1304x hilfreich)

Zitat (von bushrang):
verlängert das Mietverhältnis per Urteil um einen bestimmten Zeitraum.
Meist finden sich in Urteilen auch noch Kostenentscheidungen.
Findet sich dort nichts?

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#2
 Von 
Moderator9
Status:
Schüler
(459 Beiträge, 396x hilfreich)

Nun ja - vermutlich will der TE wissen, wer im Falle eines solchen Urteils die Kosten trägt. Hätte er eines, würde er wohl den Teil über die Kosten des Verfahrens auch schon entdeckt haben...

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#3
 Von 
bushrang
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Sorry, da habe ich mich wahrscheinlich etwas missverständlich ausgedrückt. Ein Urteil gibt es tatsächlich nicht. Es geht nur um den "was wäre wenn" Fall.

Ich danke euch aber sehr für eure Mithilfe.

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