1% Netto Firmenwagen Regelung. Gibt es das ?

2. Februar 2008 Thema abonnieren
 Von 
Atta
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
1% Netto Firmenwagen Regelung. Gibt es das ?

Hallo,
ich war bis vor kurzem für 6 Wochen bei einer Firma im Außendienst beschäftigt und mir wurde ein Firmenwagen gestellt. Dann mit der Gehaltsabrechnung kam die Ernüchterung. Anstatt der Fahrtenbuch- oder 1% Bruttoregelung für Privatfahrten wurde mir der Firmenwagen nach der 1% Netto Regelung abgerechnet.(Laut der Personalabteilung soll es diese Regelung geben, nur findet man nichts darüber. Steuerrecht und Google rauf und runter). Der Neupreis des Autos war 28000€. sprich 280€ gehen noch einmal vom Nettoverdienst runter. Weiterhin wurde mir der Wagen für volle 2 Monate berechnet, obwohl ich nur 6 Wochen dort beschäftigt war. Alle Beschwerden meinerseits richtung Personalabteilung wurden mit dem Kommentar "So steht es im Gesetz" abgeschmettert. Ich hoffe jemand hat einen Tipp für mich.

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47204 Beiträge, 16727x hilfreich)

Die 280€ werden auf das Bruttogehalt aufgeschlagen und dann netto wieder abgezogen. Das wäre korrekt.

Dass die Berechnung für 2 volle Monate erfolgt ist, ist korrekt.

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#2
 Von 
Atta
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Die 280€ wurden aber nicht auf das Brutto aufgeschlagen sondern rein Netto abgezogen.
Der Punkt in der Gehaltsabrechnung nennt sich hier: Nettoabzug 1% Firmen-PKW.
Hierzu wurde auch keinerlei Regelung getroffen. Man händigte mir den Wagen aus und das war es.
Warum muss ich denn 2 Monate zahlen? Die 1% Bruttoregelung sagt doch aus das "Maßgebend allein ist die Möglichkeit der privaten Nutzung". Die Möglichkeit bestand doch nur 6 Wochen!

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47204 Beiträge, 16727x hilfreich)

Das muss vorher auf das Brutto aufgeschlagen werden, ansonsten ist das ohne zusätzliche Vereinbarung so nicht zulässig.

Die 1% werden für jeden Kalendermonat abgezogen, unabhängig davon, an wievielen Tagen im jeweiligen Monat der PKW zur privaten Nutzung zur Verfügung stand.

Bei eine Nutzung von 6 Wochen können daher im Extremfall sogar 3 Monate angerechnet werden.

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#4
 Von 
Atta
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Das kann doch nicht sein, dass ich länger für eine Privatnutzung zahlen muss als ich in dem Unternehmen beschäftigt war!!!

Was habe ich denn jetzt für Möglichkeiten um zu meinem Recht zu kommen, so dass ich zumindest den zuviel bezahlten Teil von den 560€ für die 8 Wochen zurückbekomme? Klinkenputzen in der Personalabteilung oder direkt zum Anwalt?

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#5
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47204 Beiträge, 16727x hilfreich)

Das kann doch nicht sein, dass ich länger für eine Privatnutzung zahlen muss als ich in dem Unternehmen beschäftigt war!!!

Doch, die entsprechende Regelung ist gesetzlich festgelegt. Daran kann das Unternehmen nichts ändern.

Die Frage nach Brutto/Netto soltest Du aber versuchen, mit der Personalabteilung zu klären. Da kommt es ggfls. auch noch darauf an, was dazu genau im Arbeitsvertrag vereinbart wurde.

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#6
 Von 
Atta
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Im Arbeitsvertrag sind keinerlei Regelungen bezügl. des Firmenwagen enthalten.

Ich werde dann mal in der PA auf den Busch klopfen.

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