§19 Ustg

16. Juli 2019 Thema abonnieren
 Von 
go520047-16
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
§19 Ustg

Hallo. Und zwar habe ich eine Frage zu folgendem Sachverhalt.
Eine Baufirma zahlt eine Vermittlungsprovision nach §19 Ustg Kleinunternehmerregelung Steuerfrai an die Person welche vermittelt hat. Diese wiederum hats beim Finanzamt nicht angegeben da es sich ja um eine Kleinunternehmerregelung gehalten hat. Jetzt nach 6 Jahren fordert das FA die Umsatzsteuer da bei der Baufirma eine Betriebsprüfung stattgefunden hat. Die frage ist deshalb ob es vom FA rechtens ist die Steuer nach zu fordern.

Vielen dank im voraus für die Antworten.

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15 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
taxpert
Status:
Student
(2324 Beiträge, 627x hilfreich)

Da ich zum einen einen gewissen Verdacht habe und zum anderen der Sachverhalt zu wilden Spekulationen verleitet, zunächst eine Frage:

Ihnen ist schon bewusst, dass §19 UStG nur zur „Steuerfreiheit" hinsichtlich der Umsatzsteuer führt??!! Bei der Einkommensteuer ist die Einnahme weiterhin Steuerpflichtig und in der der ESt-Erklärung anzugeben! Das EStG kennt keine Kleinunternehmerregelung!
taxpert

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#2
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4745 Beiträge, 1151x hilfreich)

Zitat (von go520047-16):
Jetzt nach 6 Jahren fordert das FA die Umsatzsteuer

Wieso die USt? Wurde sie in der Rechnung ausgewiesen?

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"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."

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#4
 Von 
go520047-16
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antworten. Die Person fragt. In dem fall ein bekannter.

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#5
 Von 
Erich Tango
Status:
Schüler
(159 Beiträge, 32x hilfreich)

Der Sachverhalt ist nicht klar.

Das Finanzamt kann nur USt fordern, wenn § 19 UStG nicht zulässig war.
Dann stellt sich aber die Frage nach einem Vorsteuerabzug seitens der Baufirma.

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#6
 Von 
taxpert
Status:
Student
(2324 Beiträge, 627x hilfreich)

Diese Diskussion habe ich befürchtet!

1. Möglichkeit
§19 UStG war falsch, weil der Empfänger der Zahlung gar kein Unternehmer war, und das FA nicht sie USt, sondern die ESt einfordert!

2. Möglichkeit
Der Zahlungsempfänger hat den Kern der ustlichen Unternehmereigenschaft nicht erkannt und gemeint, dass die Zahlung ein "zweites" Unternehmen darstellt, für das §19 UStG greift.

3. Öglichkeit
DasFA ist blöd!

taxpert

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#7
 Von 
guest-12330.04.2020 12:15:00
Status:
Student
(2415 Beiträge, 601x hilfreich)

Zitat (von go520047-16):
Eine Baufirma zahlt eine Vermittlungsprovision nach §19 Ustg Kleinunternehmerregelung Steuerfrai an die Person welche vermittelt hat.


Wer nimmt die Kleinunternehmerreglung hier in Anspruch? Die Baufirma? Oder die Person als selbständig gewerbliche Person?

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#8
 Von 
taxpert
Status:
Student
(2324 Beiträge, 627x hilfreich)

Zitat (von guyfromhamburg):
Zitat (von go520047-16):
Eine Baufirma zahlt eine Vermittlungsprovision nach §19 Ustg Kleinunternehmerregelung Steuerfrai an die Person welche vermittelt hat.


Wer nimmt die Kleinunternehmerreglung hier in Anspruch? Die Baufirma? Oder die Person als selbständig gewerbliche Person?

Die Baufirma erstellt auf Grund der Angaben des Zahlungsempfängers eine Gutschrift mit Hinweis auf §19 UStG .

Anders macht der ganze Sachverhalt keinen Sinn!

taxpert

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#9
 Von 
guest-12330.04.2020 12:15:00
Status:
Student
(2415 Beiträge, 601x hilfreich)

@taxpert: Ist Deine Glaskugel in Betrieb? Ohne Antwort vom TE ist das doch alles nicht zu klären.

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#10
 Von 
taxpert
Status:
Student
(2324 Beiträge, 627x hilfreich)

Zitat (von guyfromhamburg):
@taxpert: Ist Deine Glaskugel in Betrieb? Ohne Antwort vom TE ist das doch alles nicht zu klären.

Wenn man den ersten Satz des Sachverhaltes liest, ist eigentlich alles klar!

Erst der Satz, dass -angeblich!- die USt nacherhoben wird, führt zu Stirnrunzeln!

Ich habe meine Meinung -zu der ich immer noch stehe!- bereits in der ersten Antwort geschrieben.

taxpert

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#11
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4745 Beiträge, 1151x hilfreich)

Zitat (von taxpert):
Die Baufirma erstellt auf Grund der Angaben des Zahlungsempfängers eine Gutschrift mit Hinweis auf §19 UStG .

Wieso sollte bei dem Hinweis die Steuer nacherhoben werden?
Das ergibt doch nur Sinn, wenn sie darin ausgewiesen wurde.
Dann stellen sich aber zwei weitere Fragen.
Tatsächlicher Zugang der Gutschrift und Wirksamkeit mangels nachweisbaren Widerspruch.

Da der Fragesteller aber auf meine erste Nachfrage nicht antwortete, habe ich nicht weiter nachgehakt.

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#12
 Von 
taxpert
Status:
Student
(2324 Beiträge, 627x hilfreich)

Ich gehe immer noch davon aus, dass eben nicht USt, sondern ESt nach erhoben wurde!

Oder wäre es logisch, dass man es als Unternehmer zwar ertragssteuerlich, aber nich ust-lich erklärt?

taxpert

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#13
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4745 Beiträge, 1151x hilfreich)

Evtl. waren es beim Vermittler sonstige Einkünfte unter 256 EUR, aber eine Steuer nach § 14c UStG .
Wenn der Fragesteller lediglich beantwortet, wer die Person sei, die fragt, kann man halt nicht weiterhelfen.

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#14
 Von 
taxpert
Status:
Student
(2324 Beiträge, 627x hilfreich)

Du glaubst also wirklich, es geht um eine USt-Nachforderung von 40 € oder weniger?

taxpert

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#15
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4745 Beiträge, 1151x hilfreich)

Zitat (von taxpert):
Du glaubst also wirklich, es geht um eine USt-Nachforderung von 40 € oder weniger?

Eher unwahrscheinlich, aber so lang der Fragesteller nur eher unbedeutende Fragen beantwortet, kann man eh nur spekulieren.

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