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2440 Euro Steuernachzahlung

22. Februar 2019 Thema abonnieren
 Von 
go509473-61
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
2440 Euro Steuernachzahlung

Hallo,

Ich hab gestern meine Daten vom Jahr in Elster eingetragen und bei dem PDF, dass einem vor dem absenden angeboten wird steht drin, dass ich bei den Angaben 2.440 Euro Steuern nachzahlen muss. Ich bin Erzieher und das wäre mehr als ein Netto Monatseinkommen. Kann das stimmen? Das ist mein erstes Jahr mit vollem Lohn. Letztes Jahr war ich bis August in Ausbildung und anschließend in einem Arbeitsverhältnis, da hab ich circa 400 Euro zurück bekommen.

Ich seh grad auf der Lohn Abrechnung vom Dezember den Posten Gesamtbrutto und Steuerpfl. Brutto. Auf meiner lohnsteuerbescheinigung ist nur das Gesamtbrutto drauf. Die Posten haben einen Unterschied von knapp über 3000 Euro.
Aber selbst wenn ich nur das Steuerpfl. Brutto angebe, müsste ich wohl 1162euro nachzahlen, laut dem PDF.

-- Editiert von go509473-61 am 22.02.2019 10:51

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(44147 Beiträge, 15745x hilfreich)

Zitat:
Das ist mein erstes Jahr mit vollem Lohn.


Wenn Du die Steuerklasse 1 hast und sonst keine besonderen Dinge vorliegen, dann hast Du wahrscheinlich einen gravierenden Fehler bei der Eingabe gemacht.

Zitat:
Ich seh grad auf der Lohn Abrechnung vom Dezember den Posten Gesamtbrutto und Steuerpfl. Brutto. Auf meiner lohnsteuerbescheinigung ist nur das Gesamtbrutto drauf.


Auf der el. Lohnsteuerbescheinigung sollte eigentlich das steuerpfl. Brutto stehen. Wenn es zwischen steuerpfl. Brutto und Gesamtbrutto einen so großen Unterschied gibt, dann folgende Frage: Hast Du erhebliche steuerfreie Bezüge wie z.B. Nachtzuschläge oder Sonn- und Feiertagszuschläge?

Der Unterschied von 3.000€ erklärt aber dennoch nicht eine Nachzahlung in Höhe von 2.400€.

Hast Du die Anlage Vorsorgeaufwand ausgefüllt?

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
go509473-61
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja, da ich im vollstationären Bereich arbeite(Wochenende, Nächte, Feiertage), bekommen wir eine pauschale für Dienste zu ungünstigen Zeiten mit knapp über 300brutto.
Nein die Anlage hab ich wohl letztes Jahr schon übersehen. Sollte ich wohl mal ausfüllen. Danke

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
go509473-61
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

So das war auf jeden Fall schonmal sehr sehr hilfreich, danke dafür.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(44147 Beiträge, 15745x hilfreich)

Zitat:
bekommen wir eine pauschale für Dienste zu ungünstigen Zeiten mit knapp über 300brutto.


Die ist dann aber nicht steuerfrei, oder? Denn dann wäre doch das Gesamtbrutto einzutragen.

Letztlich wird das Finanzamt ohnehin den Betrag aus der el. Lohnsteuerbescheinigung übernehmen unabhängig davon, was Du in Elster eingetragen hast. Andernfalls muss genau begründet werden, warum der Betrag denn falsch ist.

Wenn dennoch bei Stkl. 1 ohne Besonderheiten eine Nachzahlung entsteht, dann ist irgendetwas falsch.

Zitat:
So das war auf jeden Fall schonmal sehr sehr hilfreich, danke dafür.


Dass von Arbeitnehmern, die zum ersten Mal eine Steuererklärung machen, die Anlage Vorsorgeaufwand vergessen wird ist ein Klassiker. Da bist Du hier im Forum nicht der erste, dem das passiert ist.

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
go509473-61
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja ich hab jetzt noch mit der Rechnungsabteilung telefoniert. Da musste beim steuerl. Brutto Betrag noch was dazu gerechnet werden, dann hat's mit dem Gesamtbrutto wieder gestimmt. Und leider ist die pauschale nicht steuerfrei. Ich bekomm jetzt aber durch die Anlage vorsorgeaufwand doch noch was raus. Nochmal danke für die schnelle Hilfe.
Schönes Wochenende

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Spejbl
Status:
Praktikant
(834 Beiträge, 145x hilfreich)

Gib mal genau das ein, was du auf deiner Lohnsteuerbescheinigung bescheinigt bekommen hast. Das ist relevant.

Vieleicht banal: Hast du die Entrichtete Lohnsteuer korrekt eingegeben? Sine solche Nachzahlung bei St.- Klasse 1 ist ungewöhnlich.

Vorsorgeaufwand ist gut. Der Renner aber sind Werbungskosten, so sie über der Pauschale liegen. Was hast du da geltend gemacht? Kommst du da über den Pauschbetrag? Natürlich sind steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse zu den WK wieder gegenzurechnen. Das aber wird vom AG bescheinigt und auch so ausgewiesen.

Einfach Alles noch mal sorgfältig durchgehen.

-- Editiert von Spejbl am 24.02.2019 04:02

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