Abschreibung Miete

27. Mai 2007 Thema abonnieren
 Von 
Dreeshill
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 0x hilfreich)
Abschreibung Miete

Hallo, ich bin noch nie als Vermieter aufgetreten und habe daher folgende Frage:

Besitze ein Wohnhaus (Baujahr 1995) mit Einliegerwohnung. In den Jahren 1995 bis 2002 habe ich die Abschreibung nach § 10e EStG durchgeführt. Bisher war die Einliegerwohnung noch nie vermietet.

Jetzt beabsichtige ich die Einliegerwohnung zu vermieten, weiß aber nicht ob bzw. in welcher Höhe ich die Abnutzung als Werbungskosten geltend machen kann. Vielleicht kann mir jemand helfen?

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48123 Beiträge, 16998x hilfreich)

Du kannst eine Abschreibung in Höhe von 2% auf die Herstellungskosten der Einliegerwohnung geltend machen.
Der Grundstückswert kann nicht als AfA geltend gemacht werden.

Die 50-jährige Dauer dieser Abschreibung beginnt 1995.

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#2
 Von 
Mortinghale
Status:
Master
(4957 Beiträge, 467x hilfreich)

Na also,

war doch ganz einfach.

(Weiß immer noch nicht, worauf Blockwart eigentlich hinauswollte)

:grins:

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#3
 Von 
Chylla
Status:
Student
(2107 Beiträge, 626x hilfreich)

Und anteilig kannst Du auch die Grundsteuern, die Gebäudehaftpflicht und was sonst noch so anfällt abschreiben.

Den % der Einliegerwohnung musst Du eben im Verhältniss zur Gesamtwohnfläche ermitteln.

Solltest Du Dich z.B. mit dem Gedanken tragen die Heizung auszutauschen, mach es besser erst, wenn bereits vermietet ist.

-----------------
"Chylla"

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48123 Beiträge, 16998x hilfreich)

@mortinghale
Im Mietrecht war die Frage auch an der falsche Stelle.

Blockwart hat gedacht, dass die Nutzung des § 10e irgendeinen Einfluss auf die Abschreibung hat. Das ist nicht der Fall.

Die AfA in Höhe von 2% für die Jahre 1995 bis zum Beginn der Vermietung ist jedoch verloren. Im Jahr des Wechsels von Eigennutzung auf Vermietung kann die Abschreibung zeitanteilig geltend gemacht werden. Danach kann die 2%-ige Abschreibung dann bis zum Jahr 2045 geltend gemacht werden.

Im Prinzip könnte auch stattdessen die degressive Abschreibung nach § 7 Abs. 5 EStG geltend gemacht werden, was ich aber in diesem Fall nicht empfehlen würde.

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#5
 Von 
Mortinghale
Status:
Master
(4957 Beiträge, 467x hilfreich)

Ich weiß (aber Blockwart anscheinend nicht, hähähä)

Hätte das gerne noch ein bisschen verfolgt.

:grins:

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#6
 Von 
Dreeshill
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich danke euch! Jetzt habe ich es auch kappiert :banana:

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