Hallo Zusammen,
ich beschäftige mich derzeit mit einer Idee und würde gerne eure unverbindliche Meinung Wissen.
Unsere 11 j. Tochter hat ein Depot und jährlich zischen 1-3 T€ Kursgewinne/Divindenden, eine Nichtveranlagungsbescheinigung liegt vor.
Meine Frau und ich haben ein Tinyhaus auf Rädern( ähnlich also wie ein Wohwagen zu sehen), welches über einen Anbieter in unserem Namen vermietet wird und wir quartalsweise eine Abrechnung erhalten für die Mieteinnahmen abzüglich der Umsatzsteuer sowie der Provision des Anbieters.
Da die Einkünfte die Ausgaben für Pacht, Lager, Versicherung und Zinsen deutlich übersteigen und somit meines Wissens nach von uns in der jährlich abzugebenden Steuererklärung als sonstige Einkünfte( nach Abzug aller angegebenen Steuern, Provisionen, Zinsen etc. ca. 6-10 T€jährl.) angegeben werden müssen, kam als eine Alternative die Idee, dies bei unserer Tochter zu berücksichtigen. Sprich, dass Sie die Einnahmen erhält. Aufgrund der Art des Einkommens bin ich über google aber nun nicht wirklich schlau geworden, ob dies eine gute und umsetzbare Idee ist ( im Bezug auf Eigentumsübertrag, ob es nur reicht, dass Sie als Empfänger des Geldes auftritt) und wollte hier dies einmal vorstellen, bevor man sonst den Weg über einen Steuerberater geht.
Was ist eure Meinung, darstellbar und sinnvoll um den Betrag ausnutzen zu können? Das Geld soll dann in ETF´s angelegt werden, ob eine Rückzahlung an die Eltern erfolgt ist aktuell noch nicht entschieden( Freigrenzen sind bekannt)
Einnahmen minderjähriges Kind
3. Juni 2025
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Frage vom 3. Juni 2025 | 16:24
Von
Status: Frischling (33 Beiträge, 0x hilfreich)
Einnahmen minderjähriges Kind
#1
Antwort vom 3. Juni 2025 | 16:52
Von
Status: Student (2283 Beiträge, 1268x hilfreich)
Bevor man sich auf den Weg zum StB macht, sollte man vorher zum Anwalt, der einschätzen kann, ob ein zwingend gerichtlich zu bestellender Ergänzungspfleger so etwas jemals genehmigen würde. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit auf null Prozent.Zitat :Aufgrund der Art des Einkommens bin ich über google aber nun nicht wirklich schlau geworden, ob dies eine gute und umsetzbare Idee ist...
#2
Antwort vom 3. Juni 2025 | 17:00
Von
Status: Heiliger (20191 Beiträge, 7311x hilfreich)
Das sind doch mindesten zwei Themen
a) Das Depot der Tochter; Wertsteigerungen werden erst dann zu Geld, wenn entsprechende Papiere verkauft werden - Dividende dagegen sind direkte Zahlungen; k.A., wann die zu versteuern sind.
b) das Tiny-Haus dagegen gehört doch euch und ihr stört euch daran, dass ihr für die Vermietung auch Steuern zahlen sollt. Wenn nun aber die Einkünfte aus Vermietung der Tochter zugute kommen sollen, müsste das Haus doch wohl der Tochter erst einmal gehören. Evtl. auf dem Weg der Schenkung.
Und jetzt?
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