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Erwerbssteuern ertragsteuerlich berücksichtigen?

7.9.2019 Thema abonnieren
 Von 
fb525047-62
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Erwerbssteuern ertragsteuerlich berücksichtigen?

Eine Frage eher theoretischer Natur:
Müssen Umsatzsteuer- bzw. Vorsteuerbeträge aus 13b-Sachverhalten oder innergemeinschaftlichen Erwerben beim Leistungsempfänger innerhalb der Einnahmenüberschussrechnung erklärt werden? Also als vereinahmte Umsatzsteuer bzw. gezahlte Vorsteuerbeträge?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Spejbl
Status:
Praktikant
(785 Beiträge, 117x hilfreich)

Ja natürlich. Zwingend.

Das wird aber automatisch durch die Steuersoftware erledigt. Z.B. bei der Buchung: Bank gegen IG- Erwerb werden durch die Steuerautomatik die Umsatzsteuerkonten automatisch bebucht.

Bei einem Unternehmer, der hier in D vorsteuerabzugsberechtigt ist, hebt sich das allerdings die Waage. Ist in Summe also neutral. Sowohl hinsichtlich der Umsatzsteuer-Zahllast (USt.- VA / Ust.- Jahreserkl.) ) als auch ertragsteuerlich hinsichtlich der Gewinnermittlung.

Aber zu erklären ist es.

Signatur:Jeder für sich allein, ist nichts. Zusammen aber, sind wir ein unschlagbares Team!
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#2
 Von 
fb525047-62
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Aber sind diese Beträge überhaupt nach dem Zufluss-Abfluss-Prinzip abgeflossen, sodass sie in der Einnahmenüberschuss-Rechnung unter den Positionen "vereinahmte USt" und "gezahlte Vorsteuerbeträge" erfasst werden müssen? Diese Erwerbssteuerbeträge werden ja lediglich geschuldet (Nettorechnung) , ein tatsächlicher Abfluss erfolgt allerdings nicht. Ich weiß, dass es sich um ein Nullsummenspiel handelt, es geht mir nur darum, wie ich die Beträge in der EÜR zu erfassen haben.

-- Editiert von fb525047-62 am 08.09.2019 10:20

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#3
 Von 
Cybert.
Status:
Lehrling
(1738 Beiträge, 405x hilfreich)

In der EÜR werden ja die vereinnahmten USt und verauslagten VorSt eingetragen, somit die tatsächlichen Zu- und Abflüsse. Ferner wird noch eine Abschlusszahlung bzw. Erstattung berücksichtigt.
Im Fall eines Vorsteuerabzugs sehe ich mangels Ab- und Zufluss tatsächlich KEINE Erfordernis.

Etwas Anderes wäre es indessen bei einem Kleinunternehmer, der die USt nach § 13b UStG schuldet, aber die VorSt nicht abziehen darf. In diesem Fall wäre die Eintragung aber auch erst in der EÜR für das Jahr einzutragen, in dem die Zahlung an das FA erfolgt.

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