Fahrten zum Lebensmittelpunkt bei Lebensmittelpunkt in der Wohnung der Eltern

25. Februar 2018 Thema abonnieren
 Von 
SteuerLehri
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)
Fahrten zum Lebensmittelpunkt bei Lebensmittelpunkt in der Wohnung der Eltern

Hallo Liebes Steuer Forum,

Ich bearbeite einen Fall, bei dem der Mandant aus Köln, aufgrund des Studiums nach Stuttgart umgezogen ist.
Der Mandant hat bis zu seinem Umzug bei den Eltern gewohnt. An der Miete bei den Eltern hat er sich nicht beteiligt.
Da der Mandant weiterhin seinen Lebensmittelpunkt in Köln sieht habe ich die Familienheimfahrten geltend gemacht, sowie Verpflegungsmehraufwand für die ersten drei Monate.

Diese wurde im Bescheid nicht berücksichtigt. In der Begründung des Bescheides wurde vermerkt, dass es keinen doppelten Haushalt gab und daher die Familienheimfahrten gestrichen wurden.

Ich habe einen Einspruch eingelegt, dass wir keinen doppelten Haushalt geltend machen, dennoch die Familienheimfahrten und den Verpflegungsmehraufwand für die ersten drei Monate. Berufen habe ich mich auf §9 Abs. 1 Nr. 5 Satz 6 EStG .

Hierzu habe ich ein Schreiben erhalten, auf dem erläutert wird, dass das Finanzamt keine Möglichkeit sieht meinem Einspruch zu entsprechen, und ich nochmal Stellung nehmen darf. Hier wurde auf §9 Abs. 1 Nr. 5 S. 6 EStG verwiesen.

Kann mit jemand einen Tipp geben?
Muss ich mich auf einen anderen Paragraph verweisen?

Vielen Dank im voraus.
Eurer Steuer Lehrling

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Garfield73
Status:
Student
(2124 Beiträge, 738x hilfreich)

Der §9 Abs. 1 Nr. 5 EStG hat doch als Voraussetzung, dass eine DHHF vorliegt.
Du kannst Dir doch nicht einfach den 6. Satz rauspicken und den Rest davor vergessen ...

Dein Mandant hat keinen eigenen Hausstand am Ort der Familie und damit kann er die Fahrten auch nicht geltend machen. Verpflegungsmehraufwendungen gäbe es auch nur, wenn eine DHHF vorliegen würde.

Das sollte Dir Dein ausbildender Steuerberater aber auch sagen können ...

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