Falsche Angaben beim Finanzamt

15. November 2011 Thema abonnieren
 Von 
guest-12316.03.2012 06:03:12
Status:
Beginner
(124 Beiträge, 73x hilfreich)
Falsche Angaben beim Finanzamt

Hallo!
In diesem Beitrag geht es jetzt nicht um mich sondern um eine Freundin die auch die Scheidung hinter sich hat und mich gebeten hat diesen Beitrag reinzustellen.
Also sie ist auch seit kurzem geschieden.
Sie hat sich zu einer aussage verleiten lassen die ihrem jetzigen Exmann zum Vorteil wurden.
Und zwar hat der gegenüber dem Finanzamt Falschangaben bezüglich des Trennungsdatums gemacht, um Steuern zu sparen.Darauf eingelassen hat sie sich weil ihr Anwalt gesagt hat sie kann es ruhig machen, also auch das datum dass er angegeben hat bestätigen vor dem Richter bei der scheidung weil es ja egal ist, ihrem Exmann werden dadurch Kosten erspart.
Warum sie dass machte weiss weder ich noch sie so genau.
Man ist eben auch überfordert und denkt was der Anwalt sagt wird schon seine Richtigkeit haben und darauf kann man bauen.
Nun ist es so, dass es ähnlich wie bei mir um das liebe Geld geht, wo auch nicht?
Und nun ist sie sich nicht mehr sicher ob sie ihn beim Finanzamt melden soll.
Allerdings bezieht sich dass bereits auf 2 oder 3 Jahre vorher.Also entweder 2009 oder 2008 genaueres weiss ich nicht.
Droht ihr jetzt auch eine Strafe weil sie sich darauf eingelassen hat obwohl vom Anwalt geraten?

Ist es sinnvoll dass noch zu melden?

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Spejbl
Status:
Praktikant
(834 Beiträge, 149x hilfreich)

 
Wundert mich eigentlich, denn bei einem Status Dauernd getrennt muss der Ex doch eine eigene Wohnung haben. Und sich auch polizeilich dort melden.

Das Datum, ab wann der Status Dauernd getrennt gilt, ist nämlich für die Veranlagungsart interessant. Denn in dem Jahr, in dem die Trennung erfolgte, ist letzmalig eine Zusammenveranlagung möglich (da beide Partner zumindest 1 Tag oder mehr im Jahr zusammengelebt haben).

Für spätere Veranlagungszeiträume muss jeweils eine getrennte Veranlagung gemacht werden. ERGO, da gibts auch nur den Grundfreibetrag (1 Person) von derzeit 8.004 EUR. M.a.W. der EX kann dann nicht mehr vom erhöhten Grundfreibetrag und vom günstigeren Tarif der Splittingtabelle profitieren. In der Regel fällt also da mehr an Einkommensteuer an.

Warum Anwalt sagt, dass das Trennungsdatum fiskalisch egal ist, kann ich nicht nachvollziehen. Und der Anwalt gab das schriftlich ????? (Haftungsfrage). Mit welcher Argumentation???

Um spätere Unannehmlichkeiten mit dem Fiskus zu vermeiden: Besser ist es, das anzuzeigen. Denn eins ist gewiß: Irgendwann holen einen die in der Vergangenheit begangenen steuerlichen Sünden ein.


-- Editiert Spejbl am 15.11.2011 18:05

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