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Firmenwagen

 Von 
go526909-79
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Firmenwagen

Hallo zusammen,

ich benötige mal Hilfe von Fachleuten ;)

Statt einer Gehaltserhöhung bietet mein AG mir ein Firmenwagen an, nur ich bin mir nicht sicher, ob es sich für mich lohnt und wie es genau funktioniert? Habe schon einiges gelesen, aber nicht dem Haken, den ich dabei habe.
Denn ich wohne nun über meine Arbeitstelle und nutze das Auto dann nur privat und fahre damit maximal
10000 km ! Steuerklasse 1

Bruttolistenpreis KFZ 30000 €
momentaner Lohn Brutto 3000 €

Wenn ich diesen Firmenwagenrechner nutze, wird so angezeigt, dass bei der 1%&Regelung so 160 € netto für mich anfallen!
1. Frage: Da ich kein Arbeitsweg mehr habe, kommen sonst noch Kosten auf mich zu ???
2. Frage: Kann man monatlich gar nichts zahlen und dann am Ende des Jahres, da ich nur 10000 km privat gefahren bin, diese 0,25 € pro gefahrenen km ansetzen ??? Sind diese Bezüge Netto oder Brutto, wo muss ich diese angeben, bei meiner Steuererklärung ???

Bin mal gespannt, auf eure Antworten!

Danke !

-- Editiert von go526909-79 am 28.09.2019 20:17

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Kosten Steuererklärung Firmenwagen Frage


11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(35198 Beiträge, 12620x hilfreich)

Zitat:
1. Frage: Da ich kein Arbeitsweg mehr habe, kommen sonst noch Kosten auf mich zu ???

Nein.

Zitat:
2. Frage: Kann man monatlich gar nichts zahlen und dann am Ende des Jahres, da ich nur 10000 km privat gefahren bin, diese 0,25 € pro gefahrenen km ansetzen ??? Sind diese Bezüge Netto oder Brutto, wo muss ich diese angeben, bei meiner Steuererklärung ???

Welche 0,25€/km?

In der Steuererklärung musst Du nichts angeben.

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#2
 Von 
go526909-79
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die schnelle Antwort!

Wenn man ein Fahrtenbuch führen würde, dachte ich, ich müsse alle privaten Fahrten mit 0,25 € pro gefahrenen km ansetzen.

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(35198 Beiträge, 12620x hilfreich)

Zitat:
Wenn man ein Fahrtenbuch führen würde, dachte ich, ich müsse alle privaten Fahrten mit 0,25 € pro gefahrenen km ansetzen.

Nein, das ist nicht der Fall. Da der Arbeitsweg 0km beträgt ist die private Nutzung mit der Versteuerung von 1% des Bruttolistenpreises pro Monat abgegolten.

Ein Fahrtenbuch muss nicht geführt werden.

-- Editiert von hh am 29.09.2019 08:57

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#4
 Von 
go526909-79
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Also habe ich eigentlich keine andere Möglichkeit oder?

Super, Danke für die Hilfe!

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#5
 Von 
Cybert.
Status:
Lehrling
(1832 Beiträge, 432x hilfreich)

Theoretisch ja, aber ein Fahrtenbuch macht nur bei hohem betrieblichen Anteil Sinn, nicht wenn es nahezu 100 % privat sind.

Signatur:"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb." Bert Rürup
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#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(35198 Beiträge, 12620x hilfreich)

Zitat:
Also habe ich eigentlich keine andere Möglichkeit oder?

Ja, es gibt nur eine Möglichkeit für Dich, jedoch ist die doch sehr vorteilhaft. Für 160€ pro Monat ein Auto fahren zu können ist doch ein Schnäppchen, es sei denn man braucht gar kein Auto.

Da würde ich nicht lange nachdenken und das Angebot des AG annehmen.

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#7
 Von 
Charlie@098
Status:
Schüler
(431 Beiträge, 239x hilfreich)

Zitat:
Denn ich wohne nun über meine Arbeitstelle und nutze das Auto dann nur privat

Was ist das für ein Firmenwagen, der ausschliesslich privat genutzt wird?

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#8
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(35198 Beiträge, 12620x hilfreich)

Zitat:
Was ist das für ein Firmenwagen, der ausschliesslich privat genutzt wird?

Ein Fahrzeug, das auf die Firma zugelassen ist und dessen sämtliche Kosten von der Firma getragen werden. Bei Überlassung an einen AN ist es nicht erforderlich, dass eine betriebliche Nutzung vorliegt.

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#9
 Von 
Cybert.
Status:
Lehrling
(1832 Beiträge, 432x hilfreich)

Anders gesagt: Die betriebliche Nutzung ist eigentlich sogar 100 %, da das Fahrzeug dem AN als Lohnbestandteil (Gegenleistung) zur Verfügung gestellt wird.

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#10
 Von 
go526909-79
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für eure ganzen Antworten!!!

Ich denke, ich werde das Angebot annehmen

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#11
 Von 
Ratsuchender@123net
Status:
Lehrling
(1385 Beiträge, 268x hilfreich)

Ich darf an dieser Stelle noch einmal auf die Eingangsfrage zurückkommen, die da wie folgt lautet:

Zitat (von go526909-79):
Statt einer Gehaltserhöhung bietet mein AG mir ein Firmenwagen an, nur ich bin mir nicht sicher, ob es sich für mich lohnt [...]

Es muss hier insoweit das Nettogehalt nach Gehaltserhöhung mit dem Auszahlungsbetrag ohne eine Erhöhung, aber mit einem geldwerten Vorteil in Höhe von 300,00 EUR, verglichen werden. Nur dann kann die Frage beantwortet werden.

Vorausgesetzt, die Gehaltserhöhung würde ebenfalls 300 EUR betragen, sofern der Fragesteller dem Firmenwagen nicht den Vorzug geben würde, betrüge die Differenz hier 300,00 EUR.

Zitat (von go526909-79):
Wenn ich diesen Firmenwagenrechner nutze, wird so angezeigt, dass bei der 1%&Regelung so 160 € netto für mich anfallen!

Hier wurde die alternativ zu erhaltene Gehaltserhöhung nicht berücksichtigt.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, der Firmenwagen lohnt dann, wenn ansonsten für ein eigenes Fahrzeug monatlich mehr als 300 EUR aufgewendet werden würde.

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