Geldwerter Vorteil - Privatfahrten und Fahrten zur Arbeit

19. November 2009 Thema abonnieren
 Von 
Wayne70
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Geldwerter Vorteil - Privatfahrten und Fahrten zur Arbeit

Noch immer Verständnisfrage.

Ich möchte ermitteln ob sich ein Firmenwagen für mich trotz langer Anfahrt zum Arbeitgeber doch irgendwie lohnen kann.

4 Tageswoche
Einfache Anfahrt zum Arbeitgeber 150km täglich
sonstige Privatfahrten: nahezu 0 (da ein weiteres Auto vorhanden)
Geschäftsfahrtenanteil. Gar nicht bis gering (Auto wäre eher ein Bonus)
Listenpreis PKW 35.000

Nach meinen Recherchen hätte ich 3 Positionen in meiner Abrechnung

1. Die 1% Regelung Umsatzsteuer: 350 EUR (1% vom Listenpreis)
Kommt ja beim Brutto drauf und wird dann wieder abgezogen

2. Die Pauschale Versteuerung 15%: 630 EUR (140km x 15 x 0,3)

3. PKW Nutzung: 840 EUR ((355 EUR x 0,03 x 140km)-pauschale Versteuerung

Stimmt diese Berechnung? Wenn ich Privatfahrten und Fahrten zur Arbeit nicht trennen kann, dann brauche ich glaube ich gar nicht mehr weiter an diese Lösung (Dienstwagen) zu denken. Oder gibt es Modelle für diese Konstellation. Hohe Anfahrt zum Arbeitgeber, aber sonst kaum private Fahrten.

Höre gerne Feedback.




4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(50213 Beiträge, 17578x hilfreich)

Das kommt darauf an, wie Du alternativ zur Arbeit kommst. Wenn Du alternativ mit dem privaten PKW fährst, dann dürfte das noch teurer sein.

Selbst günstig gerechnet ergibt sich doch folgendes:

Rücklage für Kauf eines neue PKW: 400€/Monat
Spritkosten: 270€
Versicherung: 50€
Steuern, Reifen, Inspektion, Reparaturen usw.:200€

Bei Nutzung eines privaten PKW ergeben sich doch auch Kosten in Höhe von ca. 1.000€ pro Monat und die sind noch eher niedrig angesetzt.

Bei einem Firmenwagen muss Du nach o.g. Rechnung 1.190€ zusätzlich zum jetzigen Gehalt versteuern. Die Nettobelastung hängt vom übrigen Einkommen ab, liegt aber keinesfalls über 1.000€, eher schon bei ca. 600€, ggf. noch niedriger.

Nur, wenn Du diese Strecke eigentlich mit der Bahn zurücklegen würdest, dann rechnet sich das natürlich nicht.

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#2
 Von 
Wayne70
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Rückinfo. Ich fahre jetzt mit dem Privat PKW.
Der Privat PKW ist aber noch relativ neu so dass ich für mich
die Rücklagen und die Instandhaltung geringer ansetzen würde.
Dies ist aber dann eher ein Bauchgefühl, diese Schätzung.

Naja ich muss nochmals kalkulieren (Basis 2 Jahre) und dann schätze ich ein ob mir ein Firmenwagen eher einen Vorteil bringen kann oder nicht. Bisher kann ich einen großen Vorteil jedoch noch nicht erkennen, eher ein Gleichstand.

Trotzdem nochmals danke fürs Feedback. Ein großer Posten ist halt die Frage wie man die Rücklage für einen PKW kalkuliert. Sind 400 EUR da eine gängige Größe?

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(50213 Beiträge, 17578x hilfreich)

Die monatliche Rücklage habe ich grob wie folgt kalkuliert:

Neupreis: 35.000€
Fahrleistung: 50.000km/Jahr
Nutzungsdauer: 6 Jahre => 300.000km
Restwert: 6.000€

29.000€ / 72 Monate = 402€ pro Monat

Ich denke, dass das eine realistische Rechnung ist. Du kannst aber auch gerne andere Werte einsetzen.

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#4
 Von 
Wayne70
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

OK. Danke nochmals.

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