Geldwerter Vorteil bei Lebenspartner?

21. August 2008 Thema abonnieren
 Von 
FelixDem
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Geldwerter Vorteil bei Lebenspartner?

Hallo,

vielleicht könnt Ihr mir bei folgendem Sachverhalt behilflich sein.

A und B sind noch nicht verheiratet.

A arbeitet in der Bank.

B würde aufgrund dessen auch sehr gute Konditionen bei A's Bank bekommen (günstige Kreditzinsen für Hauskauf).

Würde A den Kredit aufnehmen, müsste die Sonderkondition als geldwerter Vorteil betrachtet und evtl. versteuert (sofern Freibetragsgrenze überschritten) - zumindest jedoch von der Personalabteilung berechnet werden (welche sich dagegen streubt - weil zu hoher Aufwand bei var. Darlehen)

Wäre es steuerrechtlich gesehen auch ein geldwerter Vorteil, wenn...
1. der Lebenspartner B diese Sonderkondition bekommt?
2. B diese Kondition bekommt und irgendwann A heiratet?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Schtreicher
Status:
Schüler
(387 Beiträge, 72x hilfreich)

Die Versteuerung eines verbilligten Kredits an eine nahestehende Person des AN kann ich im Einkommensteuergesetz nicht finden. Das könnte nur dann dem Arbeitnehmer zugerechnet werden, wenn er im Endeffekt das Geld des Kredits dann nutzt. Aber abgekürzte Zahlungswege bei Krediten? Wohl eher nicht!

Dann ist natürlich noch zu überlegen, ob die Ersparniss an Zinsen überhaupt so hoch ist, dass man in der Besteuerung drin ist.

Allerdings könnte der Banksachbearbeiter eine übern Deckel bekommen, wenn das rauskommt, schätze ich :)

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"Schtreicher, Mönchengladbach"

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#2
 Von 
FelixDem
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

@Schtreicher

da A und B ohnehin nur ca. 0,15% Bonus bekommen würden und nur ein kleines Reihenmittelhaus kaufen möchten, würden sie diese Grenze für die Besteuerung ohnehin nicht erreichen.

Auch dass B diese Konditionen bekommt, wäre von seiten der Bank (Vorstand würde es genehmigen) kein Problem.

Nur die Personalabteilung hat was dagegen, da sie den geldwerten Vorteil immer berechnen müsste, auch wenn man unter der Freibetragsgrenze liegt. Deshalb die Idee, dass B den Kredit übernimmt.

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#3
 Von 
oerdiz.
Status:
Praktikant
(564 Beiträge, 133x hilfreich)

Wenn B wegen dem A hier Vergünstigungen bekommt, dann sind diese doch dem A zuzurechnen oder nicht? Und im Endeffekt schenkt A diese Vergünstigung dem B.

Anders wäre es, wenn ein völlig fremder Dritter wegen Gutdünken des Vorstands hier ein verbilligtes Darlehen erhält.

In dem Fall hier sehe ich einen geldwerten Vorteil vorliegen.

MfG
Oerdiz

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Schtreicher
Status:
Schüler
(387 Beiträge, 72x hilfreich)

@oerdiz:

das kam mir als erstes auch in den Sinn, aber da lässt man sich wahrscheinlich von den Regelungen des Gesellschafter-Geschäftsführers und seinen "nahestehenden Personen" beirren.

Ich habe im EStG und in den LStR nichts dergleichen zum geldw. Vorteil gefunden.

Das wäre das gleiche, wenn B ein Auto beim Autohersteller, kauft, der zugleich Arbeitgeber vom A ist. Wenn B hier gute Konditionen bekommt, muss weder A noch B das Versteuern. Bekommt A diese Vorteile, muss er versteuern. Ist zwar nicht unbedingt Sinn und Zweck der Vorschrift, aber eine "nahestehende Person" ist einfach nicht erwähnt.

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"Schtreicher, Mönchengladbach"

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