Grunderwerbsteuer bei Hausübertragung nach der Scheidung

4. August 2023 Thema abonnieren
 Von 
E.O.11
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Grunderwerbsteuer bei Hausübertragung nach der Scheidung

Hallo zusammen. Mein Ex-Mann und ich sind seit Ende 2021 rechtskräftig geschieden. Das in der Ehe gemeinsam erbaute Haus (beide jeweils hälftig im Grundbuch eingetragen) habe ich ihm überlassen und bin mit unserem Sohn ausgezogen. Im Zuge der Scheidung haben wir nur den Versorgungsausgleich gemacht. Nun hatten wir einen Termin beim Notar, da ich ihm meinen Eigentumsanteil unentgeltlich überschreiben möchte. Jetzt musste er feststellen, dass auf diesen Anteil die Grunderwerbsteuer anfällt. Dies ist für ihn und seine neue Frau eine enorme finanzielle Belastung. Laut Paragraf 3 Nr. 5 GrEStG ist diese Übertragung nur von der Steuer befreit, wenn es im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung geschieht. Meine Frage ist: Kann diese noch nachträglich gemacht werden? Was sind die Voraussetzungen? In unserem Fall ist die Scheidung ja der tatsächliche Grund der Eigentumsübertragung. Gibt es noch eine Möglichkeit dies nachzuweisen um ihn von der Steuerlast zu befreien? Zusatzinfo: Der Notarvertrag hat eine aufschiebende Bedingung. Beide Banken (Sparda und NRW-Bank) müssen zustimmen, dass ich von den Verbindlichkeiten befreit werde und mein Ex Partner der alleinige Schuldner ist. Sparda hat zugestimmt, die NRW-Bank verlangt aber, dass seine neue Frau im Grundbuch eingetragen wird. Danke im Voraus.

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47259 Beiträge, 16739x hilfreich)

Zitat (von E.O.11):
Meine Frage ist: Kann diese noch nachträglich gemacht werden?


Nach meiner Auffassung geht das auch dann, wenn zuvor versäumt wurde, im Übertragungsvertrag darauf hinzuweisen, dass es sich um eine Vermögensauseinandersetzung nach Scheidung handelt.

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