Grunderwerbsteuer jetzt auch für das neue Haus?

11. August 2011 Thema abonnieren
 Von 
Ratloser Bauherr
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Grunderwerbsteuer jetzt auch für das neue Haus?

Hallo,

hoffentlich habe ich das richtige Forum für meine Frage gewählt.

Wir haben ein Grundstück mit einem alten Haus gekauft.
Dafür haben wir bereits Grunderwerbsteuer bezahlt, jedoch nur einen vorläufigen Bescheid bekommen.

Das alte Haus wurde nach dem Kauf abgerissen und ein neues Haus gebaut.

Nun möchte das Finanzamt auch noch Grunderwerbsteuer für das neue Haus von uns haben.

Wir müssen also Grunderwerbsteuer für das alte und nun auch noch für das neue Haus zahlen!

Ist das denn richtig so, oder reicht die Zahlung für das Grundstück mit altem Haus aus?

Kann mir jemand sagen, wie die Rechtslage ist?

Danke

Ratloser Bauherr

-----------------
""

Haben Sie sich versteuert?

Haben Sie sich versteuert?

Ein erfahrener Anwalt im Steuerrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Steuerrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47218 Beiträge, 16728x hilfreich)

In welchem Zusammenhang steht denn der Bauvertrag für das neue Haus mit dem Kaufvertrag für das Grundstück mit altem Haus? Auf diesen Zusammenhang kommt es entscheidend an.

-----------------
" "

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Tom998
Status:
Student
(2048 Beiträge, 1180x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Ratloser Bauherr
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Grundstück wurde von einem Privatmann gekauft, das Haus von einer Baufirma.
Zwei Jahre vorher hatte mal ein Makler versucht, uns dieses Grundstück zusammen mit einem Haus der Firma zu verkaufen, hat aber nicht geklappt, da der Makler falsche Angaben gemacht hat. Der wurde dann auch von der Baufirma entlassen.
Wir haben dann trotzdem das Grundstück gekauft und das Haus gebaut.
Wir hätten auch eine andere Baufirma nehmen können, aber nach einigen Recherchen war diese am günstigsten.
Nun meint das Finanzamt, das wir für beides zahlen müssen, weil es früher zusammen angeboten wurde.

Das stimmt aber nicht, wir haben vom Grundstücksverkäufer und von der Baufirma die schriftliche Bestätigung, dass sie nichts miteinander zu tun haben.

Und nun, klagen?

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47218 Beiträge, 16728x hilfreich)

quote:
Zwei Jahre vorher hatte mal ein Makler versucht, uns dieses Grundstück zusammen mit einem Haus der Firma zu verkaufen


In so einem Fall wäre auch auf das neue Haus die Grunderwerbsteuer fällig.

quote:
Nun meint das Finanzamt, das wir für beides zahlen müssen, weil es früher zusammen angeboten wurde.


Dann solltet Ihr dagegen vorgehen. Da das Ganze durchaus eine komplexe Rechtsmaterie ist, würde ich für das Verfassen des Einspuchs jedoch empfehlen, einen Steuerberater einzuschalten.

Woher weiß das Finanzamt eigentlich, dass das früher einheitlich angeboten wurde?

-----------------
" "

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Ratloser Bauherr
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Das Finanzamt hat den Makler gefragt, und der hat das ans Finanzamt weitergegeben.
Darauf berufen sie sich jetzt.

Wir hätten aber weder das Grundstück noch das Haus von der Firma kaufen müssen, bzw. das Haus auf ein anderes Grundstück stellen oder auf das Grundstück ein anderes Haus bauen können.

Einspruch hatten wir schon eingelegt, es hat jetzt 5!!! Jahre gedauert, bis das entschieden war - zwischendrin immer mal wieder ein Schreiben vom Finanzamt, dann von uns.

Trotz aller vorgelegten Bestätigungen der Hausfirma und des Grundstückbesitzers hat das Finanzamt nun den Einspruch zurückgewiesen.

Jetzt hilft wohl nur noch der Anwalt, oder?


-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47218 Beiträge, 16728x hilfreich)

quote:
Jetzt hilft wohl nur noch der Anwalt, oder?


Das würde ich auch so sehen, wobei der erste Schritt wohl der Gang zum Steuerberater sein sollte. Ich fürchte, dass man hier beide Berufsgruppen in Anspruch nehmen muss.

-----------------
" "

0x Hilfreiche Antwort


Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.511 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.047 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen