Haupt- und Nebenjob

4. September 2007 Thema abonnieren
 Von 
Bayer09
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 15x hilfreich)
Haupt- und Nebenjob

Hallo zusammen!

Ich habe 2 Fragen:
1. Ich habe z.B. einen festen Job mit einer 40 Stunden Woche. Kann ich dann z.B. in meinem Nebenjob von Freitag (22 Uhr) bis Samstag (6 Uhr) noch arbeiten? Hab da noch was von Arbeitszeitregelung gehört!?

2. Für meinen Hauptberuf habe ich die Steuerklasse 1 und dann halt im Nebenjob Steuerklasse 6.
Wenn ich im Nebenjob ca. 385 Euro (brutto) verdiene, so muss ich davon auch noch die Sozialversicherung, Krankenversicherung etc. bezahlen? Der eine Lohnrechner aus dem Internet sagt ja, der Andere nein...

-- Editiert von M.G. am 04.09.2007 13:50:23

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Becksgold
Status:
Praktikant
(629 Beiträge, 346x hilfreich)

Du kannst einen sogenannten Minijob bis € 400,00 neben deinem Regeljob machen. Frag mal deinen Arbeitgeber. Der müßte dann die "Sozialversicherung" pauschal übernehmen.

Wenn Du auf Lohnsteuerkarte abeitest ist der Job meines Erachtens voll sozialversicherungspflichtig

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#2
 Von 
Bayer09
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 15x hilfreich)

Der Nebenjob ist daher auf Lohnsteuerkarte weil es ein Job auf Abruf ist. Sprich, die rufen mich an wenn sie mich brauchen oder ich arbeiten will.

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#3
 Von 
Becksgold
Status:
Praktikant
(629 Beiträge, 346x hilfreich)

Wieso sollte man bei einen Minijob nicht auf Abruf arbeiten können?

Wo ´bleiben die Lohnsachbearbeiter?

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#4
 Von 
Minnie75
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Also, der Hauptberuf mit LSt-Klasse 1 ist doch völlig i.O.
Im Nebenjob (sofern unter 400€) gibt es 2 Varianten. Einmal die Abrechnung per Steuerkarte, dabei müsste M.G. sich die LSt-Klasse 6 zulegen und der Arbeitgeber zahlt zudem pauschale SV-Beiträge, die Einkünfte müssten in der ESt-Erklärung angegeben werden.
Zum anderen wäre die Abrechnung des Minijobs mit pauschaler Lohnsteuer möglich. Dabei braucht keine LSt-Karte abgegeben werden, der Arbeitgeber zahlt die pauschalen SV-Abgaben und 2% pauschale Lohnsteuer. Vorteil bei der zweiten Variante ist, dass der pauschal versteuerte Minijob nicht mehr in der ESt-Erklärung angegeben werden muss, da schon pauschale Versteuerung erfolgte.

Eine Beschäftigung auf Abruf ist i.O. Wieso auch nicht. Man muss nur aufpassen, wenn man die 400€-Grenze überschreiten sollte.

Und: auch ein Minijob, der über die Lohnsteuerkarte abgerechnet wird unterliegt nur den pauschalen Sozialabgaben, die der Arbeitgeber zahlt. Die Abgabe der Karte zieht nicht gleich eine volle SV-Pflicht nach sich.

-----------------
"LG Minnie"

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#5
 Von 
Becksgold
Status:
Praktikant
(629 Beiträge, 346x hilfreich)

Im Ernst?

Mann kann auf Lohnsteuerkarte einen Minijob mit Pauschalierung und Abführung an die Knappschaft haben?

Ich sollte doch mal einen Kurs belegen.

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#6
 Von 
Minnie75
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Was soll denn die Abgabe der Lohnsteuerkarte für einen Einfluss auf die SV-Abgaben haben? Die sind doch durch die Höhe des Verdienstes geregelt.
Den einzigen Einfluss den die Abgabe und Abrechnung über LSt-Karte hat ist der, dass dann (wie oben beschrieben)das Einkommen in der ESt-Erklärung angegeben werden muss, was bei Nichtabgabe und Abführung der pauschalen Lohnsteuer nicht nötig ist.

-----------------
"LG Minnie"

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#7
 Von 
Mortinghale
Status:
Master
(4957 Beiträge, 466x hilfreich)

der Arbeitgeber zahlt ... 2% pauschale Lohnsteuer.

Oder auch nicht.

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