Haus der Eltern kaufen

16. Dezember 2013 Thema abonnieren
 Von 
pixie123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Haus der Eltern kaufen

Liebe Forum-Leser,

ich habe eine Frage, nachdem ich von zwei Experten (einmal Verbraucherzentrale, einmal Steuerberater) zwei konträre Aussagen erhalten habe:

Meine Frage: wenn ich das Haus meiner Eltern kaufe (indem ich einen Kredit auf das Haus über 80.000 Euro ablöse) - und es ihnen dann vermiete, kann ich dadurch Steuern sparen?

Die Verbraucherzentrale sagt:
ja, dann kann man alle möglichen Kosten absetzen kann (Zinsen, Reparatur, Nebenkosten... bis hin zu Fahrtkosten von meinem Wohnsitz zum vermieteten Objekt)

Der Steuerberater sagt:
Nein, das lohnt sich nicht, zumindest nicht, wenn man das Haus durch die Darlehensübernahme kauft – wenn man z.B. 200.000 Euro überweisen würde, wäre das was anderes, aber dann müsste man das Geld ja auch erst mal finanzieren.. man hätte ja immer die Mieteinnahmen über 75 % der ortsüblichen Miete und würde in den meisten Jahren eher schwarze Zahlen schreiben ..

Ist das in etwa verständlich??

Über Antworten oder zumindest gedankliche Anregungen wäre ich sehr froh – ich würde auch noch weitere Experten befragen, aber wer könnte das noch sein nach Verbraucherzentrale und Steuerberater?

Viele Grüße und vielen Dank im Voraus!
p.

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Tom998
Status:
Student
(2050 Beiträge, 1181x hilfreich)

Da Verbraucherzentralen zur Steuerberatung gar nicht befugt sind, haben Sie nur einen Experten befragt - und der hat Ihre Frage doch eindeutig beantwortet.

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#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47248 Beiträge, 16735x hilfreich)

Sowohl die Antwort der Verbraucherzentrale als auch die Antwort des Steuerberaters sind korrekt. Die Verbraucherzentrale hat übrigens gar nicht behauptet, dass man Steuern spart. Der Steuerberater hat dagegen auch nicht behauptet, dass man keine Steuern spart.

Zusamengefasst:
Nicht jede Maßnahme zum Sparen von Steuern lohnt sich auch.

Allerdings hat die Verbraucherzentrale durch ihre zwar sachlich richtige Antwort suggeriert, dass das vorgeschlagene Modell finanzielle Vorteile mit sich bringt. Der Steuerberater hat da einfach präziser und verständlicher geantwortet und darauf hingewiesen, dass sich das Ganze wohl nicht lohnt.

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#3
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Grundsätzlich muss jeder für sich entscheiden, was er macht. Wenn die Eltern das Haus sowieso übertragen wollen und es jetzt im Rahmen eines Kaufvertrages machen, ist es grds. möglich. Sofern keine eigene Mitbenutzung stattfinden soll, sind folgende Punkte zu beachten:

1. Es werden natürlich jetzt schon die Nebenkosten (Notar, Grundbuchamt, Grunderwerbsteuer) anfallen.
2. Es sind Schuldzinsen und tilgung zu zahlen
3. Man erwirbt ein bebautes Grundstück. Dieses ist steuerlich aufzuteilen in einen Anteil Grund und Boden und einen Teil Gebäude.

Als Einnahmen in der Steuererklärung sind Miete und Nebenkostenzahlungen anzugeben

Als Werbungskosten kommen folgende Punkte in Frage:

1. Schuldzinsen für den Kredit
2. Abschreibung auf den Gebäudeteil
3. Nebenkosten
4. Hausversicherungen
5. Fahrtkosten
6. Ggf. Renovierungskosten (Sofortaufwand oder Abschreibung)

Theoretisch kann man sich die entsprechenden Zahlen bereits jetzt durchrechnen, wie das Ergebnis unterm Strich aussieht.

Ich habe ide Erfahrung gemacht, dass eine Vermietung steuerlich schnell Überschüsse ausweist, obwohl die real nicht da sind. Allein dadurch, dass die Finanzierung i.d.R. keine Laufzeit von 50 Jahren hat, die Abschreibung aber schon.

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