Haus kauf, Vermietung

15. März 2007 Thema abonnieren
 Von 
hubiwahn
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 3x hilfreich)
Haus kauf, Vermietung

Hallo,
ich überlege zur Zeit mir ein Wohnhaus zur eigenen Nutzung zu kaufen (ein Freund von mir spielt mit dem selben Gedanken) und dabei ist mir da eine Vision eingeschossen:

Mein Freund und ich z.B. ein Doppelhaus kaufen würden, ich in seine Hälfte ein ziehe und er im meine Hälfte, dann könnte ich doch die Kreditzinsen abzüglich der Mieteinnahmen (die für einen Freund recht niedrig sind) steuerlich geltend machen, oder?

Ist das eine Grauzone oder völliger Blödsinn von mir?????


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"Jede Idee, sei sie am Anfang noch so schwach, kann sich mit Hilfe eines zielgerichteten Willens zu k"

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Schtreicher
Status:
Schüler
(387 Beiträge, 72x hilfreich)

Diesen völligen Blödsinn würde ich anders bezeichnen. Es gibt den § 42 AO , Gestaltungsmissbrauch. Zwar kann niemandem verwährt werden, seine Lebenssituation steuergünstig zu gestalten. Bei besagtem Modell erkenne ich aber ausser der Steuerersparniss überhaupt keinen wirtschaftlichen Vorteil und eben den braucht es, um steuerliche Anerkennung zu finden.

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"Schtreicher, Mönchengladbach"

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#2
 Von 
hubiwahn
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 3x hilfreich)

Das heisst ja, dass jeder der sich Wohneigentum zulegt, dieses vermietet, 100% finanziert und nicht direkt tilgt, sondern parallel z.B. in eine Lebensversicherung o.ä. und dies steuerlich absetzt, sich am Rande der Legalität bewegt.

:crazy:

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#3
 Von 
oerdiz.
Status:
Praktikant
(564 Beiträge, 133x hilfreich)

Nein, das heißt es nicht. Diese Vorgehensweise ist dann nicht zu beanstanden, wenn über einen Zeitraum von 30 Jahren auch ein Totalüberschuss entsteht.

Wer dies nur kreiert, um Verluste zu machen und somit die Steuerlast mindern möchte, der bewergt sich im Einzugsgebiet des § 42 AO .

Das genauso, wie wenn jemand an die Eltern vermietet und sobald er nach bspw. 10 Jahren in die Gewinnzone kommt, plötzlich die Eltern kostenlos im Haus wohnen lässt.

Diese Fälle von Bauernschläue hatte auch der BFH zu entscheiden, z. B. hier:

http://www.bfh.simons-moll.de/bfh_1991/XX910904.HTM


.

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