Hausverkauf und Rechnung

17. Juni 2006 Thema abonnieren
 Von 
guest-12322.01.2014 21:27:22
Status:
Beginner
(100 Beiträge, 25x hilfreich)
Hausverkauf und Rechnung

Hallo, ich habe ein Thema eines Freundes, bin mir aber nicht ganz sicher ob es hier richtig plaziert ist.
Mein Freund hat letztes Jahr eine Ich-AG als Blockhausbauer gegründet. Gleich beim ersten Haus das er für sich selbst bauen wollte, hat er sich in die Hand gesägt. Fazit er hat das Gewerbe wieder abgemeldet und einen Käufer für sein unvertiges Haus gesucht. Den hat er auch gefunden, alles soweit ok, incl. Kaufvertrag, dass er das Haus von privat verkauft und entsprechend auch keine Garantie/Haftung übernimmt. Der Käufer hat das Haus nun vertig gebaut und will das Haus weiterverkaufen.Nun hätte er gerne eine Rechnung die 10T € höher ist als der ursprüngliche Kaufpreis, keine MwSt versteht sich(Ist ja privat verkauft worden).
Kann sich mein Freund durch das ausstellen dieser höheren Rechnung ein faules Ei ins Nest legen ???
Ich persönlich bin der Ansicht, dass nichts dagegenspricht, da er ja die Einnahmen aus dem Hausverkauf nicht versteuern muss da es ja ein Privatverkauf war. Es geht übrigens um den ges.Betrag von alt 25T €, neu 35T €.

Haben Sie sich versteuert?

Haben Sie sich versteuert?

Ein erfahrener Anwalt im Steuerrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Steuerrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47304 Beiträge, 16759x hilfreich)

Dein Freund muss den Gewinn wohl nicht versteuern.

Jedoch muss der Käufer Steuern zahlen auf den gewinn. Der würde durch so eine Rechnung um 10T€ geringer ausfallen.

Bei der Ausstellung einer falschen Rechnung dürfte es sich daher um Beihilfe zur Steuerhinterziehung handeln.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
guest-12322.01.2014 21:27:22
Status:
Beginner
(100 Beiträge, 25x hilfreich)

hh-herzlichen Dank, so hab das noch gar nicht gesehen.
Wäre es ebenfalls ein zu versteuerndes Einkommen für dem Wiederverkäufer wenn der das Haus ebenfalls auf privater Basis verkaufen würde ?
Also ohne MwSt.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47304 Beiträge, 16759x hilfreich)

Wenn der Wiederverkäufer nicht selbst darin gewohnt hat, dann unterliegt das der Spekulationssteuer, auch wenn es sich um einen privaten Verkauf gehandelt hat.

Einen anderen Hintergrund als eine geplante Steuerhinterziehung kann ich im Übrigen bei dem Wunsch nach einer höheren Rechnung nicht erkennen.

Je nach genauer Höhe seines sonstigen Einkommens spart der Käufer dann durch die höhere Rechnung bis zu 4.800€ Steuern.


-- Editiert von hh am 20.06.2006 16:37:16

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest123-673
Status:
Schüler
(365 Beiträge, 155x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47304 Beiträge, 16759x hilfreich)

Spitzensteuersatz 42% zzgl. Soli-Zuschlag und Kirchensteuer macht genau 48,09%

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest123-673
Status:
Schüler
(365 Beiträge, 155x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
guest-12322.01.2014 21:27:22
Status:
Beginner
(100 Beiträge, 25x hilfreich)

Hallo hh und oerdiz.
Die Frage mit dem Privatverkauf des Wiederverkäufers, war rein Interesse halber.
In dem geschilderten Fall, geht es um einen größeren Handwerksbetrieb, wobei der Inhaber ein sehr gerissener Bursche ist. Deshalb auch mein Misstrauen.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 265.088 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.224 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen