Kein Ust-Ausweiß gemäß § 19 UstG???

30. Januar 2011 Thema abonnieren
 Von 
carnalito07
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Kein Ust-Ausweiß gemäß § 19 UstG???

Hallo Freunde,
Ich vertreibe ab und an mal von zu Hause aus Toner für Unternehmen in Deutschland und Österreich.
Ich bin nicht gewerblich angemeldet und von einer Steuerberaterin aus engen Kreis wurde mir gesagt, wenn ich in meine rechnung den Zusatz einfüge: "Kein Ust-Ausweiß gemäß § 19 UstG" muss ich keine Steuern zahlen und würde auch nichts weiteres mit dem Finanzamt zutun haben.
Vor einiger Zeit bekam ich von einem Unternehmen aus Österreich gesagt, dass ich in mein Rechnung
den Zusatz:"Hierbei handelt es sich um eine Steuerfreie Lieferung i.S § 6a USt" einfügen sollte!
Vorrausgesetzt ich überschreite die Grenze von 20.000€ im Jahr an Umsatz.
Meine rechnungen schicke ich in Netto ab und fordere auch keine MwSt.
Ich bin übrigens Schüler, 22 und lebe von Transferleistungen.
Nun stellen sich für mich die Fragen
Sind meine Rechnungen rechtswidrig?
Muss ich Umsatzsteuer zahlen?
Bekomme ich trotzdem mit dem Finanzamt etwas zutun?
Wie sollte ich meine rechnungen weiterhin schreiben?
welcher Zusatz ist korrekt, oder keiner von beiden?
Wie soll ich weiterhin vorgehen?

Und was hat das mit den 20.000e auf sich?
Würdeich sowas schriftlich von einem Anwalt oder Steuerberater bekommmen zur Vergewisserung?

Bedanke mich schonmal in vorraus für die Antworten.

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47897 Beiträge, 16926x hilfreich)

Je nach Höhe von Umsatz und Gewinn sind die Angaben der Steuerberaterin korrekt. Bezüglich der Umsatzsteuer gilt in Deutschland eine Grenze von 17.500€ Umsatz im Jahr, was in § 19 UStG geregelt ist. In § 6a UStG ist eine innergemeischaftliche Leistung innerhalb der EU geregelt. Der Hinweis auf § 19 UStG sollte aber reichen.

Eine Gewerbeanmeldung ist aber dennoch erforderlich. Wenn die Grenzwerte nicht überschritten werden, dann musst Du zwar keine Steuern zahlen, allerdings möchte das Finanzamt das gerne selbst überprüfen.

Ich gehe davon aus, dass Du diese Einnahmen dem Sozialleistungsträger gegenüber angibst, da ansonsten von dort deutlich mehr Ärger droht als vom Finanzamt.

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#2
 Von 
carnalito07
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Inwiefern ist die Gewerbeanmeldung erforderlich?
Ich weiß ja selber dass ich nicht mal über 10,000€ im Jahr komme.
Nehmen wir mal an ich melde das nicht an, wie würde das Finanzamt davon mitbekommen.
ich möchte zwar nicht vom rechten Weg abkommen, aber trotzdem wissen was möglicherweise auf mich zukommen würde oder kann, weil ich das schon letztes Jahr auch nicht angemeldet habe.
Möglicherweise würden sie das auch meinem Sozialleistungsträger melden, wenn das anmelde??

Was die Sozialleistungsträger betrifft.
ich bin durch die Arbeitsunfähigkeit meiner Eltern gezwungen unter den Hartz IV zu leben, was finanziell schwierig ist und ich ungerne möchte dass die das erfahren, weil ich sonst das alles abdrücken müsste.
Aus dem Grund lass ich auch all die Einnahmen auf ein Bankkonto eines Freundes laufen.
Könnten die das trotzdem herausbekommen, da möglicherweise meine Anschrift auf dem Briefkopf drauf ist?

Letzte Frage: Würde mir das ein Steuerberater7in schriftlich geben können oedr ist das überhaupt nicht notwendig?
Wenn ja wie viel würde das kosten?

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-- Editiert am 30.01.2011 15:35

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