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Kilometerpauschale geltend machen

 Von 
Jord
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Kilometerpauschale geltend machen

Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich stelle heute meine erste Frage an Sie und bin gespannt, ob und welche Antworten ich auf mein Anliegen erhalte.

Mein Sohn nutzt täglich und ausschließlich mein KFZ für den Weg zu seiner Arbeitsstätte, da ich ein Dienstfahrzeug benutze.

Stuern und Versicherung für das KFZ bezahle ich aber weiterhin, so dass er "nur" das Benzin und ggf. Reparaturen in der Werkstatt bezahlen muss.

Kann er id egefahrenen Kilometer nun in seiner Steuererklärung geltend machen, obwohl ich der eigentlich Halter bin?

Ich habe mal etwas von einer Überlassungserklärung in diesem Fall gehört?

Vielen Dank vorab für die Mühe zu antworten.



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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Steuererklärung Arbeit Entfernungspauschale Kilometer


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(37039 Beiträge, 13310x hilfreich)

Solange man mit der Entfernungspauschale den Betrag von 4.500€ pro Jahr nicht überschreitet, ist es doch völlig egal, wie man zur Arbeit kommt. Die Entfernungspauschale erhält man auch, wenn man die Strecke jeden Tag läuft ;) .

Den Betrag von 4.500€ überschreitet man erst bei einer einfachen Entfernung von >65km für die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.

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#2
 Von 
Jord
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Abend "hh",

kann er also für jeden Tag den er gearbeitet hat, die einfache Strecke in km * 0,3o Cent ansetzen?

Habe ich das richtig verstanden, oder habe ich mich in meiner Anfrage unglücklich ausgedrückt?

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(37039 Beiträge, 13310x hilfreich)

quote:
kann er also für jeden Tag den er gearbeitet hat, die einfache Strecke in km * 0,3o Cent ansetzen?

Ja und zwar unabhängig davon, wie er zur Arbeit gekommen ist. Er kann die Entfernungspauschale auch dann absetzen, wenn er von einem Kollegen unentgeltlich mitgenommen wurde. Das gilt nur dann nicht wenn er auf Kosten des AG zur Arbeit gekommen ist.

Erst bei Überschreiten eines Betrages von 4.500€ gelten spezielle Regelungen.

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#4
 Von 
Jord
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank!!

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#5
 Von 
Lisa_Lisa
Status:
Beginner
(127 Beiträge, 18x hilfreich)

Die Sache mit der Mitnahme von einem Kollegen, muss dem Finanzamt aber nicht auf die Nase gebunden werden. Eigentlich müsste man in dem Fall die tatsächlichen Kosten ansetzen. Aber gut, für den Fall eh nicht relevant.
Ich stimme dem Gesagten zu. Nur müsste die "kürzeste" Strecke angesetzt werden, weil man davon ausgeht, dass diese auch die billigste ist.

-- Editiert am 01.12.2010 18:34

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#6
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(10545 Beiträge, 3808x hilfreich)

Hallo,

quote:
Die Sache mit der Mitnahme von einem Kollegen, muss dem Finanzamt aber nicht auf die Nase gebunden werden. Eigentlich müsste man in dem Fall die tatsächlichen Kosten ansetzen.
Nein, das ist falsch. Wie von hh bereits gesagt, ist bis zur 4500-Euro-Grenze egal, wie man zum Arbeitsplatz gekommen ist (laufen, radfahren, eigenes Auto, geliehenes Auto, mit einem Arbeitskollegen, mit einem Verwandten, per Anhalter - geht alles). Und man muss das auch nicht belegen (nur das man dort war, muss man u.U. glaubhaft machen; gilt aber in der Regel nur für unplausible Fälle).

MfG Stefan

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