Landwirt Vorsteuerberichtigung nach §15a UStG

14. Juli 2022 Thema abonnieren
 Von 
theo67
Status:
Frischling
(38 Beiträge, 0x hilfreich)
Landwirt Vorsteuerberichtigung nach §15a UStG

Guten Tag zusammen,

wenn ein Landwirt zur Regelbesteuerung ab 01.01.2022 wechselt oder wechseln muss wegen Überschreiten der Umsatzgrenze (600.000) kann er ja die Vorsteuer nach §15a UStG zurückholen. Bei Gebäuden 10 Jahre rückwirkend und bei beweglichen Wirtschaftsgütern 5 Jahre rückwirkend. Gilt das nur für solche Investitionen? Kann ich also als Landwirt nicht komplett die Vorsteuer bei allen Rechnungen anteilig ansetzen oder geht es nur um Investitionen und Kauf von Traktoren zum Beispiel. Ich habe viele Reparaturarbeiten gehabt die letzten Jahren, die wären dann nicht abzugsfähig? Die 1.000 EUR Grenze pro Wirtschaftsgut ist mir bekannt nur bei welchen Rechnungen ich die Vorsteuer ziehen darf ist mir unklar. Über Antworten würde ich mich freuen.

Danke

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
taxpert
Status:
Student
(2321 Beiträge, 627x hilfreich)

Bei Reparaturen nur dann, wenn sie in der Steuerbilanz aktivierungspflichtig gewesen sind, §15a Abs. 4 UStG.

taxpert

Signatur:

"Yeah, I'm the taxman
and you're working for no one but me!"

The Beatles, Taxman

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#2
 Von 
amz529033-63
Status:
Schüler
(291 Beiträge, 58x hilfreich)

Die Vorsteuer aus den Kosten für die erste Ernte, die in der Regelbesteuerung verkauft wird, kann auch beansprucht werden:

https://www.agrarheute.com/management/finanzen/ohne-pauschalierung-so-verringern-verluste-umsatzsteuer-585131#:~:text=Wer%20aus%20dem%20Anbau%20keine,Grenze%20liegt%20bei%201.000%20Euro.

Beim Vieh ist nach Auffassung der Finanzverwaltung auf das einzelne Tier abzustellen, weshalb die 1000-€-Grenze nicht erreicht wird. Ein anderslautendes Urteil ist bereits in der Welt

https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/gerichtsurteil-landwirten-steht-vorsteuer-zu-13105229.html

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#3
 Von 
guest-12325.11.2022 10:42:04
Status:
Praktikant
(696 Beiträge, 109x hilfreich)

Zitat (von theo67):
Überschreiten der Umsatzgrenze (600.000) kann er ja die Vorsteuer nach §15a UStG zurückholen.


Wenn sie innerhalb des 5/10 Jahreszeitraumes sind ab dem Zeitpunkt der Änderung..

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#4
 Von 
guest-12325.11.2022 10:42:04
Status:
Praktikant
(696 Beiträge, 109x hilfreich)

Zitat (von theo67):
Überschreiten der Umsatzgrenze (600.000) kann er ja die Vorsteuer nach §15a UStG zurückholen.


Wenn sie innerhalb des 5/10 Jahreszeitraumes sind ab dem Zeitpunkt der Änderung..

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