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Möglichkeit Fahrtkosten abzusetzen

22.7.2020 Thema abonnieren
 Von 
markus grosse
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Möglichkeit Fahrtkosten abzusetzen

Hallo hier eine Frage zum Thema Steuerrecht .
Inwieweit kann ein Arbeitnehmer, den ihm überlassenen Dienstwagen durch vorhandene, gesetzlich definierte Möglichkeiten steuerlich zu seinem Vorteil angeben, sprich geltend machen . Nach meinem Kenntnisstand ist es machbar , dass jeder gefahrene Kilometer auf dem Weg zur Arbeit mit 30 Cent " Kilometergeld" verrechnet werden kann. Wie sieht es aber aus, wenn es sich um ein Dienstfahrzeug handelt bzw ,wenn zudem ein Teil der Arbeit von Zuhause aus im Home Office Modus getätigt wird.Gilt es in diesem Fall zu berücksichtigen wie groß der Anteil der Home Office Arbeit ,ihrem Umfange nach,im Verhältnis zur gesamten Tätigkeit ist.
Bedanke mich wie immer im Vorfeld für mögliche Fachinformation. MfG Markus Grosse

-- Editiert von Moderator am 22.07.2020 18:04

-- Thema wurde verschoben am 22.07.2020 18:04

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
palino
Status:
Schüler
(481 Beiträge, 79x hilfreich)

(Editiert - durch die Verschiebung des Threads wurde der Scherz ja quasi gegenstandslos)

-- Editiert von Moderator am 22.07.2020 18:35

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#2
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(10820 Beiträge, 3840x hilfreich)

Hallo,

was du bei Home Office für Fahrtkosten haben willst erschließt sich mir nicht wirklich.
Da die Kilometer abgerundet werden müsste dein Haus schon über 1.000 Meter groß sein :grins: - keine Ahnung ob man das durch bekäme.

Aber die Fahrten zum Arbeitsplatz können natürlich im Rahmen der Entfernungspauschale als Werbungskosten abgesetzt werden (30 Cent je Entfernungskilometer); egal ob man jeden Tag oder - im Extremfall - nur einmal im Jahr dort war (nicht umsonst wird ja im Formular nach den tatsächlichen Tagen gefragt).

Stefan

Signatur:Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?
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#3
 Von 
Eff123
Status:
Schüler
(275 Beiträge, 40x hilfreich)

Wenn das ein Firmenfahrzeug ist mit 1%-Regelung und Entfernungspauschale, kannst Du die Entfernung nicht steuerlich geltend machen. Das hast Du dann nämlich schon über Dein Gehalt gemacht.

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#4
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(10820 Beiträge, 3840x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Wenn das ein Firmenfahrzeug ist mit 1%-Regelung und Entfernungspauschale, kannst Du die Entfernung nicht steuerlich geltend machen. Das hast Du dann nämlich schon über Dein Gehalt gemacht.
Nein, das stimmt imho nicht (bzw. nur manchmal, s.u.). Die Entfernungspauschale kann man trotzdem geltend machen.
Der geldwerte Vorteil (1%) wird genau deshalb um weitere 0,03% (bzw. 0,002% pro Fahrt) erhöht.

Ausnahme: Der geldwerte Vorteil wird pauschal versteuert und ist bezüglich der Sozialversicherungen beitragsfrei. Dann kann die Entfernungspauschale nicht mehr angesetzt werden.

Stefan

Signatur:Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?
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#5
 Von 
markus grosse
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo sorry, dass ich mich die letzten gut zwei Tage nicht gemeldet habe. Worin besteht noch einmal der Unterschied zwischen der 0.03% und der 0.002% Regelung, wobei ich in diesem Zusammenhang die Begriffe Methode und Regelung gehört habe. Die 1% Regelung bedeutet wohl, dass vom Bruttolistenpreis 1% absetzbar
sind. Die entstehende Fahrtkosten können ja auch dadurch entstehen ,dass der Arbeitnehmer zu einem wöchentlichen Briefing, um es so zu titulieren, in den Hauptarbeitssitz delegiert wird. spielt es dabei auch eine Rolle, wenn ja welche ob der "home-office Arbeitsstelle" als erster Arbeitsplatz deklariert ist. den exakten juristischen Terminus habe ich gerade nicht parat.

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#6
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(10820 Beiträge, 3840x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Worin besteht noch einmal der Unterschied zwischen der 0.03% und der 0.002% Regelung,
Das ist praktisch das Gleiche, die 0,03% sind ab 15 Fahrten im Monat günstiger (man könnte es Mengenrabatt nennen).

Zitat:
welche ob der "home-office Arbeitsstelle" als erster Arbeitsplatz deklariert ist.
Das spielt natürlich eine Rolle. Die Entfernungspauschale gilt nur für Fahrten zum ersten Arbeitsplatz, alle anderen Fahrten sind Dienstreisen (dann sogar je zurückgelegtem Kilometer).
Bei einem privaten Fahrzeug ist eine Dienstreise besser (wegen doppelter Kilometer), bei einem Dienstwagen schlechter (weil gar nicht als Werbungskosten absetzbar).

Noch eine Anmerkung: Oben hatte ich einfach 0,03% und 0,002% geschrieben, das war aber zu knapp gehalten. Es muss natürlich "0,03% pro Kilometer pro Monat" oder "0,002% pro Kilometer pro Fahrt" heißen (jeweils Entfernungskilometer, nicht zurückgelegte Kilometer).
Und die Prozentbeträge ebenso wie die 1%/Monat immer auf Basis des Bruttolistenpreises.

Wenn sich dein erster Arbeitsplatz aber zuhause befindet hast du ja diesbezüglich gar keine Fahrten. Ergo ist dann ein Faktor in der Formel Null (die Kilometer), also kommt am Ende auch Null raus.
Es bleiben aber natürlich die 1%/Monat (die sind ja pauschal für deine privaten Fahrten).

Stefan

Signatur:Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?
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