Nettolohn - Lohnsteuerklasse 6

11. Januar 2024 Thema abonnieren
 Von 
quattro2004
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Nettolohn - Lohnsteuerklasse 6

Hallo,
ich verdiene im Jahr ca. 70.000 Euro. (Lohnsteuerklasse 3)
Nun überlege ich meinen Job zu reduzieren und einen Zweitjob zu beginnen (Lohnsteuerklasse 6). Würde im Erstjob 60.000 Euro verdienen und in meinem Zweitjob dann 10.000 Euro in der Lohnsteuerklasse 6.

Ich habe mir diese Konstellation jetzt mit einem „Nettorechner" mal durchgerechnet und komme im Endeffekt nahezu auf das selbe „nettoergebnis". Kann das sein?

Dachte immer das ich durch die Lohnsteuerklasse 6 mehr steuern zahlen muss…

Liebe Grüße
Andy

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Schalkefan
Status:
Lehrling
(1295 Beiträge, 217x hilfreich)

Zitat (von quattro2004):
Dachte immer das ich durch die Lohnsteuerklasse 6 mehr steuern zahlen muss…

Die monatliche Einkommensteuer ist eine Vorauszahlung auf die jährliche Gesamtsteuer.
Wenn du am Ende deine Steuererklärung machst, berechnet sich auf 70000 Einkommen deine Steuer. (Ich lasse jetzt der Einfachheit halber mal die Steuerminderungen Absetzungen außer Betracht.)
Wenn du also durch deinen Job in Klasse 6 zu viel vorauszahlst, bekommst du das mit der Steuererklärung am Ende wieder.

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#2
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13790 Beiträge, 4369x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Wenn du also durch deinen Job in Klasse 6 zu viel vorauszahlst, bekommst du das mit der Steuererklärung am Ende wieder.
In der Regel ist es aber so, dass man mit Steuerklasse 6 eher zu wenig zahlt.

Ein guter Weg die Steuer zu schätzen ist der Grenzsteuersatz (LINK). Das Zusatzeinkommen wird mindestens in dieser Höhe besteuert.

Stefan

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#3
 Von 
Schalkefan
Status:
Lehrling
(1295 Beiträge, 217x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
In der Regel ist es aber so, dass man mit Steuerklasse 6 eher zu wenig zahlt.

Dann müsste ja die Progression zu einem höheren Steueranfall führen als die höhere Abgabenlast in Klasse 6.
Ich glaube, das ist eher die Ausnahme.

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#4
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32995 Beiträge, 17306x hilfreich)
Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#5
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13790 Beiträge, 4369x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Dann müsste ja die Progression zu einem höheren Steueranfall führen als die höhere Abgabenlast in Klasse 6.
Ich glaube, das ist eher die Ausnahme.
Nein.
Wie schon von mir gesagt wird das Zusatzeinkommen praktisch* mit dem Grenzsteuersatz belastet. Und der ist fast immer höher als der Steuersatz gem. Steuerklasse 6 (auch die fängt schließlich bei 0% an, oder besser bei 14%).

*eigentlich stimmt das nicht - da aber progressionsbedingt neben der Steuer auf das neue Einkommen auch der Steuersatz auf das Haupteinkommen ein wenig steigt gibt es die Hilfsgröße "Grenzsteuersatz", damit man schnell mal abschätzen kann, was von Überstunden, Lohnerhöhungen oder einem Nebenjob unterm Strich wirklich übrig bleibt.

EDIT: Da der TS Steuerklasse 3 hat kann man allein mit seinem Einkommen die Steuerhöhe gar nicht genau vorhersagen, dazu müsste man auch das Einkommen seiner Frau mit einbeziehen.

Stefan


-- Editiert von User am 11. Januar 2024 18:20

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