Option auf Firmenwagen, was macht Sinn?

25. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
zizou89
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Option auf Firmenwagen, was macht Sinn?

Hallo zusammen,

ich habe ein Jobangebot vorliegen. Ich werde 1-2 die Woche ins Büro fahren müssen, ansonsten bin ich im HomeOffice.

Ich habe die Option auf einen Dienstwagen (mein Erster, deshalb das wenige Know-How), jedoch schreckt mich der geldwerte Vorteil extrem ab.

Hier die relevanten Daten:

Gehalt: 96.000€ pa.
KM zur Betriebsstätte: 153 km
Anschaffungskosten Auto: 60.000 (Hybrid)

Welche Versteuerung macht für mich am meisten Sinn bei 3 oder 4 Homeoffice-Tagen? Macht ein Firmenwagen hier überhaupt Sinn?

Ich hoffe ich habe alle wichtigen Infos hier drin.

Ich freue mich auf euer Feedback.

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4766 Beiträge, 1156x hilfreich)

Die Frage, ob er Sinn macht, beantwortet sich am ehesten, jenachdem, wie viel sie einen PKW privat nutzen.

Signatur:

"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."

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#2
 Von 
zizou89
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Also privat nutze ich den Wagen nur für Kurzstrecken, also zum Einkaufen oder zum Training. Täglich vielleicht zwischen 10-20km im Durchschnitt!

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#3
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4766 Beiträge, 1156x hilfreich)

Sie zahlen vielleicht 150 Euro Steuern im Monat. Dafür haben Sie ein neues Auto, versichert mit Unterhaltkosten, das Sie auch privat vollumfänglich nutzen dürfen.

Signatur:

"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."

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#4
 Von 
zizou89
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

@cybert

Wie kommen Sie auf 150 Euro?

-- Editiert von User am 25. Oktober 2023 23:11

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#5
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4766 Beiträge, 1156x hilfreich)

M.E. gilt unter gewissen Voraussetzungen noch die unsinnige Regelung für Hybride.
0,5% des BLP/Monat x 42 %, wenn Sie nicht verheiratet sind, sonst weniger.
Ohne Berücksichtigung der"Wege des Steuerpflichtigen zwischen Wohnung und Betriebsstätte und für Familienheimfahrten".

Signatur:

"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."

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#6
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2591 Beiträge, 1199x hilfreich)

Zitat (von zizou89):
Gehalt: 96.000€ pa.
Egal ob Dienstwagen oder nicht?
Oder wird bei DW etwas abgezogen, bzw. ist das Bruttogehalt ohne DW höher? >verhandelbar??


Zitat (von zizou89):
KM zur Betriebsstätte: 153 km
Einfacher Weg?
Macht bei 48 Arbeitswochen und angenommenen 500km/Woche im Jahr ca.24.000 Dienstkilometer.
Wie gut (oder schlecht?) tun dem vorhandenen Fahrzeug diese 24Tkm im Jahr?

Geht man von einem halbwegs normalen Kfz. aus, so liegen bei der dann entstehenden Kilometerleistung die Kosten bei ca. 35 €-Ct./km - oder montlich ca. 700€ abzüglich, in diesem Fall, Pendlerpauschale.

Natürlich ist auch zu beachten, wie die Dienstwagenüberlassung ausgestaltet ist. Sind tatsächllich alle Kosten, also Treibstoff, Reifen, Wartung usw. enthalten?
Wie sieht es mit der Privatnutzung aus? Ist diese uneingeschränkt, sowohl was die Laufleistung angeht, als auch evtl. andere Fahrer (Ehepartner, Lebensgefährte).
Gibt es Regelungen zur Gesamtlaufleistung pro Jahr? Nicht selten werden diese Fahrzeuge geleast. Wer trägt die Kosten von Mehrkilometern?

Und wenn man sich über die finanziellen Vor- und Nachteile Gedanken macht ist es ebenfalls von Bedeutung, ob man ein vorhandenes Fahrzeug aufgeben kann.

Das hat zwar alles mit der steuerlichen Seite nichts zu tun, spielt jedoch IMO bei der Gesamtbetrachtung schon eine Rolle.


VG
Roland

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

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#7
 Von 
zizou89
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

@Roland-S

Ja, das Gehalt ist fix.

Alle Kosten wären mit drin, Partner und Familie dürfen den Wagen auch fahren. Vorhandenes Fahrzeug würde ich dann verkaufen.

Mir geht es auch darum mit welcher Methode ich am meisten Geld sparen kann oder welchen Ansatz ich bei nur 2 Tagen die Woche wählen müsste. 1% Reglung, Fahrtenbuch oder gibt es noch andere Wege?

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#8
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47285 Beiträge, 16751x hilfreich)

Zitat (von zizou89):
oder welchen Ansatz ich bei nur 2 Tagen die Woche wählen müsste.


Statt pauschalen monatlichen 0,03% des Listenpreises pro Entfernungkilometer, das wären hier 4,59% des Listenpreises können auch 0,002% pro tatsächlicher Fahrt angesetzt werden.

Bei 8 Arbeitstagen im Monat an der ersten Tätigkeitsstätte wären dann 0,002%/km * 8 * 153km +0,5% = 2,948% des Listenpreises monatlich zu versteuern. Es wären also 1.769€ zu versteuern, was zu einer zusätzlichen Steuerlast in Höhe von 743€ bei einem Single führen würde. Für einen Verheirateten, dessen Ehegatte nicht arbeitet ist die Steuerlast etwas geringer.

Zitat (von zizou89):
Macht ein Firmenwagen hier überhaupt Sinn?


Ja, ein vergleichbares Fahrzeug im Privatvermögen dürfte bei der Fahrleistung deutlich mehr als 743€ kosten.

Der geldwerte Vorteil in Höhe von 1.769€ pro Monat ist gedeckelt durch die tatsächlichen Kosten für das Fahrzeug (Leasingrate+Kraftstoff+Versicherung+...)

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#9
 Von 
zizou89
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Super, danke für das Feedback.

Dann müsste ich ein Fahrtenbuch führen, richtig?

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47285 Beiträge, 16751x hilfreich)

Zitat (von zizou89):
Dann müsste ich ein Fahrtenbuch führen, richtig?


Wie hoch ist denn der Anteil an Geschäftsreisen, die voraussichtlich mit dem Auto durchgeführt werden?

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#11
 Von 
zizou89
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Puh schwer zu sagen, kann ich noch garnicht einschätzen. Bin aber nicht im Außendienst oder muss zum Kunden. Vielleicht mal auf Messen oder zu Fotoshootings etc.

Wieso? Was gibt es da zu beachten?

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