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Rechnung schreiben nach Rechtsstreit/Vergleich (Privatperson vs Unternehmen)

24. November 2022 Thema abonnieren
 Von 
Neuling2022
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Rechnung schreiben nach Rechtsstreit/Vergleich (Privatperson vs Unternehmen)

In einem Rechtsstreit wurde ein Vergleich zwischen den Parteien geschlossen. Nun soll die Privatperson der Gegenpartei (einem Unternehmen) in zwei Rechnungen (1.12.2022 und 1.2.2023) jeweils 50% der Vergleichssumme in Rechnung stellen, um die Vergleichssumme gezahlt zu bekommen.
Desweiteren wird die Person jährlich an Gewinnen eines Produkts (es gibg um Urheberrecht) beteiligt.
Was gilt es zu beachten? Für die Rechnungsstellung der festen Summe und der zukünftigen Gewinnbeteiligungen? Muss die (festangestellte) Privatperson die Rechnung mit einer Steuer angeben? Welcher Steuersatz gilt hier? Danke für Ihre Hilfe!

-- Editiert von User am 24. November 2022 12:37

-- Editiert von User am 24. November 2022 12:38

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Cybert.
Status:
Bachelor
(3828 Beiträge, 907x hilfreich)

Die erste Frage ist, ob die Privatperson keine Privatperson, sondern viel mehr Unternehmer ist.

Wofür gibt es die Gewinnbeteiligung?

Signatur:

"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."
Bert Rürup

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Tom998
Status:
Lehrling
(1781 Beiträge, 1063x hilfreich)

Vollkommen unverständlicher Sachverhalt.
Mit einer Rechnung wird über erbrachte Leistungen abgerechnet. Dies scheint hier eben nicht vorzuliegen.
Wenn das Unternehmen einen Buchungsbeleg braucht, hat es doch den (hoffentlich schriftlichen) Vergleich.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(44069 Beiträge, 15716x hilfreich)

Wenn der Gegenpartei Nutzungsrechte überlassen werden, dann kann man natürlich eine Rechnung stellen. Ob darauf MWSt. erhoben werden muss hängt davon ab, ob man noch unter die Kleinunternehmerregelung fällt, also von der Höhe der Beträge.

Unabhängig davon müssen die Einnahmen in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Neuling2022
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für Ihre Antworten. Bitte haben Sie etwas Nachsicht, dass das Problem nur laienhaft dargestellt ist. Ich versuche es, etwas besser zu formulieren: Die eigentlich erbrachte Leistung liegt mehrere Jahrzehnte zurück. Nun geht es um einen Vergleich, der bezüglich der Urheberrechte des "Produkts" quasi als "Nachvergütung" erfolgt. Die kleine Beteiligung an zukünftigen Erlösen bezieht sich zum Beispiel aus Merchandising Artikeln.
Ob der Begriff "Pruvatperson" in diesem Zusammenhang richtig oder falsch ist, kann mir ja vielleicht ja jemand beantworten. Ebenso ob die Person wenn sie eine Rechnung stellt, dort irgendeinen Steuersatz berücksichtigen muss. Person stellt normalerweise keine Rechnungen, weil in Festanstellung.

Wie hoch dürfen die Beträge bei welchen Steuersätzen sein? Muss die Person das dann auf das Jahreseinkommen aus der Festanstellung anrechnen?

-- Editiert von User am 24. November 2022 15:07

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Cybert.
Status:
Bachelor
(3828 Beiträge, 907x hilfreich)

Zitat (von Neuling2022):
Wie hoch dürfen die Beträge bei welchen Steuersätzen sein?

Es geht um 22.000 Euro. Die Frage ist, ob die Unternehmereigenschaft bereits vorher vorlag.

Zitat (von Neuling2022):
Muss die Person das dann auf das Jahreseinkommen aus der Festanstellung anrechnen?

Einkommensteuerlich ja, umsatzsteuerlich natürlich nicht.

Signatur:

"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."
Bert Rürup

0x Hilfreiche Antwort

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