Steuerersparnis bei Untervermietung an eigene GmbH?

19. Februar 2007 Thema abonnieren
 Von 
joku
Status:
Schüler
(455 Beiträge, 147x hilfreich)
Steuerersparnis bei Untervermietung an eigene GmbH?

Hallo und guten Tag,

meine Frage ist zwar recht speziell, vielleicht hat trotzdem jemand eine Meinung dazu.

Ich bewohne mit meiner Familien eine Eigentumswohnung (4Zimmer, ca. 110qm, Teileigentum), die über ein Tilgungsdarlehen finanziert ist (mit meiner Frau zu je 1/2). Gleichzeitig bin ich geschäftsführender Gesellschafter einer 1-Mann-GmbH (§181 BGB-Befreiung). Die Geschäftsräume befinden sich ebenfalls in meiner Wohnung – praktisch bedeutet das eine Schreibtischecke mit einem Rechner).

Ist es möglich, dass ich mit meiner GmbH einen Untermietvertrag schließe, z.B. für die Nutzung von 10 qm. Als steuerlichen Vorteil würde ich mir erhoffen, dass ich Teile meiner Ausgaben für den Betrieb der Wohnung im Rahmen dieses Mietverhältnisses absetzen kann (z.B. Kreditzinsen).

Danke und Gruss,

JoKu

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Schtreicher
Status:
Schüler
(387 Beiträge, 72x hilfreich)

Grundsätzlich ist das möglich. Jedoch nicht für eine "Ecke" mit Schreibtisch und Rechner.
Denn hier würde nur der Schreibtisch und der Rechner vermietet werden.

Es sollte sich schon um ein erwachsenes Arbeitszimmer handeln. Also ein Raum, der nicht privat genutzt wird und die übrigen Räume der privaten Wohnung müssen immer noch der Anzahl der in der Whg lebenden Personen das Wohnen ermöglichen.

Darüber hinaus müssen natürlich Mietzahlungen fliessen und es muss sich um ein ordentliches Mietverhältnis handeln, was man auch unter fremden Dritten abschliessen würde.

Lohnt sich das?

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"Schtreicher, Mönchengladbach"

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#2
 Von 
joku
Status:
Schüler
(455 Beiträge, 147x hilfreich)

Ich habe das gerade mal überschlagen:

Seitens der GmbH würden das Ausgaben in Höhe von ca. 700 EUR im Jahr bedeuten. Dadurch kann sich der zu versteuernde Gewinn reduzieren. Bei einer Körperschaftssteuer von 25% würde sich die Steuerschuld gegenüber dem Finanzamt um rund 175 EUR verringern.

In meiner privaten Kasse hätte ich nach Verrechnung der Einnahmen und anteiligen Ausgaben (Abschreibung 2%, Kreditzinsen, usw.) aus der Vermietung einen rechnerischen Verlust von rund 250 EUR im Jahr. Die Steuerersparnis bei der Einkommenssteuer wäre hier so um die 50 EUR.

Gruss, JoKu

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#3
 Von 
Schtreicher
Status:
Schüler
(387 Beiträge, 72x hilfreich)

Meine Zweifel gehen eher in Richtung ernstgemeinte und fremdvergleichstandhaltende Vermietung. Wie gesagt, es muss ein Zimmer sein, dass in der genutzten Wohnung nicht privat genutzt wird. Es muss quasi "übrig" sein und die Miete muss dem Mietspiegel entsprechen.

Hmmm... Entsteht dadurch möglicherweise eine Betriebsaufspaltung? Mit einem Arbeitszimmer? Das müsste auch noch geklärt werden.

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"Schtreicher, Mönchengladbach"

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