Steuerl.Bewert.von Wohnrechten/Mieten

18. Dezember 2010 Thema abonnieren
 Von 
Biolante
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Steuerl.Bewert.von Wohnrechten/Mieten

Habe mit meinem Bruder zusammen das elterliche 2 Familien Haus überschrieben bekommen ( Je 50% )
Meine Eltern bewohnen die 1 Etage und haben ein lebenslanges Wohnrecht ins Grundbuch eingetragen bekommen. Der Jahreswert dieses Rechtes beträgt 4.800,-€ p.A.
Auch der Übertrag auf mich und meinen Bruder erfolgte ohne Zahlung eines Kaufpreises. Somit eine Schenkung der vorweggenommen Erbfolge.Meine Eltern zahlen keine Miete.
Meine Schwester hat eine "Abfindung" von mir und meinem Bruder erhalten.Sie bewohnt die obere Etage des 2 Familienhauses und zahlt 170,-€ Kaltmiete uns uns.
Einen Mietvertrag haben wir jhedoch nicht abgeschlossen.
Wie sieht es denn nun mit der steuerlichen Bewertung dieser Kaltmiete und des Wohnrechtes auf Lebenszeit aus?
Was müssen wir bei der Steuererklärung überhaupt angeben?
Die Kaltmieteinnahmen meiner Schwester ( Obwohl kein Mietvertrag )Mieteinnahmen durch die ELtern gibt es nicht, ggfs. den Jahreswert des Wohnrechtes?
Die ABfindung an unsere Schwester erfolgte über eine Kreditfinanzierung.In wie weit können die Zinsen steuerlich geltend gemacht werden? Wie sieht es mit den Kosten für die Überschreibung des Eigentumes aus? ( Notarkosten )
Wollte mich mal informieren, da ich verschiedene AUssagen von Steuerberatern bekommen habe.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
eh es te geh
Status:
Schüler
(250 Beiträge, 143x hilfreich)

Welche Aussagen hast Du denn bekommen?

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0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
eh es te geh
Status:
Schüler
(250 Beiträge, 143x hilfreich)


Hast Du Sprechverbot von Deinen Steuerberatern bekommen? Würde gern antworten, es muss aber auch von Dir was kommen!

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0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Biolante
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
ne habe ich natürlich nicht, aber ich war über Weihnachten im Urlaub und konnte daher nicht antworten.
Also der Steuerberater hat gesagt, dass wir den Wert des Wohnrechtes jeweils zur Hälfte auf mich und meinen Bruder aufteilen müssen. Diese würden dann als Mieteinnahmen geführt werden. Da wir mit unserer Schwester keinen Mietvertrag abgeschlossen haben, müssten wir diese Einnahmen nicht zwingend angeben. Die Zinsen für den aufgenommenen Kredit könnten wir somit nicht gegen rechnen. (Wäre ja auch eine Vermietung innerhalb der Familie). Inwieweit sind denn diese Aussagen korrekt ? Die Steuererklärung für das abgelaufene Jahr 2010 fällt ja nun bald an, und nun wissen wir nicht, wie wir uns verhalten sollen.

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0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47963 Beiträge, 16946x hilfreich)

Zitat:
Also der Steuerberater hat gesagt, dass wir den Wert des Wohnrechtes jeweils zur Hälfte auf mich und meinen Bruder aufteilen müssen. Diese würden dann als Mieteinnahmen geführt werden. Da wir mit unserer Schwester keinen Mietvertrag abgeschlossen haben, müssten wir diese Einnahmen nicht zwingend angeben.


Dann würde ich den Steuerberater wegen Unfähigkeit und Anstiftung zur Steuerhinterziehung wechseln. Besser wäre es aber wohl, einen richtigen Steuerberater zu fragen und nicht einen Laien, der lückenhafte Grundkenntnisse des Steuerrechtes besitzt.

Ein Wohnrecht muss nicht versteuert werden und Mieteinnahmen sind natürlich auch dann steuerpflichtig, wenn es keinen schriftlichen Mietvertrag gibt. Die Schwester hat übrigens einen mündlichen Mietvertrag und daher alle Rechte aus dem Mietrecht des BGB Euch gegenüber.

Im Übrigen sollte mit der Erstellung der Steuererklärung ein richtiger Steuerberater beauftragt werden, da die Erstellung einer solchen Steuererklärung mindestens im Erstjahr durchaus komplex ist und über die Möglichkeiten zur Hilfe in diesem Forum deutlich hinausgehen.

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-- Editiert am 04.01.2011 10:38

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