Unterhaltsaufwendungen als außergew. Belastung?

20. Oktober 2010 Thema abonnieren
 Von 
joschi442
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhaltsaufwendungen als außergew. Belastung?

Hallo, bei der letzten Steuererklärung habe ich Unterhaltskosten für den Unterhalt meiner Lebensgefährtin geltend gemacht.
Ihr Antrag auf ALG II nach Auslauf des Arbeitslosengeldes wurde wegen meines vorhandenen Vermögens abgelehnt, so dass ich zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes aufkommen muss. Warum stellt dies keine außergewöhnliche Belastung dar?


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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12317.05.2011 21:04:02
Status:
Schüler
(397 Beiträge, 119x hilfreich)

Erwachsen einem Steuerpflichtigen Aufwendungen für den Unterhalt ... einer dem Steuerpflichtigen ... gegenüber gesetzlich unterhaltsberechtigten Person, so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, dass die Aufwendungen bis zu 8.004 Euro im Kalenderjahr vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden. Der gesetzlich unterhaltsberechtigten Person gleichgestellt ist eine Person, wenn bei ihr zum Unterhalt bestimmte inländische öffentliche Mittel mit Rücksicht auf die Unterhaltsleistungen des Steuerpflichtigen gekürzt werden (§ 33a EStG ).

Wie hat das Finanzamt die Ablehnung begründet?

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#2
 Von 
joschi442
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

"...Laut dem eingereichten Schreiben des JobCenters... vom ... wurde Frau ... der Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nicht wegen der Höhe Ihres Einkommens abgelehnt, sondern auf Grund des vorhandenen Vermögens in Höhe von...!
Eine Berücksichtigung der Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung kommt damit nicht in Betracht... ."

???

Es handelt sich ja hier um mein "Vermögen", wäre es Ihres, wäre Sie ja nicht Unterhaltsberechtigt?!



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#3
 Von 
Becksgold
Status:
Praktikant
(629 Beiträge, 346x hilfreich)

Sehe ich genauso, es kommt auf das Vermögen des Begünstigten an und nicht auf das des Gebers.

Einspruch einlegen.

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