Untervermietung Gewinnerzielungsabsicht

26. Juni 2021 Thema abonnieren
 Von 
fb507933-69
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Untervermietung Gewinnerzielungsabsicht

Ich vermiete 2 von 3 Zimmern möbliert in einer großen modernen und teueren Wohnung, die ich gemietet habe, unter. Der Rest der Wohnung wurde von mir eingerichtet und wird zusammen genutzt. Letztes Jahr wurde ein Zimmer 100% der Zeit vermietet, das andere 75% (Mieterwechsel, Corona, viele günstige Angebote). Ich habe auch einige Sachen für die Wohnung gekauft, die gemeinschaftlich genutzt werden. Sofa, Staubsaugroboter, Terrassenausstattung etc. So, dass sich ein fetter Verlust ergeben hat. Muss ich jetzt fürchten, dass mir die Verluste wegen fehlender Gewinnerzielungsabsicht nicht anerkannt werden? Dadurch, dass die Wohnung so teuer ist, werden ich im Prinzip damit nie Gewinn machen können. Sobald ich etwas für die Wohnung kaufe, bin ich im Verlust. Oder ich habe z.B. Strom pauschal im Mietvertrag stehen, die Kosten wegen HO sind gestiegen (3 Leute im HO, die sonst kaum zu Hause waren), heißt alleine durch die erhöhten Stromkosten mache ich Verluste. Die Miete war vor Corona ist nicht niedriger als die ortsübliche.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4967 Beiträge, 1185x hilfreich)

Zitat (von fb507933-69):
Dadurch, dass die Wohnung so teuer ist, werden ich im Prinzip damit nie Gewinn machen können.

Dann ist das zu befürchten.



Zitat (von fb507933-69):
Oder ich habe z.B. Strom pauschal im Mietvertrag stehen, die Kosten wegen HO sind gestiegen (3 Leute im HO, die sonst kaum zu Hause waren), heißt alleine durch die erhöhten Stromkosten mache ich Verluste.

Warum ändern Sie denn nicht die Vereinbarung hinsichtlich der Nebenkosten?

Zitat (von fb507933-69):
Staubsaugroboter

Eher ungewöhnlich.

Signatur:

"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
fb507933-69
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Cybert.):
Warum ändern Sie denn nicht die Vereinbarung hinsichtlich der Nebenkosten?


Weil im Vertrag eine pauschale Abrechnung eingegeben wurde. Ich hatte keine Lust auf die Rechnerei und auf Diskussion, wer wie lange im Urlaub war und weniger Strom verbraucht hat etc. Theoretisch könnte ich natürlich zusätzlich Geld verlangen, da Corona und Vollzeit HO unvorhersehbar war. Ich will aber ehrlich gesagt kein Ärger und keine Diskussion. So hat ein Ex-Untermieter wegen Corona auch Geld für die Nebenkosten zurück wollen (war in der Quarantäne nicht vor Ort, dann im Urlaub, letzten Monat nicht hier gewesen), ich habe dann gesagt, sorry, pauschale Vereinbarung.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
fb507933-69
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Cybert.):
Dadurch, dass die Wohnung so teuer ist, werden ich im Prinzip damit nie Gewinn machen können.

Dann ist das zu befürchten.


Heißt es im schlimmsten Fall, dass meine Sachen, Möbel, Technik, die gemeinschaftlich genutzt werden, praktisch "umsonst" genutzt werden können? Weil ich die Kosten dafür nicht absetzen kann, weil sie gleich "Verluste" bedeuten würden? Irgendwie kann es doch auch nicht sein, oder?

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#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47915 Beiträge, 16932x hilfreich)

Zitat (von fb507933-69):
Heißt es im schlimmsten Fall, dass meine Sachen, Möbel, Technik, die gemeinschaftlich genutzt werden, praktisch "umsonst" genutzt werden können?


Nein, warum? Du bekommst doch Miete dafür.

Zitat (von fb507933-69):
Weil ich die Kosten dafür nicht absetzen kann, weil sie gleich "Verluste" bedeuten würden?


Was hat das mit der Frage zu tun, ob die Dinge praktisch umsonst genutzt werden können?

Zitat (von fb507933-69):
Irgendwie kann es doch auch nicht sein, oder?


Diese Gedanken verstehe ich nicht. Entweder bezahlst Du eine völlig überhöhte Miete für die Wohnung oder die Miete, die Du von Deinen Untermietern verlangst ist zu gering. Warum sollte ein derartiges unwirtschaftliches Verhalten steuerlich begünstigt sein?

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