Wie kann man eine Korrekturrechnung schreiben?

11. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
cureter
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)
Wie kann man eine Korrekturrechnung schreiben?

Hallo allerseits,

Im vergangenen Jahr 2022 war man als Kleinunternehmer tätig und hat eine Rechnung über 5.000€ (ohne USt.) ausgestellt. Die Begleichung der Rechnung erfolgte jedoch erst im Jahr 2023 durch den Kunden, in welchem man umsatzsteuerpflichtig ist. Aufgrund des Zufluss-Abfluss-Prinzips muss die Buchung für das Jahr 2023 vorgenommen werden. Nun besteht der Wunsch, nachträglich für 2023 eine Korrekturrechnung für die Umsatzsteuer zu stellen.

Nun zur Frage: Muss für die Rechnung aus dem Jahr 2022 eine Stornorechnung ausgestellt werden? Oder ist es ausreichend, eine neue Rechnung zu erstellen, die Bezug auf die Rechnung aus 2022 nimmt und einfach die Begleichung der Umsatzsteuer anfordert?

Liebe Grüße

-- Editiert von User am 11. Oktober 2023 17:09

-- Editiert von User am 11. Oktober 2023 17:13

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4789 Beiträge, 1156x hilfreich)

Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Leistung, nicht der Zahlung.
So wie Ihnen in Ihrem letzten Thread bereits mitgeteilt wurde.


Insofern bedarf es wohl keiner Berichtigung.

-- Editiert von User am 11. Oktober 2023 17:19

Signatur:

"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."

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#2
 Von 
cureter
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Cybert.):
So wie Ihnen in Ihrem letzten Thread bereits mitgeteilt wurde.

Bei einer EÜR ist es nicht erst bei Zahlung?
Das war ja die letzte Aussage, dass die Gewinnermittlung über eine EÜR stattfindet.

-- Editiert von User am 11. Oktober 2023 18:27

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#3
 Von 
Tom998
Status:
Student
(2051 Beiträge, 1182x hilfreich)

EÜR=Einkommensteuer=Zahlungsdatum ist relevant
Kleinunternehmer=Umsatzsteuer=Leistungsdatum ist relevant

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
cureter
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Tom998):
EÜR=Einkommensteuer=Zahlungsdatum ist relevant
Kleinunternehmer=Umsatzsteuer=Leistungsdatum ist relevant

Was bedeutet das konkret?
In der Est. soll Zahlungsdatum berücksichtig werden, verstanden. Gezahlt wurde 2023.
Für die Ust. kann doch nichts mehr berücksichtig werden, weil wenn es heißt Leistungsdatum, an dem Leistungsdatum (2022) gab es keine Ust.
Kann man dann ignorieren, dass im Jahr 2023 5000€ auf dem Konto waren auf die keine Ust. ausgewiesen war?

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#5
 Von 
Tom998
Status:
Student
(2051 Beiträge, 1182x hilfreich)

Ja, darin besteht kein Widerspruch.

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#6
 Von 
Cybert.
Status:
Master
(4789 Beiträge, 1156x hilfreich)

Wieso ignorieren?
Umsatzsteuerrechtlich unterliegt es der Kleinunternehmerregelung, wie mehrfach erwähnt, und ertragsteuerlich ist es in 2023 zu berücksichtigen.

Signatur:

"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb."

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#7
 Von 
cureter
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Tom998):
Ja, darin besteht kein Widerspruch.

Ich denke jetzt hab ichs verstanden ich gebe die 5000€ in der Umsatzsteuererklärung für 2023 einfach nicht an. Aber dann in der ESt.
Danke, das wollte ich wissen!

-- Editiert von User am 11. Oktober 2023 19:49

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#8
 Von 
cureter
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Cybert.):
Wieso ignorieren?
Umsatzsteuerrechtlich unterliegt es der Kleinunternehmerregelung, wie mehrfach erwähnt, und ertragsteuerlich ist es in 2023 zu berücksichtigen.

Im Grunde wird das doch für die USt. 2023 ignoriert, weil die nicht für 2023 gilt.
Kleinunternehmerreglung unterliegt keiner USt.
Nach deiner Formulierung versteht das zwar ein Experte, aber wenn ich einer wäre würde ich hier nicht fragen :)

Ich danke allen für die Aufklärung.

-- Editiert von User am 11. Oktober 2023 20:03

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