Zumutbare Belastung - Ehepartner

8. September 2022 Thema abonnieren
 Von 
Tonidasilva
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Zumutbare Belastung - Ehepartner

Hallo zusammen,

Wenn ein Ehepaar Ehegattensplitting wählt, welcher Betrag ist dann relevant für die Berechnung der zumutbaren Belastung? Das gesamte gemeinsame Einkommen oder das durch 2 geteilte?

Danke für Eure Hilfe!
Toni

-- Editiert von Moderator topic am 8. September 2022 17:35

-- Thema wurde verschoben am 8. September 2022 17:35

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32715 Beiträge, 17216x hilfreich)

Das Gesamteinkommen.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#2
 Von 
Tonidasilva
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay danke! Also das heisst bei einem Gesamteinkommen von 140.000€ läge die zumutbare Belastung bei etwa 7.700€ und alles was darüber liegt, würde von den 140.000€ abgezogen, bevor es halbiert wird?

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#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32715 Beiträge, 17216x hilfreich)

Ja - wobei die 7.700 Euro nur auf ein kinderloses Ehepaar zutreffen. Hat man Kinder, ist die zumutbare Belastung geringer.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Tonidasilva
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Alles klar, dann ist bei Gehältern von 40.000€ (und 8000€ außergewöhnlicher Belastung) sowie 100.000€ offensichtlich eine getrennte Veranlagung sinnvoller als ein Ehegattensplitting, korrekt?

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#5
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32715 Beiträge, 17216x hilfreich)

Meiner Berechnung nach beträgt der Splittingvorteil ca. 10.000 Euro - darauf zu verzichten, um ein paar 1000 Euro mehr absetzen zu können, macht keinen Sinn.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#6
 Von 
Tonidasilva
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Das ist interessant! Wie kommst du auf die 10.000 € Splittingvorteil? Ich bin nur auf ca. 2000€ gekommen.

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#7
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47286 Beiträge, 16752x hilfreich)

Zitat (von Tonidasilva):
Wie kommst du auf die 10.000 € Splittingvorteil? Ich bin nur auf ca. 2000€ gekommen.


Ich komme sogar nur auf 1.130€ Splittingvorteil.

Zitat (von Tonidasilva):
Alles klar, dann ist bei Gehältern von 40.000€ (und 8000€ außergewöhnlicher Belastung) sowie 100.000€ offensichtlich eine getrennte Veranlagung sinnvoller als ein Ehegattensplitting, korrekt?


Wenn die außergewöhnliche Belastung (fast) ausschließlich auf den Ehegatten mit dem geringeren Einkommen entfällt, dann ja.

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#8
 Von 
Tonidasilva
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Morgen muemmel,

mich würde noch interessieren, wo die 10.000€ Splittingvorteil herkommen und ob das wirklich realistisch ist.

Danke & viele Grüße
Toni

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#9
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32715 Beiträge, 17216x hilfreich)

Um mal eine weitere Zahl in den Raum zu werfen: Ein Splittingrechner im Netz hat mir einen Splittingvorteil von gerade mal 753 Euro ausgerechnet (für 2022 und ohne Kirchensteuer). Es war dieser: https://ehegattensplitting.info/

-- Editiert von User am 10. September 2022 18:51

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#10
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47286 Beiträge, 16752x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
Es war dieser: https://ehegattensplitting.info/


Der bezieht sich auf das zu versteuernde Einkommen, nicht auf das Bruttoeinkommen. Korrekt sind daher die von mir genannten 1.130€.

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