tatsächliche kosten wurden festgelegt (fahrkosten

15. Dezember 2010 Thema abonnieren
 Von 
markohero
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 6x hilfreich)
tatsächliche kosten wurden festgelegt (fahrkosten

hallo habe folgendes problem habe für 2008 meine steuererklärung gemacht und wie jedes jahr auch die werbungskosten (fahre täglich ca 150 km zur arbeit und abends zurück 150 km ) da kommen ca 60000km zusammen ...die werbungskosten beliefen sich auf ca 20000 euro inkl verpflegungspauschale ....das finanzamt hat dann von mir unterlagen angefordert wie kaufvertrag tankquittungen reperaturen ....ich habe diese sachen halbwegs ausgefüllt und zurückgeschickt dann der hammer ...es wurde geschrieben das die werbungskosten zu einer unzureichenden versteuerung führt und deshalb die tatsächlichen kosten von 11 cent !!!!!als berechnungsgrundlage genommen ...so jetzt muss ich 2300 euro nachzahlen ....habe mich hier schon mal beraten lassen per frag -einen -anwalt .de dort wurde mir geraten ich solle einspruch erhebung und aussetzung der zahlung beantragen und ich sollte mich auf ein urteil vom 4.4.2006 berufen worauf jeder einen anspruch auf die pauschalen hat auch wenn diese zu einer unzutreffenden besteuerung führen ....bei diesen urteil ging es um verpflegungspauschale....jetzt kam die antwort vom fa ...ich soll das volle geld bis ende dezember bezahlen und die schmettern alles ab ...wer kann helfen einen rat geben oder hat erfahrung damit ......noch zur info bin alleinerziehender vater und muss täglich pendeln ......wechselnde baustellen .....danke euch im voraus bitte helft oder gibt einen tip ...

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47640 Beiträge, 16840x hilfreich)

Ich nehme an, dass es sich um Einsatzwechseltätigkeit handelt. Dann hätte das Finanzamt Recht und kann sich auf das BFH-Urteil vom 26. Juli 1991, Az: VI R 114/88 berufen.

Allenfalls wäre zu prüfen, ob die tatsächlichen Kosten mitnur 11ct/km nicht zu niedrig angesetzt wurden.

Gegenüber dem Anwalt solltest Du das gezahlte Honorar wegen Falschberatung zurückfordern.

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#2
 Von 
markohero
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 6x hilfreich)

ja aber im urteil VI R 44/03 vom 4.4.2006 geht es um den grundsatz das jedem der pauschalbetrag zusteht auch wenn es dadurch zu einer unzureichenden besteuerung führt ...da ging es um die verpflegungspauschale ...aber auch diese pauschale führt in dem beispiel zu einer unzureichenden besteuerung und es wurde entschieden das jeder einen anspruch auf die pauschale hat und das fa nicht prüfen darf ob die besteuerung unzureichend ist ....in ziffer 15 des urteils ist auch begründet das es einen rechtsanspruch auf die pauschalen gibt auch fü fahrkosten ....oder sehe ich das falsch ?

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#3
 Von 
dem User continually known as Mortinghale
Status:
Lehrling
(1902 Beiträge, 319x hilfreich)

quote:
.wechselnde baustellen

Das ist der Unterschied zu dem angesprochenen BFH-Urteil.



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#4
 Von 
markohero
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 6x hilfreich)

ist es also nur wegen der wechselnden baustelle ????wenns so ist will ich wenigstens gegen die 11 cent angehen das problem ist nur das ich für 2008 keine tankbelege ...waschquittungen....u.a. aufgehoben habe ...der steuerverein sagte mir immer das ist alles in der kilometerpauschale enthalten daher habe ich da nichts gesammelt ...wie kann ich da die pauschale erhöhen ????hat wer einen tip oder rat ?????

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#5
 Von 
dem User continually known as Mortinghale
Status:
Lehrling
(1902 Beiträge, 319x hilfreich)

quote:
nur das ich für 2008 keine tankbelege ...waschquittungen....u.a. aufgehoben habe

Wie sieht es denn mit 2009 bzw. 2010 aus ?



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#6
 Von 
markohero
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 6x hilfreich)

leider auch nicht das problem gibt es erst seit 2 monaten und davor hielt ich es leider nicht für nötig alles aufzuheben ....das steuerbüro meinte ja alles in der pauschale ....und mit der erklärung für 2008 habe ich erst im sommer diesen jahres abgegeben ...

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#7
 Von 
dem User continually known as Mortinghale
Status:
Lehrling
(1902 Beiträge, 319x hilfreich)

Dann bring erst mal in Erfahrung, wie das FA auf die 0,11 € gekommen ist.
Dann siehst Du ja, an welchem Punkt Du eine abweichende Meinung vertreten kannst.



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#8
 Von 
markohero
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 6x hilfreich)

habe morgen 9 uhr einen termin beim steuerberater vielleicht bin ich dann schlauer ..danke erstmal dafür melde mich morgen..

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0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47640 Beiträge, 16840x hilfreich)

Wenn Du keine Belege mehr für das Jahr 2008 hast, dann kannst Du die Kosten auch schätzen, ggf. indem Du die aktuellen Kosten für einen Zeitraum von 2-3 Monaten hochrechnest auf das Jahr 2008.

Neben den laufend anfallenden Kosten (Benzin, Steuer, Versicherung, Reifen, Öl, Inspektion, Reparaturen, Autowäsche,...) solltest Du auch die Abschreibung nicht vergessen.

Es reicht, dass die Kosten glaubhaft gemacht werden. Ein Nachweis jeder einzelnen Kostenposition über Belege ist nicht zwingend notwendig.

Mit einem Betrag von nur 11ct/km halte ich die Pauschale auch für zu niedrig angesetzt.

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#10
 Von 
dem User continually known as Mortinghale
Status:
Lehrling
(1902 Beiträge, 319x hilfreich)

Grob über den Daumen gepeilt könnte das eigentlich nur den Sprit abdecken.



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