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zurück ins Eigenheim, muss Steuer nachzahlen?

 Von 
rotstar
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 21x hilfreich)
zurück ins Eigenheim, muss Steuer nachzahlen?

Hallo,

habe eine Frage und hoffe, dass jemand mir weiter helfen kann.
Vor ca. 10 Jahren habe ich mich scheiden lassen. Wegen des hohen Ehegattenunterhaltes mußte ich mein Eigenheim vermieten. Über 8 Jahre habe ich die Abschreibungskosten, Entstandhaltungskosten und Reparaturkosten steuerlich abgesetzt. Nun will ich zurück ins mein Eigenheim wieder einziehen. Wird es Probleme mit Finanzamt geben, evtl. Steuer zurückzahlen oder spricht was dagegen?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!!!

Viele Grüße

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Steuer Finanzamt steuerlich


8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mahnman
Status:
Junior-Partner
(5993 Beiträge, 1299x hilfreich)

Wie sehen denn die Steuerbescheide der vergangenen Jahre aus? Ist dort irgendwas vermerkt, dass sie unter Vorbehalt der Nachprüfung stehen oder bezüglich der Einkünfte aus Vermietung & Verpachtung vorläufig sind?

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#2
 Von 
rotstar
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 21x hilfreich)

Hallo Mahnmann,

Danke Dir für die Antwort.
Nein, im Steuerbescheid ist nicht vermerkt. Ich habe die Hypotheken-Zinsen, 2% Abschreibung des Hauses, ca. 12.00.-€ Reparaturkosten für die Heizungsanlage, ca. 1.500.-€ für weitere Reparaturen steuerlich geltend gemacht und das Finanzamt hat alles so akzeptiert.
Nur auf den Rechnungen steht, dass ich diese für Nachprüfung für nächste 4 Jahre aufbewahren muss.
Ich habe die Befürchtung, dass das Finanzamt diese Steuerrückerstattung von mir zurück verlangen könnte.

Viele Grüße

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#4
 Von 
Becksgold
Status:
Praktikant
(619 Beiträge, 332x hilfreich)

Reparaturaufwendungen für ein noch vermietet Objekt sind grundsätzlich abzugsfähig.

Probleme gibt es nur dann, wenn der Vermieter Reparaturen während der Vermietung durchführt, zu denen er

1. rechtlich nicht verpflichtet wäre und
2. sich die zukünftige Eigennutzung eindeutig abzeichnet.

Das hat der BFH schon häufiger so entschieden.

In Deinem Fall hört sich das alles recht unproblematisch an.

Die Aufbewahrung der Rechnungen hat eher was mit Vermeidung von Schwarzarbeit zu tun.

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#5
 Von 
rotstar
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 21x hilfreich)

Hallo,

herzlichen Dank für die Hilfe.



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#6
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(10545 Beiträge, 3808x hilfreich)

Hallo rotstar,

wann wurden denn die Reparaturen durchgeführt? Und wann ist der Entschluß gefallen, dort wieder selbst einzuziehen (insbesondere, wann wurde dem Mieter gekündigt)?
Wenn diese Zeitpunkte eng beieinander liegen, könnte es schon Probleme geben.

Zusatzfrage: Geht es wirklich nur um 1200 € für die Heizung, oder ist das ein Schreibfehler und es sind eigentlich 12.000 € ?

MfG Stefan

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#7
 Von 
rotstar
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 21x hilfreich)

Hallo Stefan,

die Reparatur wurden letztes Jahr 2008 durchgeführt. einmal 1.200.-€ und einmal 1.500.-€. sonst die normale Abschreibungen wurde abgesetzt. Ich überlege gerade wieder ins Haus einzuziehen. Bisher habe keine Kündigung ausgesprochen. Ich wollte mich erst mal nur informieren. Wenn nichst dagegen spricht würde ich gerne Mitte 2010 wieder einziehen. Ich muss ab 2010 nicht so viel Ehegattenunterhalt bezahlen, so hat diese Woche ein Gericht entschieden.
Die Mieter wohnen seit 4 Jahren im Haus.

Viele Grüße

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#8
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(10545 Beiträge, 3808x hilfreich)

Hallo rotstar,

mit diesen Details sieht das doch sehr gut.

Nur 1.200 (und nicht 12.000, wie von mir befürchtet) sind imho unbedenklich, da Kosten in solcher Größenordnung regelmäßig auftreten. Hättest du hingegen kurz vor der Selbstnutzung die komplette Heizungsanlage erneuern lassen, sähe es anders aus.

Und dass die Entscheidung, wieder selber dort zu wohnen, erst durch den Gerichtsbeschluß veranlasst wurde (also erst 2009), ist auch glaubwürdig.

Ich würde mich meinen Vorrednern anschließen: Durch das Finanzamt wird es höchstwahrscheinlich (und diese Wort auch nur, weil man sich nie 100% sicher sein kann) keine Probleme geben.

MfG Stefan


-- Editiert am 22.10.2009 12:58

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