§ 266, 267, 52, 53 STGB

19. Mai 2008 Thema abonnieren
 Von 
beccale
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 7x hilfreich)
§ 266, 267, 52, 53 STGB

Ich hoffe mir kann jemand helfen?!

Ich habe jetzt eine Anklageschrift wg. § 266,267,52,53 erhalten. Damals war ich Angestellte und habe eine Kasse verwaltet. Die kasse habe ich immer ordentlich geführt. Bei meiner Kündigung (selbst) habe ich nicht alle Originalbelege zur hand gehabt und die Quittungen verrechnet. Ich hatte damals Aufgaben und auch Geld vertrauensvoll unter abgabe von einer Unterschrift an einem Mitarbeiter abgegeben. Dieser hat es (wie es schein) nicht sachgemäß gebraucht bzw. die Originalbelege waren nicht vor ort und sind es bis heute nicht. Meine Damalige Firma beschuldigt mich das Geld selbst genommen zu haben (mit Beihilfe des Mitarbeiters). Auch ist auf einem Vorschussbeleg - laut anklageschrift- nicht die original unterschrift von den eigentlichen Begüstigten drauf sondern wurde anscheindend gefälsch. Das wird mir mit Urkundenfälschung noch zur last gelegt obwohl ich diese Blatt zu 100% nicht gefälscht habe - mein Verdacht läuft wieder auf den damaligen Kollegen. Dieser ist auch zur Beihilfe angeklagt. Die Anklagesumme beläuft sich auf ca. 3255 EUR. Ich habe aber die Firma nicht vorsätzlich betrogen, denn ich hatte das Finanziell auch gar nicht nötig. Was kann mich da erwarten. Ich habe bis auf die Unterschriften (die nicht meine sind) keine Beweise. Ich hatte damals die Kasse und ich war auch für die Ausgabe von Geld verantwortlich. Belege (Quittungen) sind ja vorhanden nur nicht die Kassenzettel. Ich hatte noch nie so einen fall und bin verunsichert was auf mich zukommt. Welches Straßmaß da verhängt werden kann. Ich habe schon versucht einen ähnlichen Fall zu finden nur leider erfolglos. Können Sie mir weiterhelfen?

Danke!

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6 Antworten
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#1
 Von 
guest123-2016
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(1048 Beiträge, 233x hilfreich)

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#2
 Von 
guest123-2065
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Lehrling
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#3
 Von 
beccale
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 7x hilfreich)

Es war ein Mitarbeiter von mir der schon lange für mich arbeitete. Er war aber als Leiharbeitnehmer eingestellt. Meine Assistentin wurde grundlos damals gekündigt und ich habe ihn nur mündlich mit den Sachen beauftragt. Diese hat er auch immer (so dachte ich zumindest) korrekt ausgeführt. Eine Anweisung im Arbeitsvertrag war nicht extra notiert. Ich konnte immer relativ selbstständig handeln. Ich habe ihm Geld gegeben, er hat mir eine Quittung unterschrieben. Den Originalbeleg habe ich aber nicht erhalten und ich habe mich aufgrund meiner Kündigung auch nicht mehr darum gekümmert. Der Mitarbeiter ist damals ein guter Freund geworden und hat mich leider selbst um über 2000 EUR später betrogen. Leider kann ich ihn nicht alles nachweisen da ich nichts schriftlich habe. Das Problem ist das ich noch nie in so einer Situation war und ich auch schon einmal schlechte Erfahrungen mit dem Gericht hatte. Und ich habe einfach Angst das der Firma mehr geglaubt wird und wenn der ehemaligen Mitarbeiter noch lügt (er ist mit wegen Beihilfe angezeigt) habe ich keine Beweise ausser die Belege.

Auch bin ich nicht vorbestraft und war damals 23 Jahre alt. Ich war einfach nur dumm und gutgläubig - aber das hilft mir mom. nicht viel weiter. Ich hatte ja die Kasse und in der Anklageschrift steht das ich dafür verantwortlich war. Wenn ich wirklich einen Fehler gemacht haben soll und man mir das nachweist bin ich gerne bereit auch den Betrag zurück zu zahlen. Nur mir wurde auch auf Anfragen, vor der Anzeige, Nie eine Auskunft gegeben.

Ich habe nur Angst das man mir nicht glaubt und ich habe keine Ahnung wie die Strafe ausfallen könnte bzw. erfahrungsgemäß ähnliche Strafen ausgefallen sind.

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#4
 Von 
beccale
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 7x hilfreich)

Es war ein Mitarbeiter von mir der schon lange für mich arbeitete. Er war aber als Leiharbeitnehmer eingestellt. Meine Assistentin wurde grundlos damals gekündigt und ich habe ihn nur mündlich mit den Sachen beauftragt. Diese hat er auch immer (so dachte ich zumindest) korrekt ausgeführt. Eine Anweisung im Arbeitsvertrag war nicht extra notiert. Ich konnte immer relativ selbstständig handeln. Ich habe ihm Geld gegeben, er hat mir eine Quittung unterschrieben. Den Originalbeleg habe ich aber nicht erhalten und ich habe mich aufgrund meiner Kündigung auch nicht mehr darum gekümmert. Der Mitarbeiter ist damals ein guter Freund geworden und hat mich leider selbst um über 2000 EUR später betrogen. Leider kann ich ihn nicht alles nachweisen da ich nichts schriftlich habe. Das Problem ist das ich noch nie in so einer Situation war und ich auch schon einmal schlechte Erfahrungen mit dem Gericht hatte. Und ich habe einfach Angst das der Firma mehr geglaubt wird und wenn der ehemaligen Mitarbeiter noch lügt (er ist mit wegen Beihilfe angezeigt) habe ich keine Beweise ausser die Belege.

Auch bin ich nicht vorbestraft und war damals 23 Jahre alt. Ich war einfach nur dumm und gutgläubig - aber das hilft mir mom. nicht viel weiter. Ich hatte ja die Kasse und in der Anklageschrift steht das ich dafür verantwortlich war. Wenn ich wirklich einen Fehler gemacht haben soll und man mir das nachweist bin ich gerne bereit auch den Betrag zurück zu zahlen. Nur mir wurde auch auf Anfragen, vor der Anzeige, Nie eine Auskunft gegeben.

Ich habe nur Angst das man mir nicht glaubt und ich habe keine Ahnung wie die Strafe ausfallen könnte bzw. erfahrungsgemäß ähnliche Strafen ausgefallen sind

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#5
 Von 
guest123-2016
Status:
Lehrling
(1048 Beiträge, 233x hilfreich)

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#6
 Von 
Rechtsmacher
Status:
Lehrling
(1528 Beiträge, 354x hilfreich)

Leibe Beccale,

Der Sachverhalt ist in der Tat zu komplex um Ihnen einen wirklich sinnvollen und vorallem angemessenen Rat geben zu können.

Auch ich kann Ihnen daher nur raten sich zügig nach einem erfahrenen Anwalt für Strafrecht umzusehnen.





-----------------
"MFG
Rechtsmacher PvDE

Wer Rechtschreibfehler findet kann Sie behalten.
"

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