2. Ladendiebstahl bei gleicher Supermarkt-Kette

26. Juli 2019 Thema abonnieren
 Von 
josepadilla
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(84 Beiträge, 12x hilfreich)
2. Ladendiebstahl bei gleicher Supermarkt-Kette

Hallo,

ich habe schon einiges im Internet recherchiert und weiß, daß ich einen RA beauftragen muß. Da aber der Anhörungsbogen abgewartet werden muß, bin ich mittlerweile einigermaßen beunruhigt, da zu meinem 2. Ladendiebstahl evtl. auch noch Hausfriedensbruch und im schlimmsten Fall räuberischer Diebstahl im Raum stehen könnten. Deswegen wäre ich dankbar, wenn ich einige Infos bekäme, "bis es soweit ist" mit dem Gang zum Anwalt. Bei 2 Anwälten habe ich angerufen und es sollte bis zum Eintreffen des Anhörungsbogens abgewartet werden.

Anfang Juni 2018 wurde ich beim Diebstahl mehrerer Lebensmittel im Wert von ca. 11€ bei einem Supermarkt in NRW erwischt. Das Verfahren wurde ohne (Geld)Auflage eingestellt.

Nun bin ich Anfang dieser Woche (Juli 2019) bei der gleichen Kette aber in Hessen erneut bei einem Diebstahl erwischt worden von Waren im Wert von ca. 13€. Nach Verlassen des Kassenbereichs, wo ich 2 Artikel bezahlt habe, kam ein Mitarbeiter hinter mir her. Ich bin die wenigen Meter zum Ausgang weitergegangen. Direkt vor dem Ausgang bin ich allerdings stehengeblieben und der Mitarbeiter hat meine Stofftasche kontrollieren wollen, die ich ihm auch ohne Widerworte aushändigte, wohlwissend, was mir jetzt blüht. Ich hatte jetzt nur im Kopf, daß dies mein 2. Diebstahl ist und ich mit einer Vorstrafe zu rechnen habe. Nach Aufforderung, zum Büro zu gehen habe ich Anstalten gemacht wegzulaufen. Wie der genaue Ablauf der nächsten Sekunden war, habe ich folgendermaßen in Erinnerung: Der Mitarbeiter hat mich vermutlich am Arm gepackt, worauf ich mich losreißen wollte. Aufgrund seiner kräftigen Statue gelang es ihm aber, mich weiter festzuhalten und aufgrund meiner Abwehrversuche hat er mich in eine Art Schwitzkasten genommen. Dort hat er mich erstmal so gut festgehalten, daß es mir kaum gelang mich irgendwie zu befreien. Ich habe nicht getreten und geschlagen, sondern mich mit Körperdrehungen und -bewegungen schlußendlich doch aus seinen Fängen befreit. Ich glaube, während ich in die Knie gegangen bin, konnte ich mich befreien. Wenige Meter bin ich gelaufen und dann kam mein Verstand zurück, den ich durch Angst und Panik wohl für kurze Zeit vorher verloren hatte, da ich auch jetzt verstand, daß ich mein Portemonnaie mit Personalausweis zuvor in der Hand hatte und bei der Aktion verloren hatte und somit chancenlos war. Ich ging ohne weiteren Widerstand zum Büro, wo der Diebstahl durch mehrere Mitarbeiter aufgenommen wurde. Ich hatte mich bei dem betreffenden Mitarbeiter währenddessen mindestens einmal für die o.g. Aktion entschuldigt und daß es sonst nicht meine Art wäre. Ich hatte den entsprechenden Erklärungsbogen wegen dies Diebstahls unterschrieben und ohne Hinzuziehen der Polizei konnte ich gehen.

Da ich nicht genug Zahlungsmittel zur Begleichung der Vertragsstrafe dabei hatte, bezahlte ich diese am nächsten Tag. Mehr oder weniger zufällig hat der dann anwesende Filialleiter erwähnt, daß das bereits am Tag zuvor ausgesprochene Hausverbot für 1 Jahr gelte.

Das ist genau der Punkt zum Thema Hausfriedensbruch. Beim ersten Diebstahl 13 Monate zuvor in der NRW-Filiale wurde das Hausverbot, soweit mir im Moment bekannt ist, nur mündlich ausgesprochen und keine Frist genannt. Wie kann jetzt nachgewiesen werden, was mir die damalige Mitarbeiterin gesagt hat? Ich weiß nicht ob ich davon ausgehen kann, daß das Hausverbot grundsätzlich bei dieser Kette 1 Jahr gilt. In diesem Fall wäre das Hausverbot vor dem 2. Diebstahl bereits abgelaufen. Der Geschädigte müßte im anderen Fall wohl auch aktiv werden.

Beide Male war ich zur Arbeit weit weg von zuhause unterwegs (damals einmalig als Freiberufler für eine Firma, jetzt als langjähriger Angestellter bei einer anderen Firma) und hatte mein Bargeld vor Reiseantritt zu knapp geplant und auch keine weiteren Zahlungsmittel dabei. Das soll keine Entschuldigung sein, nur ein möglicher Erklärungsversuch für diese Dummheiten. An meinem Heimatort oder anderswo bin ich ansonsten bisher nicht aufgefallen.

Ich wäre dankbar, wenn ich einige Meinungen bekommen würde. Was letztendlich dabei herauskommt, ist natürlich ziemlich offen, aber ich hoffe, das insbesondere der Punkt "räuberischer Diebstahl" bei mir nicht zum Tragen kommt, da ich die Waren vor meiner o.g. Aktion dem Mitarbeiter ausgehändigt habe. Aber wie sieht es mit Nötigung oder ähnlichem aus im Zusammenhang mit dann einfachem Ladendiebstahl?

Danke an alle, die sich die Zeit zum Lesen genommen haben und mir vielleicht etwas dazu sagen können.

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17 Antworten
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#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Zitat:
und weiß, daß ich einen RA beauftragen muß.


Müssen muss man das nicht, ausser wenn tatsächlich räuberischer Diebstahl gegeben wäre, was der Schilderung nach nicht der Fall ist.

Es liegt einfacher Ladendiebstahl vor (geringwertiger Sachen). Entweder wird es wieder eingestellt (diesmal wohl mit Auflage) oder es gibt eine überschaubare Geldstrafe (deutlich unterhalb 90 Tagessätze)

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#2
 Von 
josepadilla
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 12x hilfreich)

Danke Streetworker für Deine (für mich etwas beruhigende) Meinung.

Ich dachte, daß sich ein Rechtsanwalt schon deswegen lohnt, weil ich diesmal zu annähernd 100% eine Geldstrafe zu erwarten habe und hoffe, daß ein RA die Tagessätze erheblich senken kann. Die Frage ist natürlich, an welchen RA ich dabei gerate.

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Zitat:
und hoffe, daß ein RA die Tagessätze erheblich senken kann.


Wie sollte er das tun?

Und vor allem noch so, dass sein Honorar sich dabei bezahlt macht?! Anders gesagt: Was nützt es wenn der Anwalt die Strafe um 500 Euro senkt, Du aber eine Rechnung von ihm über 1000 Euro bekommst?

Über einen Anwalt kann man nachdenken, wenn man einen Strafbefehl bekommen hat und das Gericht da eine mega hohe Strafe ausgeurteilt hat (warum auch immer es das tun sollte). Dann kann man sich für den Einspruch einen Anwalt nehmen. Wobei der auch dann so gut wie nichts machen kann, was man nicht auch selber könnte.



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#4
 Von 
josepadilla
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 12x hilfreich)

...ich hatte noch nicht erwähnt, daß ich eine Rechtschutzversicherung habe, die in diesem Fall auch eintritt (lt. telefonischer Vorab-Information). Da wäre nur eine Selbstbeteiligung um 300 Euro.

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#5
 Von 
Demonio
Status:
Bachelor
(3565 Beiträge, 969x hilfreich)

Zitat (von josepadilla):
ich eine Rechtschutzversicherung habe, die in diesem Fall auch eintritt
Das glaube ich nicht.

Bei vorsätzlichen Straftaten zahlt keine Rechtsschutzversicherung.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Da erkundige Dich mal genau, ob der "Eintritt" tatsächlich ein Eintritt ist. Im Normalfall gehen Rechtsschutzversicherungen in solchen Fällen allenfalls in Vorleistung, und nehmen Regress wenn am Ende eine Verurteilung wg. einer Vorsatztat steht. Teilweise ist auch nur der berufliche Bereich "gut" abgedeckt, der private nur standardmäßig.

Selbst bei der AR*G spezialrechtschutz (eine der besseren RSVen) gilt:

Zitat:
Bitte beachten Sie:

Der Versicherungsschutz entfällt rückwirkend, wenn tatsächlich eine Verurteilung wegen Vorsatz erfolgt.


-- Editiert von !!Streetworker!! am 26.07.2019 14:21

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#7
 Von 
josepadilla
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 12x hilfreich)

Ja, stimmt. Ich habe es nicht mehr genau auf dem Schirm gehabt, was mir die Mitarbeiterin zum Schluß am Telefon gesagt hat, aber genau das wird es gewesen sein, da sie etwas davon erwähnt hat, wenn ich am Ende verurteilt werde. Also ist eine Abdeckung durch die RS-Versicherung von vornherein ausgeschlossen?!

Unabhängig davon: Ich lese ständig von Anwälten wie auch Privatpersonen, daß man sich in dieser Lage besser einen Anwalt nehmen solle, damit man sich nicht um Kopf und Kragen redet?! Sollte ich dennoch den Anhörungsbogen ohne anwaltliche Hilfe ausfüllen bzw. keine Angaben machen außer den notwendigen und abwarten was passiert?



-- Editiert von josepadilla am 26.07.2019 14:57

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#8
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Zitat:
Also ist eine Abdeckung durch die RS-Versicherung von vornherein ausgeschlossen?!


Ja. (bzw. es mag welche geben die bei einer Einstellung nach 153 oder 153a zahlen, die meisten tun aber auch das meines Wissens nicht. Und das wäre auch ein ziemlich gewagtes Spiel, es darauf ankommen zu lassen. Warte doch einfach erstmal ab, ob nicht sowieso von Haus aus eingestellt wird oder nur eine Mini Strafe von 10 oder 20 Tagessätzen herum kommt. Falls nicht ist es für einen Anwalt immer noch früh genug.)

Zum Rest:
Hier gibt es doch nichts zum "um Kopf und Kragen reden". Man gibt den einfachen Diebstahl zu, bringt nochmals sein bedauern zum Ausdruck und bittet um Einstellung.

Mehr oder was anderes würde und könnte auch ein RA nicht tun.

-- Editiert von !!Streetworker!! am 26.07.2019 15:24

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#9
 Von 
josepadilla
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 12x hilfreich)

...soll ich dabei mit langwierigen Erklärungen mich besser zurückhalten, wie in meinem Fall die temporäre Geldknappheit vor Ort und daß ich in meinem Wohnort-Bereich noch nie aufgefallen bin? Ich weiß nicht, ob das wirklich jemanden interessiert oder am Ende als Ausrede meine Strafe erhöht statt mindert. Oder daß ich nun beim 2. Mal meine Lektion gelernt habe und gar eine eidesstattliche Versicherung unterschreiben würde, die mich beim 3. Mal direkt in's Gefängnis bringt? Rein fiktiv um in aller Deutlichkeit meinen Lernprozess zu unterstreichen...

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#10
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Zitat:
...soll ich dabei mit langwierigen Erklärungen mich besser zurückhalten


Ja, ich war einkaufen, hatte nicht genug Geld dabei, ich weiß auch nicht was mich geritten hat, es tut mir leid und wird nicht wieder vorkommen. Nicht mehr, nicht weniger.

Zitat:
und gar eine eidesstattliche Versicherung unterschreiben würde, die mich beim 3. Mal direkt in's Gefängnis bringt?


Um Gottes Willen,... erstens gibt es sowas nicht, und zweitens ist es, sorry, Kinderquatsch. :devil:

1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
josepadilla
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 12x hilfreich)

...ich wollte mich nochmal zu der Sache in meinem ersten Beitrag melden. Der Diebstahl ist mittlerweile ca. 4,5 Monate her und ich habe bisher nicht das Geringste, also auch keinen Anhörungsbogen, seitdem erhalten. Ich hatte vereinzelt gelesen, daß bei einem geringfügigen Diebstahl es eine Art Drei-Monats-Frist gibt, innerhalb derer ein Diebstahl zur Anzeige gebracht sein müßte. Leider habe ich diesen Hinweis so selten auf diversen Seiten gefunden, daß ich nicht weiß, ob dem tatsächlich so ist.

Wißt ihr da evtl. näheres?





-- Editiert von josepadilla am 06.12.2019 09:21

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#12
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32692 Beiträge, 17211x hilfreich)

Wißt ihr da evtl. näheres? Ja. Es muß innerhalb von drei Monaten ein Strafantrag gestellt werden. Der kann aber auch durch die Annahme eines sog. "öffentlichen Interesses" ersetzt werden, so dass das eine relativ theoretische Problematik ist. Siehe hier: https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__248a.html

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
josepadilla
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 12x hilfreich)

Danke für die Info, aber so richtig schlau werde ich trotzdem nicht. Unabhängig davon, ob nun ein Strafantrag gestellt wird oder durch Annahme eines öffentlichen Interesses ersetzt wird: Kann ich den Diebstahl aufgrund der längst abgelaufenen 3-Monats-Frist nun ad acta legen, abgesehen davon, daß mir das ganze als letzte Warnung für immer im Gedächtnis bleiben wird?

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#14
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16296 Beiträge, 9227x hilfreich)

Zitat:
Kann ich den Diebstahl aufgrund der längst abgelaufenen 3-Monats-Frist nun ad acta legen

Nein.
Das bedeutet nicht, dass die Ermittlungen in den drei Monaten abgeschlossen sein müssen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
josepadilla
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 12x hilfreich)

...abgeschlossen natürlich nicht unbedingt in drei Monaten. Aber ich war schon davon ausgegangen, daß ich innerhalb dieser Zeit irgendetwas höre bzw. in Form eines Anhörungsbogens, mit dem ich dann weiß, daß ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Aber bisher ist wie gesagt gar nichts bei mir eingetroffen. Dann kann ich also weiterhin mit einem unguten Gefühl im Magen täglich den Briefkasten leeren.

-- Editiert von josepadilla am 07.12.2019 09:30

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32692 Beiträge, 17211x hilfreich)

Aber ich war schon davon ausgegangen, daß ich innerhalb dieser Zeit irgendetwas höre bzw. in Form eines Anhörungsbogens, mit dem ich dann weiß, daß ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Das wäre normalerweise auch so. Aber Sie wollten ja wissen, ob jetzt definitiv nichts mehr kommt, und das kann Ihnen in der Tat keiner garantieren. Der Anhörungsbogen könnte schlicht vergessen worden sein oder er kam auf dem Postweg abhanden. Es könnte auch das Verfahren eingestellt worden sein, ohne dass man Sie darüber benachrichtigt hat (das muss man nämlich nicht, wenn Sie nie als Beschuldigter angehört wurden). Kurzum - man kann nichts Definitives sagen.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
josepadilla
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 12x hilfreich)

...na ja, dann heißt es evtl. weiter abwarten.

Danke für Eure Rückmeldungen.

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