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5 Jahre Bewährung

 Von 
Teufel1234
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
5 Jahre Bewährung

Hallo
Eine Frage
Person x wurde vor dem Landgericht ( Berufungsverfahren) zu 5 Jahren Bewährung verurteilt mehrmals Betrug, auch während der 1. Bewährung die 1 Jahr und 6 Monate war Betrug, jetzt hat aber Person x ihr Leben im Griff und die letzte Chance nutzt Person x und ist schön brav, jetzt ein Jahr später nach der Verhandlung soll Person x aber zur Polizei es liegt eine Anzeige vor wegen Betrug. Person x holt sich einen Anwalt der sagt ihr das vor 1 Jahr und 6 Monaten ein Paket bestellt wurde von einer Person z und Person x ist die beschenkte aber Person x hat nie ein Paket bekommen und Person z hat nie was verschickt, waren wert 60 Euro, jetzt denkt Polizei das Person x sich das Paket selber geschickt hat um das Geld zu sparen und sagt jetzt sie hat nie was bekommen, und hat Person z nur als Name benutzt, so jetzt ist diese Sache 1 Jahr und 6 Monate her bis das Inkasso Büro mal verstanden hat das es diese Person z zwar gibt aber die Person x nichts geschickt hat aber das Inkasso und Versand Haus möchte Geld, so Person x hat laut DHL das Paket aber bekommen aber die Unterschrift stimmt nicht so ganz, wie kann die beschuldigte Person x ihre Unschuld beweisen ? Gibt es IP Adressen die noch vorhanden sein können ? Oder was anderes ? Man kann doch Person x jetzt nicht eventuell verurteilen weil sie vorbestraft ist wegen Betrug mehrmals und es nur eine fast identische Unterschrift gibt. ? Staatsanwaltschaft ermittelt, was heist das ? Aussage bei der Polizei wurde verweigert , es muss doch was geben das Person x ihre Unschuld beweisen kann, oder muss sie jetzt mit einem bewährungs wiederruf rechnen ?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Betrug Polizei Anwalt Staatsanwaltschaft


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(27677 Beiträge, 8145x hilfreich)

Zitat (von Teufel1234):
wie kann die beschuldigte Person x ihre Unschuld beweisen ?

Gar nicht.

Zitat (von Teufel1234):
Man kann doch Person x jetzt nicht eventuell verurteilen weil sie vorbestraft ist wegen Betrug mehrmals und es nur eine fast identische Unterschrift gibt. ?

Doch, könnte man evtl.

Zitat (von Teufel1234):
Staatsanwaltschaft ermittelt, was heist das ?

...dass sie ermittelt

Zitat (von Teufel1234):
Aussage bei der Polizei wurde verweigert ,

Warum, wenn man doch gar nix gemacht hat?

Zitat (von Teufel1234):
oder muss sie jetzt mit einem bewährungs wiederruf rechnen ?

Der Tatzeitpunkt lag ja offensichtlich nicht innerhalb der Bewährungszeit (zumindest nicht der 2. Bewährung). Von daher kann es in Bezug auf diese keinen Widerruf geben. Allenfalls eine nachträgliche Gesamtstrafenbildung. Bei dem relativ geringen Warenwert ist aber wohl eher eine Einstellung nach § 154 StPO wahrscheinlich.

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#2
 Von 
Teufel1234
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von !!Streetworker!! ):
Zitat (von Teufel1234):
wie kann die beschuldigte Person x ihre Unschuld beweisen ?

Gar nicht.

Zitat (von Teufel1234):
Man kann doch Person x jetzt nicht eventuell verurteilen weil sie vorbestraft ist wegen Betrug mehrmals und es nur eine fast identische Unterschrift gibt. ?

Doch, könnte man evtl.

Zitat (von Teufel1234):
Staatsanwaltschaft ermittelt, was heist das ?

...dass sie ermittelt

Zitat (von Teufel1234):
Aussage bei der Polizei wurde verweigert ,

Warum, wenn man doch gar nix gemacht hat?
Weil meine Bewährungs Helferin mir dazu geraten hat, die Aussage zu verweigern und mir einen Anwalt zu holen.
Habe ich gemacht, und ich habe nichts zu verbergen weil ich weder was bestellt noch angenommen habe, aber ich würde gerne irgendwas tun damit die Staatsanwaltschaft nicht mehr ermittelt, ich weis ich bin nicht für eine Beweislage zu ständig aber kann man ip Adressen raus finden? Oder hat vielleicht das Versand Haus irgendwie was wo die zeigen können das ich das nicht war , es kann doch net sein nur weil ich vorbestraft bin das es dann austomatisch heist ich war das jetzt auch.

Zitat (von Teufel1234):
oder muss sie jetzt mit einem bewährungs wiederruf rechnen ?

Der Tatzeitpunkt lag ja offensichtlich nicht innerhalb der Bewährungszeit (zumindest nicht der 2. Bewährung). Von daher kann es in Bezug auf diese keinen Widerruf geben. Allenfalls eine nachträgliche Gesamtstrafenbildung. Bei dem relativ geringen Warenwert ist aber wohl eher eine Einstellung nach § 154 StPO wahrscheinlich.


Der Tat Zeit Punkt war nach dem Amtsgericht Urteil während ich gewartet habe auf mein Berufungsverfahren Termin, Amtsgericht Urteil war im April 2018 tat Zeitpunkt Bestellung im Dezember 2018 Berufungsverfahren august 2019

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(27677 Beiträge, 8145x hilfreich)

Dann wäre es trotzdem, wenn dann, ein Fall für nachträgliche Gesamtstrafenbildung, weil der Tatzeitpunkt vor dem Berufungsurteil lag.

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