Angebliche falsche Beschuldigung / Verfahren

30. September 2007 Thema abonnieren
 Von 
Hotair
Status:
Frischling
(30 Beiträge, 6x hilfreich)
Angebliche falsche Beschuldigung / Verfahren

Hallo,
Ehepaar A hört B und C über A reden. Dabei wird die Ehefrau als "dreckige, doofe Kuh" tituliert, außerdem sei die ganze Familie "asozial und dreckig". A hörten das zufällig, weil das Gespräch sehr laut geführt wurde. A erstatten Anzeige wegen Beleidigung, Staatsanwaltschaft stellt ein, weil B das gesagte bestreitet und C diese Falschaussage als Zeugin unterstützt, außerdem fehlendes öffentliches Interesse.
A bekommen nach drei Monaten Ladung als Beschuldigte, eine falsche Verdächtigung ausgesprochen zu haben. Wie sollten A sich nun verhalten?
Ich würde mich über Antworten freuen.
Gruß

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33129 Beiträge, 17348x hilfreich)

Hi,

tja, schildern Sie die Sache so wie hier und hoffen Sie auf eine Einstellung wg. Geringfügigkeit. Im Übrigen scheint mir die Schilderung der Einstellung des anderen Verfahrens merkwürdig: Es wird entweder wegen fehlenden öff. Interesses eingestellt oder wg. Unschuld, nicht wegen beidem. Wäre es wg. fehlendem öff. Int. eingestellt, wären Sie ja aus dem Schneider...

Gruß vom mümmel

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#2
 Von 
dadl6
Status:
Praktikant
(609 Beiträge, 105x hilfreich)

Eine Einstellung mangels öffentlichen Interesses ist bei einer Beleidigung nicht möglich, da dieses Delikt ein reines Antragsdelikt ist.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33129 Beiträge, 17348x hilfreich)

Hi,

nun ja, reines Antragsdelikt bedeutet nur, daß die StA einen fehlenden Strafantrag nicht durch Betonung eines öff. Interesse ersetzen kann. Daraus ergibt sich aber kein Verfolgungszwang - die Möglichkeit zur Einstellung nach § 153 bleibt erhalten.

Gruß vom mümmel

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