Angeblicher Fahrraddiebstahl

26. Februar 2010 Thema abonnieren
 Von 
Bemerkung
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)
Angeblicher Fahrraddiebstahl

Hallo

Ich wurde von der Polizei mit einem Fahrrad eines Freundes angetroffen, da die Beamten jedoch wissen wollten woher das Fahrrad kommt, und ich ihnen den Namen des Freundes nicht nannte, wurde das Fahrrad eingezogen und mir ein Fahrraddiebstah nach §242 StGB vorgeworfen. Ich wurde weder beim entwenden, noch beim Aufbrechen des Rades angetroffen, trotzdem behaupteten die Beamten, es sein Diebstahl. Da ich in bezug auf diebstah kein unbeschriebenes Blatt bin, mache ich mir nun Sorgen, was das Verfahren angeht. Leider wird mein Freund nicht bei der polizei eine aussage tätigen, die bestätigt das es sein fahrrad ist.

Ich hoffe Ihr wisst rat und könnt mir weiterhelfen.

MFG MArkus

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5 Antworten
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#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32729 Beiträge, 17219x hilfreich)

Tja, das ist schon eigenartig, daß Ihr Freund sein Rad so gar nicht wieder haben will...Möglicherweise liegt das daran, daß es gar nicht sein Rad ist? Insofern kann man nur feststellen: Sie wurden mit einem gestohlenen Rad erwischt. Das können Sie entweder selbst gestohlen oder im Wege der Hehlerei erhalten haben. Dieses Problem lösen die Gerichte durch die Verurteilung in Wahlfeststellung, d h., Sie werden verurteilt wegen Diebstahls oder Hehlerei, da das Gericht ja nicht feststellen kann, was es genau war. Hätte man Sie beim Aufbrechen eines Fahrradschlosses erwischt, würde jetzt übrigens wegen schweren Diebstahls ermittelt, während Ihnen ja nur einfacher Diebstahl zur Last gelegt wird. Bezüglich einer Strafprognose müßten Sie sich mal genauer zu Ihren Vorstrafen äußern.

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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Bemerkung
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

ich wurde im sommer 2008 bei einem fahhraddiebstahl erwischt der jeodch fallengelassen wurde, ich frühjahr 2009 wurde ich zu einem gemeinschaftlichen diebstahl mit 30 tagessätzen verurteilt. Ausserdem steht ja nicht fest ob das fahrrad überhaupt gestulen gemeldet wurde.

-- Editiert am 26.02.2010 14:05

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32729 Beiträge, 17219x hilfreich)

Ach nee - die Polizei trifft Sie mit einem Fahrrad, das gar nicht als gestohlen gemeldet ist, und unterstellt aus blanker Langeweile, Sie hätten es gestohlen? Falls Sie das glauben - ich glaube es jedenfalls nicht...Als Strafe wäre hier evtl. schon an eine kurze Freiheitsstrafe zu denken, angesichts der rasanten Rückfallgeschwindigkeit. Da es immerhin Ihre erste Freiheitsstrafe wäre, würde diese vermutlich zur Bewährung ausgesetzt.

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#4
 Von 
VivaColonia
Status:
Praktikant
(945 Beiträge, 264x hilfreich)

quote:
Ausserdem steht ja nicht fest ob das fahrrad überhaupt gestulen gemeldet wurde.


Das ist ja auch unerheblich, denn wenn du mit einem Rad unterwegs bist, das offenbar nicht deines ist und der angebliche Eigentümer das nicht bezeugen will (wieso eigentlich, hat er das Rad vielleicht auch auf nicht ganz legalem Wege erhalten?), wird man nicht mehr groß nachweisen müssen, daß das Rad wirklich gestohlen ist und nicht etwa deinem Schwippschwager gehört, obwohl du das nicht mal behauptest.

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1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Mercartor
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 9x hilfreich)

ganz ehrlich: die polizeikollegen haben alles richtig gemacht. ich hätte es nicht anders gemacht.

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