Anzeige Cannabisbesitz / 3 wochen vorher Verkehrskontrolle mit THC im Blut

20. März 2022 Thema abonnieren
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)
Anzeige Cannabisbesitz / 3 wochen vorher Verkehrskontrolle mit THC im Blut

Hallo!

Ich bin Brian, 19 Jahre alt, ledig, aus Baden-Württemberg.
Ich wurde gestern mit Cannabis erwischt bei einer Personenkontrolle. Es waren ca 1-2gramm.
Es wurde nicht direkt bei mir gefunden, ich habe es weggeschmissen, ein Polizist hat dies gesehen uns es anschließend gefunden. Ich habe dann auch gesagt, dass es nicht meins sei. Ein Freund der dabei war, wurde als Zeuge aufgenommen und würde dies auch so bestätigen. (Es war natürlich meins) Der Kumpel der dabei war, hat sein Grinder an die selbe Stelle geschmissen wie ich mein Cannabis. Er hat den Grinder auf sich genommen.

Zum Cannabis haben wir gesagt, das es nicht unseres sei. Aber kommt ja schon komisch, wenn der Grinder dem Kumpel gehört und das Cannabis, das daneben lag plötzlich keinem… auch ein Joint, der schon halb vernichtet war, wurde gefunden. Habe versucht den mit den Füßen zu „verreiben".
Insgesamt waren es höchstens 2 gramm.

Dann kommt dazu, dass ich vor 3 Wochen mit BTM im Straßenverkehr erwischt wurde. Es wurde nichts gefunden, jedoch war der Test positiv auf THC.

Da ja bei Konsum auch von Besitz ausgegangen wird, wurde hier auch eine Anzeige geschrieben.
Der Polizist meinte, diese wird aber meist fallen gelassen, da ja nichts gefunden wurde.

Jetzt kommt ja sozusagen die zweite Anzeige, bei der etwas gefunden wurde.

Bin ich in dem Fall trotzdem „Ersttäter" da bei der Verkehrskontrolle ja nichts gefunden wurde? Oder bin ich dann Wiederholungstäter?

Was kommt jetzt im schlimmsten Fall auf mich zu abgesehen vom Führerscheinentzug? Ist ja aufjedenfall eine „geringe Menge". Sofern das Verpackungsmaterial, also die Alufolie nicht mitgewogen wird, was ja eigentlich nicht der Fall ist.

Besteht die Chance, dass es fallen gelassen wird?
Kommt es zum Jugendarrest/Gefängnis?
Oder kommt einfach nur eine Geldstrafe?

Wie schätzen Sie diese Situation ein? Es ist ja eine niedrige Menge.

Und mit welchen Kosten muss ich rechnen?

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30 Antworten
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#1
 Von 
Demonio
Status:
Bachelor
(3566 Beiträge, 969x hilfreich)

Zitat (von briaanrcl):
Besteht die Chance, dass es fallen gelassen wird?
Ja, die Chance besteht. Aber nicht alles, was möglich ist, wird auch passieren. Da hilft nur abwarten.

Zitat (von briaanrcl):
Kommt es zum Jugendarrest/Gefängnis?
Wenn es bislang keine anderen aktenkundigen Vorfälle gegeben hat, dann wird das nicht passieren.

Zitat (von briaanrcl):
Oder kommt einfach nur eine Geldstrafe?
Eine Geldstrafe ist zwar nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. Eine Auferlegung von Sozialstunden erscheintz mir wahrscheinlicher.

Zitat (von briaanrcl):
Was kommt jetzt im schlimmsten Fall auf mich zu abgesehen vom Führerscheinentzug?
Was diese Angelegenheit angeht, wird es einen Bußgeldbescheid über 500€ zzgl. 28,50€Verfahrenskosten und Auslagen, zzgl. ca. 250€ für die Blutentnahme und Analyse, zzgl. 2 Punkten, zzgl. 1 Monat Fahrverbot geben. Anschließend wird die Führerscheinstelle eine MPU unter Fristsetzung verlangen. Wird innerhalb der gesetzten Frist keine bestandene MPU nachgewiesen, dann wird die Fahrerlaubnis entzogen, EIne Neuerteilung ist ohne MPU frühestens nach Ablauf von 15 Jahren möglich.

Solltest Du noch in der Probezeit sein, dann werden auch noch entsprechende Probezeitmaßnahmen auf Dich zukommen. Ggf. aber erst im Zuge der Neuerteilung nach vorangegengenem ENtzug der Fahrerlaubnis.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Zitat (von briaanrcl):
Ein Freund der dabei war, wurde als Zeuge aufgenommen und würde dies auch so bestätigen.


Das sollte er sich nochmal überlegen, wenn er nicht wegen (vers.) Strafvereitelung und ggf. uneidlicher Falschaussage/schlechtestenfalls Meineid verurteilt werden will.

Zitat (von briaanrcl):
Aber kommt ja schon komisch, wenn der Grinder dem Kumpel gehört und das Cannabis, das daneben lag plötzlich keinem…


...zumal der Polizist gesehen hast, wie Du es weggeschmissen hast.

Zitat (von briaanrcl):
Dann kommt dazu, dass ich vor 3 Wochen mit BTM im Straßenverkehr erwischt wurde. Es wurde nichts gefunden, jedoch war der Test positiv auf THC.

Da ja bei Konsum auch von Besitz ausgegangen wird, wurde hier auch eine Anzeige geschrieben.
Der Polizist meinte, diese wird aber meist fallen gelassen, da ja nichts gefunden wurde.


So ist es.

Zitat (von briaanrcl):
Bin ich in dem Fall trotzdem „Ersttäter" da bei der Verkehrskontrolle ja nichts gefunden wurde?


Ja

Zitat (von briaanrcl):
Besteht die Chance, dass es fallen gelassen wird?


Ja

Zitat:
Dann kommt dazu, dass ich vor 3 Wochen mit BTM im Straßenverkehr erwischt wurde. ... Test positiv auf THC.


Mit Test ist wohl der Schnelltest von vor Ort gemeint? Gibt es schon ein Ergebnis der Blutentnahme? Wenn ja, wie lautet es? Wenn der aktive THC weniger als 1ng/ml war, ist keine OWi nach § 24a StVG oder Straftat nach § 316 StGB Ansonsten Bußgeld, Punkte, 1 Monat Fahrverbot (wenn nur § 24a StVG und nicht § 316 StGB).

Auch eine MPU wird kommen, obwohl rein rechtlich dazu erstmal nachgewiesen sein müsste (was die FSST wohl gerne ignorieren), dass der Konsum am Tag der Kontrolle nicht ein "Erstkonsum" war, sondern mind. "gelegentlicher" Konsum besteht. Das kann sich aus den eigenen Aussagen des Betroffenen ergeben, oder auch aus dem TCH-COOH Wert. In Deinem konkreten Fall wird man (auch) die neue Tat diesbezüglich ins Feld führen. Wenn also nicht bspw. der THC-COOH Wert Dich bereits als mind. gelegentlichen Konsumenten ausweist, wird man den neuen Fall dafür hernehmen.

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo!

Vorab vielen Dank für eure schnellen Antworten. Ich kann hier auf dem iPhone komischerweise nicht zitieren, daher gehe ich den Weg als Antwort.

Also habe ich richtig verstanden, dass ich trotz der Verkehrskontrolle bei der ich positiv getestet wurde und eine Anzeige geschrieben wurde wegen Besitz (ohne Beweis, Konsum=Besitz) bei der gestrigen Anzeige mit gefundener Menge von ca. 2 gramm als Ersttäter gelte?
Weil es sind ja trotzdem 2 Strafverfahren.. einmal Anzeige bei Verkehrskontrolle weil bei Konsum auch von Besitz ausgegangen wird (wird lt. Polizist fallen gelassen) und dann die Personenkontrolle von gestern.

Dann wäre ich ja schonmal kein Wiederholungsstäter und die Chance, dass es, vorallem bei der geringen Menge, fallen gelassen wird erhöht, richtig?

@Demonio meinte ja, dass wenn ich vorher nicht aktenkundig geworden bin, die Strafe milder ausfällt. Ist diese Verkehrskontrolle bzw. die daraus enstandene Anzeige nun aktenkundig oder nicht? Sie wird ja fallen gelassen zu 99%.

Das mit der MPU kommt zu 110%, ich war regelmäßiger Konsument. Da hab ich mich schon informiert. Muss dann eben in der MPU erklären wieso ich nicht schon beim 1. Mal die Finger weg gelassen habe.

Und hat es irgendwelche Auswirkungen, dass ich behauptet habe, es ist nicht meins? Ist daher eine gerichtsverhandlung wahrscheinlicher um genau das zu klären? Oder reicht es, wenn der Polizist es eben schon gesehen hat?


0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Zitat (von briaanrcl):
Also habe ich richtig verstanden, dass ich trotz der Verkehrskontrolle bei der ich positiv getestet wurde und eine Anzeige geschrieben wurde wegen Besitz (ohne Beweis, Konsum=Besitz) bei der gestrigen Anzeige mit gefundener Menge von ca. 2 gramm als Ersttäter gelte?


Ja, als Ersttäter in Bezug auf einen strafrechtlichen BtmG-Verstoß. Spielt strafrechtlich aber auch keine große Rolle. In Ba-Wü kann auch bei Wiederhoiungstätern von der Verfolgung abgesehen werden, wenn die übrigen Voraussetzungen des § 31a BtmG gegeben sind.

Zitat (von briaanrcl):
Weil es sind ja trotzdem 2 Strafverfahren..


Die Verkehrssache dürfte zunächst mal nur eine OWi-Sache, keine Strafsache, sein. § 24a StVG. Der Besitzvorwurf in dem Zusammenhang wäre, bzw. ist eine Strafsache. Die wird aber garantiert nach § 170, Abs. 2 StPO eingestellt werden, da nichts gefunden wurde und Du ja wohl auch keinen Besitz zugegeben hast.

Zitat (von briaanrcl):
Dann wäre ich ja schonmal kein Wiederholungsstäter und die Chance, dass es, vorallem bei der geringen Menge, fallen gelassen wird erhöht, richtig?


siehe oben.

Zitat (von briaanrcl):
Und hat es irgendwelche Auswirkungen, dass ich behauptet habe, es ist nicht meins? Ist daher eine gerichtsverhandlung wahrscheinlicher um genau das zu klären? Oder reicht es, wenn der Polizist es eben schon gesehen hat?


Für eine Verurteilung dürfte die Aussage des Polizisten ausreichend sein. Ob die Staatsanwaltschaft nun aufgrund des Abstreitens Anklage erhebt statt direkt einzustellen, kann niemand wissen. Schlauer wäre es in diesem Fall sicher gewesen, direkt zuzugeben, dass es Deins ist. Kann aber sein, dass trotzdem direkt eingestellt wird. Wirst Du abwarten müssen.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

macht es Sinn bei der Polizei anzurufen, und zuzugeben,, dass es meines war um mehr Ärger aus dem Weg zu gehen?

Ich hoffe einfach, dass es eingestellt wird.

Habe ich richtig verstanden, dass im schlimmsten Fall Sozialstunden abgelegt werden müssen? Oder muss ich hier wirklich mit einem Arrest rechnen?

Oder anders gefragt, was kann im schlimmsten Fall auf mich zukommen, sofern ich Ersttäter bin?

Am liebsten wäre mir, so blöd es klingt die Geldstrafe..

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32730 Beiträge, 17220x hilfreich)

Oder anders gefragt, was kann im schlimmsten Fall auf mich zukommen, sofern ich Ersttäter bin? 5 Jahre Freiheitsstrafe. Nicht dass das irgendwie realistisch wäre, aber Sie möchten sich ja unbedingt den schlimmsten Fall vorstellen und das wäre halt die nach § 29 BtmG denkbare Höchststrafe.

-- Editiert von muemmel am 20.03.2022 17:42

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay, ja, das ist ja eher unrealistisch.

Worauf denken Sie, sollte ich mich einstellen?

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32730 Beiträge, 17220x hilfreich)

Okay, ja, das ist ja eher unrealistisch. Schön, dass Sie das verstanden haben.

Worauf denken Sie, sollte ich mich einstellen? Das, was Demonio weiter oben schon schrieb - je nach Anwendung oder Nichtanwendung des Jugendstrafrechtes Sozialstunden oder Geldstrafe.

Am liebsten wäre mir, so blöd es klingt die Geldstrafe.. Dazu müsste Erwachsenenstrafrecht angewandt werden. Das ist aber nicht sehr wahrscheinlich. By the way ist es so rein von den registerrechtlichen Folgen besser für Sie, wenn Jugendstrafrecht angewandt wird. Außerdem entfallen dann die Verfahrenskosten.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Wirklich vielen Dank für die schnelle Hilfe an alle!

Mit wievielen Sozialstunden muss ich ca. rechnen?

Kommen sonst noch Auflagen hinzu?

Und wie hoch ist hier die Chance, dass es fallen gelassen wird? Lohnt es sich ein Anwalt einzuschalten?

Und wie lange wird es dauern, bis ich Post bekomme? Wie lange dauert es, falls es soweit kommt, bishin zur Verhandlung?

Ich bin im August-September nähmlich nicht in Deutschland. Stellt das dann ein Problem dar?

Sorry für die vielen Fragen..

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Travis B.
Status:
Beginner
(67 Beiträge, 10x hilfreich)

Zitat (von !!Streetworker!! ):
Auch eine MPU wird kommen, obwohl rein rechtlich dazu erstmal nachgewiesen sein müsste (was die FSST wohl gerne ignorieren), dass der Konsum am Tag der Kontrolle nicht ein "Erstkonsum" war, sondern mind. "gelegentlicher" Konsum besteht. Das kann sich aus den eigenen Aussagen des Betroffenen ergeben, (...)

Hierzu meine Frage an @!!Streetworker!!: Müsste die FSST nicht erstmal ein fachärztliches Gutachten anordnen zur Bestimmung der Konsumform? Also, ob einmaliger oder gelegentlicher oder regelmässiger Konsum vorliegt?
Klar, kann die FSST auch direkt eine MPU fordern, aber wäre das nicht rechtswidrig?

Bei der Personenkontrolle wurde schliesslich kein Konsum festgestellt.

Mir ist auch klar, daß es gegen eine MPU-Anordnung kein Rechtsmittel gibt. Man könnte erst gegen den Gebührenbescheid vor dem Verwaltungsgericht klagen. Was sehr lange dauern kann..

@TE Brian: Hast Du bei der Personenkontrolle oder bei der THC-Fahrt irgendwelche Aussagen zu früherem Konsum gemacht? Welche Menge und mit welchem zeitlichen Abstand zur Kontrolle mit KFZ wurde Cannabis konsumiert? Vielleicht liegst Du ja beim Aktivwert doch noch unter der magischen/(idiotischen) 1ng Grenze.

Die Fahrerlaubnisbehörde kann m.W. auch nicht direkt die FE entziehen, sondern erst, wenn im angeordneten Zeitraum keine positive MPU vorgelegt wird. Nur ist die Frist dafür idR so kurz, daß die für das Bestehen notwendigen Abstinenznachweise von min. 6 Monaten nicht erbracht werden können.





0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118707 Beiträge, 39622x hilfreich)

Zitat (von Travis B.):
Man könnte erst gegen den Gebührenbescheid vor dem Verwaltungsgericht klagen.

Warum sollte man so was sinnloses machen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

ich habe ca. 1 Stunde vor der Verkehrskontrolle konsumiert und war regelmäßiger (5-6x wöchentlich) Konsument, von den 1ng kann ich leider nur träumen. Das weiß ich auch ohne Blutwerte Hatte auch immer sehr potentes Cannabis. Ich vermute, die Blutwerte sind extrem hoch.

Allein schon aufgrunddessen wird die MPU angeordnet. Dort muss ich dann zusätzlich erklären, wieso ich nicht schon nach der VK mit dem Konsum stoppte und 3 Wochen später erneut erwischt wurde.

Zum Konsum habe ich keine Angaben gemacht.

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#13
 Von 
Travis B.
Status:
Beginner
(67 Beiträge, 10x hilfreich)

Ok. Dann musst Du Dich wohl auf eine MPU mit 12 Monaten AN einstellen. Wenn Du die FE brauchst oder wiederhaben willst. Hiesse dann Konsum ab jetzt komplett einstellen und wenn die Werte unter der Nachweisgrenze sind(was bei Dir längere Zeit dauern dürfte) mit dem Kontrollprogramm bei einem dafür akkreditierten Labor anfangen.
Bin gespannt auf Deine Werte. Wäre nett, wenn Du uns da Rückmeldung geben würdest.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Werde ich reinstellen, sobald ich sie habe! :)

Denkst du mit 6 Monaten AN komme ich auch durch? Habe gelesen das 12 Monate generell, abgesehen vom Verbrechen immer ein Vorteil hat. Oder kommt es da auch auf die Werte an?

Und noch eine Frage an alle:

Kann mir das Gericht Drogenscreenings aufbrummen oder ist das eher unwahrscheinlich?

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Zitat (von Travis B.):
Hierzu meine Frage an @!!Streetworker!!: Müsste die FSST nicht erstmal ein fachärztliches Gutachten anordnen zur Bestimmung der Konsumform?


Nein. Beim fachärztlichen Gutachten geht es um die Fähigkeit zwischen Konsum und Teilnahme am Verkehr zu trennen (also z.B.(!) wenn man außerhalb des Straßenverkehrs mit Cannabis erwischt wird, mind. gelegentl. Konsum feststeht und weitere Tatsachen die Eignungszweifel begründen)

Die Fähigkeit ist ja hier augenscheinlich nicht gegeben, wenn man bekifft (mit min. 1,0mg/ml "aktivem" THC) am Steuer erwischt wird. In dem Fall ist eine MPU anzuordnen (lt. neuerer BVerwG-Rechtsprechung, davor wurde die FE meist schlicht direkt entzogen). Voraussetzung ist weiterhin, dass an dem Tag nicht der allererste Konsum überhaupt vorgelegen hat. Meist lässt sich das aber aus einem entsprechend hohen THC-COOH Wert ableiten. So wird es auch hier kommen, da er ja regelmäßig konsumiert.

Zitat (von Travis B.):
Bei der Personenkontrolle wurde schliesslich kein Konsum festgestellt.


Muss es für die MPU auch nicht zwangsläufig, wenn der THC-COOH Wert bei der Verkehrskontrolle stimmt. Aber auch ansonsten kann man den Besitz zumindest auch als Indiz für Konsum werten, führerscheinrechtlich.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Zitat (von briaanrcl):
Mit wievielen Sozialstunden muss ich ca. rechnen?

Kommen sonst noch Auflagen hinzu?

Und wie hoch ist hier die Chance, dass es fallen gelassen wird? Lohnt es sich ein Anwalt einzuschalten?

Und wie lange wird es dauern, bis ich Post bekomme? Wie lange dauert es, falls es soweit kommt, bishin zur Verhandlung?


1. Wenn nach § 31a BtmG eingestellt wird, mit gar keinen.
2. Kann nur ein Hellseher wissen (falls nicht eingestellt wird)
3. Nochmal: recht hoch.
4, siehe 2. - Wochen/Monate.

1x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay, danke. Aber FALLS es nicht eingestellt wird, lohnt es sich dann ein Anwalt einzuschalten oder kann ich mir die 600-900€ sparen?

Und was für Auflagen könnten in Frage kommen?

Will auf Nummer sicher gehen :devil:

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Travis B.
Status:
Beginner
(67 Beiträge, 10x hilfreich)

Zitat (von !!Streetworker!! ):
Beim fachärztlichen Gutachten geht es um die Fähigkeit zwischen Konsum und Teilnahme am Verkehr zu trennen
Grundsätzlich ja. Aber es gibt ja noch den "Einmaljoker". Daß der im vorliegenden Fall so gut wie keine Chance hat, ist klar.
Hätte @Brian nur knapp über 1ng, wäre das aber mMn eine durchaus erfolgversprechende Möglichkeit, eine MPU durch ein FäG abzuwenden.
Theoretisch käme sogar die Strategie des Kontrollierten Kiffens bei gelegentlichem Konsum und rel. niedrigen Werten >1ng/ml aktiv THC und entsprechendem THC-COOH. Trifft auf den vorliegenden Fall aber nicht zu, da @TE Brian von extrem hohen Blutwerten ausgeht. Und die Strategie des KK wurde wohl bisher nur in wenigen Fällen erfolgreich beschritten.

P.S. Anwalt würde ich mir bei dem Sachverhalt sparen.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Travis B.
Status:
Beginner
(67 Beiträge, 10x hilfreich)

Zitat (von briaanrcl):
Denkst du mit 6 Monaten AN komme ich auch durch?
Wenn Deine Werte, wie von Dir erwartet, extrem hoch sein werden - Nein. Da solltest Du schon auf 12 Monate Nachweis gehen. Du wirst vor der MPU keine fix erwarteten Monate an AN von irgendeiner Stelle vorgeschrieben bekommen.
Erst bei der MPU entscheidet der Gutachter, ob der Zeitraum der gemachten AN in Deinem Fall ausreichend ist.
Und die AN sind nur die Eintrittskarte zum erfolgreichen Bestehen der MPU. Gibt MPU-Boards, da kann man nachlesen, was dafür an Aufarbeitung zu leisten ist. Melde Dich am Besten dort an, wenn Du soweit bist.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay, ja, dann komme ich um die 12 Monate AN nicht rum.

Kann ein Anwalt hier also im Vorfeld, sprich bevor ich überhaupt etwas bekomme, nichts bewegen?

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Zitat (von Travis B.):
Aber es gibt ja noch den "Einmaljoker". Daß der im vorliegenden Fall so gut wie keine Chance hat, ist klar.
Hätte @Brian nur knapp über 1ng,


Von einem "Einmaljoker" hab ich noch nichts gehört. Was soll das sein und auf welcher rechtlichen Grundlage genau soll der fußen?

Das 1ng/ml (aktives THC) ist nur dafür maßgeblich, ob eine "Rauschfahrt" vorliegt. Für die grds. Fahreignung (Konsumgewohnheiten) kommt es auf den THC-COOH-Wert an.

Zitat (von Travis B.):
mMn eine durchaus erfolgversprechende Möglichkeit, eine MPU durch ein FäG abzuwenden.


Sehe ich nicht, nach der 2019er BVerwG-Rechtsprechung zum Thema.

Zitat (von briaanrcl):
Aber FALLS es nicht eingestellt wird, lohnt es sich dann ein Anwalt einzuschalten


Ich wüßte nicht, was der hier erreichen könnte, was es wert wäre das Geld dafür auszugeben.

Zitat (von briaanrcl):
Und was für Auflagen könnten in Frage kommen?


Theoretisch alle, die das JGG in §§ 10 und 15 JGG vorsieht.

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich dachte das der Anwalt eventuell eine Einstellung des Verfahrens erwirken kann bzw. die Chancen dann besser stehen.

Akteneinsicht etc. kann ich ja selbst nicht beantragen..

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Demonio
Status:
Bachelor
(3566 Beiträge, 969x hilfreich)

Zitat (von Travis B.):
Müsste die FSST nicht erstmal ein fachärztliches Gutachten anordnen zur Bestimmung der Konsumform?
Nur dann, wenn einmaliger Probierkonsum in Frage kommen könnte. Sollte aufgrund der Blutwerte, der Aussage des Betroffenen oder anderer Umstände, der mindestesn gelegentliche Konsum feststehen, dann ist eine MPU anzuordnen.

Zitat (von briaanrcl):
Dort muss ich dann zusätzlich erklären, wieso ich nicht schon nach der VK mit dem Konsum stoppte und 3 Wochen später erneut erwischt wurde.
Das wäre noch das geringste Problem.

Zitat (von briaanrcl):
Denkst du mit 6 Monaten AN komme ich auch durch?
Kommt auf die Problemtiefe an. Deinen bisherigen Konsumangaben zu Folge, würde ich aber auch eher auf 12 Monate tippen. Letztlich entscheidet das aber der Gutachter im Rahmen der Begutachtung.

Zitat (von briaanrcl):
Kann mir das Gericht Drogenscreenings aufbrummen oder ist das eher unwahrscheinlich?
Ausgeschlossen ist das nicht. Vorprogrammiert aber auch nicht.

Zitat (von !!Streetworker!! ):
Beim fachärztlichen Gutachten geht es um die Fähigkeit zwischen Konsum und Teilnahme am Verkehr zu trennen (also z.B.(!) wenn man außerhalb des Straßenverkehrs mit Cannabis erwischt wird, mind. gelegentl. Konsum feststeht und weitere Tatsachen die Eignungszweifel begründen)
Sorry, aber das stimmt nicht, Beim ärztlichen Gutachten geht es um die Feststellung der Konsumform. Also um die Frage ob einmaliger Probierkonsum, gelegentlicher KOnsum oder regelmäßiger Konsum vorliegt. Um die Frage des (zukünftigen) Trennungsvermögens geht es bei der MPU.

Zitat (von !!Streetworker!! ):
Muss es für die MPU auch nicht zwangsläufig, wenn der THC-COOH Wert bei der Verkehrskontrolle stimmt.
Da der Konsum nicht verboten ist, wäre eine Blutentnahme auch rechtswidrig gewesen.

Zitat (von Travis B.):
Hätte @Brian nur knapp über 1ng, wäre das aber mMn eine durchaus erfolgversprechende Möglichkeit, eine MPU durch ein FäG abzuwenden.
Bei dieser Frage kommt es weniger auf den aktiven, als auf die passieven Werte an.

Zitat (von Travis B.):
P.S. Anwalt würde ich mir bei dem Sachverhalt sparen.
Sehe ich auch so. Muss man aber selbst entscheiden.

Zitat (von Travis B.):
Melde Dich am Besten dort an, wenn Du soweit bist.
Je eher, desto besser.

Zitat (von !!Streetworker!! ):
Von einem "Einmaljoker" hab ich noch nichts gehört. Was soll das sein und auf welcher rechtlichen Grundlage genau soll der fußen?
Unter dem "Einmaljoker" versteht man die Berufung auf einmaligen Probierkonsum. Das dürfte in diesem Fall vermutlich nicht funktionieren. Aber letztlich muss man die Blutwerte abwarten.

Zitat (von briaanrcl):
Akteneinsicht etc. kann ich ja selbst nicht beantragen..
Doch, kann man.

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke dir Demonio!

Na gut, wenn das das kleinste Problem bei der MPU ist, kann ich damit leben. Über die MPU und die Vorbereitung dazu, habe ich mich schon informiert. Bin auch schon beim Verkehrspsychologe. Mit den ANs kann ich erst gegen September beginnen, da ich auf Auslandseinsätzen bin und lt. Abstinenzstelle nicht mehr als 6 Wochen am Stück fehlen kann, was leider der Fall sein wird.

Der Führerschein kommt weg, da bin ich mir sicher und die MPU kommt auch.
Die MPU in ein ärztliches Gutachten „umzuwandeln" ist nicht möglich bei hohen Werten, oder?

Mir geht es hier nur um die Personenkontrolle mit der Hoffnung auf Einstellung des Verfahrens. Ich habe schon mit einem Anwalt gesprochen, der würde 750€ für das komplette Verfahren verlangen. Er ist auch auf BTM spezialisiert und meinte auch, dass es wahrscheinlich nicht vor Gericht geht. (Klarname editiert), falls der euch was sagt.







-- Editiert von Moderator am 21.03.2022 16:18

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Demonio
Status:
Bachelor
(3566 Beiträge, 969x hilfreich)

Zitat (von briaanrcl):
Mit den ANs kann ich erst gegen September beginnen
Mittels Haaranalyse ist auch ein rückwirkender Abstinenznachweis möglich.

Zitat (von briaanrcl):
Die MPU in ein ärztliches Gutachten „umzuwandeln" ist nicht möglich bei hohen Werten, oder?
Es kommt auf das Ergebnis der Bluanalyse an. Laut Deinen Konsumangaben, ist es unwahrscheinlich, dass es bei einem ärztlichen Gutachtne bleiben wird. Andererseits ist THC unberechenbar und man kann so manche Überraschung erleben. Sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung.

Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, halte ich einen Anwalt für entbehrlich. Aber wenn Du Dich mit Anwalt besser fühlst, und Dir den Anwalt auch finanziell leisten kannst, dann kannst Du das natürlich in Erwägung ziehen. Imho ist dsa Geld in eine vernünftige(!) Vorbereitung auf die MPU aber besser angelegt.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Zitat (von Demonio):
Sorry, aber das stimmt nicht


Ja, hast recht. Hab ich durcheinander gebracht.

Zitat (von Demonio):
Unter dem "Einmaljoker" versteht man die Berufung auf einmaligen Probierkonsum.


Achso,... Das hatte ich ja bereits ziemlich am Anfang angesprochen.

Zitat (von briaanrcl):
Ich dachte das der Anwalt eventuell eine Einstellung des Verfahrens erwirken kann bzw. die Chancen dann besser stehen.


Im Vorverfahren sind die Chancen auch mit Anwalt nicht besser. Warte doch erstmal die Entscheidung der Staatsanwaltschaft ab. Einen Anwalt kann man danach immer noch nehmen.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

Ja, ich hole mir vermutlich ein Anwalt dazu.
Ich bekomme ja erst eine Vorladung. Sollte ich dann einen Anwalt einschalten? Oder tatsächlich erst wenn was von der Staatsanwaltschaft kam?

Ich meine wenn von der Staatsanwaltschaft etwas kommt, kann es ja schon zu spät sein?

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo zusammen,

also um die Frage bzgl. meiner Werte zu beantworten: Sie lagen bei 35ng aktivem THC. Die Passivwerte wollte bzw. konnte der Polizeibeamte am Telefon nicht nennen.

Also bin da zu 100% bei den Gelegenheits, wenn nicht sogar regelmäßigen Konsumenten dabei.

Die MPU kommt zu 100% - Bezüglich Aufarbeitung habe ich schon die Drogenberatung (erster Termin morgen) und einen Verkehrspsychologe aufgesucht.

Wird auch mit Sicherheit als OWI nach 24a „abgewickelt" das habe ich nochmal erfragt.

Habe nur Angst, was bezüglich der Personenkontrolle auf mich zukommt.

Strafbefehl? (wäre mir am liebsten und in welcher Höhe werden diese ca. ausfallen?)

Sozialstunden? (bin Vollzeit berufstätig in einer Managementposition)

Denkt ihr, es kommt gerade in Bezug auf die Verkehrskontrolle 3 Wochen vorher zu einer Gerichtsverhandlung oder eher zu einem außergerichtlichen Verfahren.



Werde ich bei einer solchen Sozialprognose überhaupt nach Jugendstrafrecht verurteilt bzw. wie hoch ist die Chance?

Habe einen guten Realschulabschluss, mit 15 direkt nach dem Abschluss eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement angefangen, anschließend direkt ein Stellenangebot in einer Managementposition bekommen und auch angenommen. Seither nie Arbeitslos gewesen oder sonstige Sozialleistungen in Anspruch genommen.

Einen Anwalt werde ich wohl doch nicht beauftragen, da sind die Kosten zu hoch. (750€ für das ganze Verfahren)



Freue mich auf eure Antworten!

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Zitat (von briaanrcl):
Strafbefehl? (wäre mir am liebsten


Echt? Du möchtest unbedingt vorbestraft sein und hast zu viel Geld?

Zitat (von briaanrcl):
Denkt ihr, es kommt gerade in Bezug auf die Verkehrskontrolle 3 Wochen vorher zu einer Gerichtsverhandlung oder eher zu einem außergerichtlichen Verfahren.


Wir denken immer noch das gleiche wie vor 2 Wochen. Einstellung!

Zitat (von briaanrcl):
Einen Anwalt werde ich wohl doch nicht beauftragen, da sind die Kosten zu hoch. (750€ für das ganze Verfahren)


Für das Strafverfahren wäre das sehr günstig, selbst wenn damit nur das (gesamte) Vorverfahren gemeint ist, wovon auszugehen ist.

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#30
 Von 
briaanrcl
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

danke Streetworker!

Nein, natürlich möchte ich das nicht. Ich möchte mir nur Zeit und Stress ersparen.

Eher gesagt wäre mir eine Einstellung gegen Geldauflage (an eine soziale Einrichtung) am liebsten.

Zu viel Geld habe ich mit Sicherheit nicht, aber eine Gerichtsverhandlung ist ja auch mit Kosten verbunden.

Sind Sozialstunden bei solch einer (o.g) Sozialprognose dennoch möglich aufgrund meines Alters (19) - habe zwar keine Gehaltsangaben gemacht, jedoch angegeben das ich als Fuhrparkmanager arbeite. Und in einer Managementposition geht man ja nicht gerade von einem geringen Einkommen aus. Zudem denke ich nicht, dass ein „Jugendlicher" in einer solchen Position arbeitet. Hoffe ihr versteht was ich hier meine.

Bezüglich des Anwalts: 750€ sind schon ziemlich viel Geld, das kann ich eher in eine gute MPU Vorbereitung stecken.
Am Ende wird das Verfahren doch nicht eingestellt und ich bleibe auf der (evtl.) Geldstrafe sowie auf den Anwaltskosten sitzen. Ich folge da mal eurem Rat und lasse den Anwalt vorerst aus dem Spiel.

Die 750€ würden übrigens das KOMPLETTE Verfahren inkl. Hauptverhandlung abdecken. Das habe ich im Vorfeld abgesprochen, um weitere versteckte Kosten zu vermeiden.

Um ehrlich zu sein, habe ich einfach nur verdammt Angst vor einer Hauptverhandlung vor Gericht und das möchte ich mir eben ersparen.

Falls es soweit kommen sollte, wer ist vor Gericht anwesend? Findet die Verhandlung in einem Gerichtssaal statt, so wie man ihn aus dem Fernsehen kennt oder einfach in einer Art Büro?

Ich habe zudem Angst, dass sie mir aus der vorherigen Verkehrskontrolle irgendwie ein Strick draus drehen..- das bekommt die Staatsanwaltschaft ja auch zu sehen, oder nicht?

Ich vermute nähmlich , dass beide Anzeigen am selben Tag an die Staatsanwaltschaft gingen.


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