Arbeitgeber Polizei und bei Diebstahl erwischt worden

27. Februar 2008 Thema abonnieren
 Von 
Nurso
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)
Arbeitgeber Polizei und bei Diebstahl erwischt worden

Hallo,
mich würde interessieren, wenn jemand beim Diebstahl erwischt wurde, wird dann der Arbeitgeber informiert? In dem Fall, wenn der Arbeitgeber die Polizei ist, wird er dann im Fall von Diebstahl informiert?
Heißt dass, dass man seinen Job los ist?
Wenn Diebstahl nicht zum ersten Mal vorgekommen ist und man über 18 Jahre ist und noch keine 5 Jahre vorrüber sind, was passiert dann?

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32729 Beiträge, 17220x hilfreich)

Hi,

generell wird der AG nicht informiert. Wenn man im ÖD ist, kann das allerdings vorkommen (sogenannte Mistra - googeln Sie mal!). Ob man seinen Job los ist, entscheidet der Arbeitgeber.
Wenn man in den letzten 5 Jahren schon eine Vorstrafe wg. Diebstahls hat, steht die im BZR und wirkt strafverschärfend.

Gruß vom mümmel

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#2
 Von 
Nurso
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

Also ist man sicher seinen Job los, wenn man bei der Polizei arbeitet und zu mehreren Malen einen Diebstahl begeht?

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#3
 Von 
azrael
Status:
Master
(4936 Beiträge, 783x hilfreich)

Sollte man, wenn man bei der Polizei arbeitet, mehrere Diebstähle begehen??? :bang:

-----------------
"gruß azrael"

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#4
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 576x hilfreich)

-Also ist man sicher seinen Job los, wenn man bei der Polizei arbeitet und zu mehreren Malen einen Diebstahl begeht? -

Es kommt darauf an.
Ein Polizeibeamter, der aufgrund einer Straftat zu mehr als 12 Monaten Freiheitsstafe rechtskräftig verurteilt wurde, wird entlassen.

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#5
 Von 
guest123-2067
Status:
Lehrling
(1727 Beiträge, 301x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#6
 Von 
DanielB
Status:
Bachelor
(3291 Beiträge, 409x hilfreich)

Es dürfte auch darauf ankommen, was und wo man geklaut hat. Vergleichsweise harmlos dürfte wohl ein kleinerer Diebstahl im privaten Umfeld sein, ganz schlecht, dürfte es dagegen sein, wenn man sich am Eigentum in Verwahrung genommener Personen, der Asservaten-Kammer oder auch nur der Kaffee-Kasse bei der Polizei bedient. Auch Beamte die sich aus letzterer nur ungefragt Geld geliehen hatten, wurden deswegen schon aus dem Polizeidienst entlassen!

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#7
 Von 
Das Gesetz
Status:
Schüler
(174 Beiträge, 19x hilfreich)

@ Schrumpfgermane

Und dann unterschlägt er Dir Deine Papiere. Aber pass besonders gut auf, wenn er plötzlich mit einem Hammer vor Dir steht, weil Ebbe in der Kasse ist, so alla Hammermörder.

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#8
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Ich gehe anhand der Formulierung mal davon aus, dass der/die Fragesteller(in) kein(e) Polizeivollzugsbeamter(-in) ist, sondern 'Zivilangestellte(r)', z.B. KFZ-Mechaniker(in), Sekräter(in), Kantinenangestellte(r) o.ä.

Wie Mümmel schon sagte, kann eine Mitteilung per MiStra stattfinden, wie bei allen Beamten, bzw. Angestellten im öffentlichen Dienst. Ob ein 2facher Diebstahl Auswirkungen auf den Job hat, bzw. eine Entlassung nach sich zieht, kommt sicherlich auch auf die Art der Verfahrensbeendigung (Einstellung/Verurteilung) an, und für den Fall der Verurteilung auf die Höhe der Strafe an. Wie 'meri' bereits sagte, würde selbst ein PVB erst bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 1 Jahr zwingend aus dem Polizeidienst entfernt. Für 'zivile' Angestellte dürfte kaum eine schärfere Regelung gelten. Das bei geringen Strafen die Entlassung nicht zwingend ist, heisst natürl. nicht, dass keine Entlassung erfolgen kann , oder andere Maßnahmen wie Abmahnung(en) erfolgen können.

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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