Aussage zu Btm Angeklagten ändern/zurückrufen

28. August 2011 Thema abonnieren
 Von 
charlie-elliot
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Aussage zu Btm Angeklagten ändern/zurückrufen

hatte vor Ostern dieses Jahres eine Aussage zu BTM gemacht.In der Sache gibt es 2 Angeklagten.Einer der verkauft hatte(Person A) und der andere, der die Besorgung gemacht hatte(Person B).Ich hatte ein belastete Aussage zu A gemacht.nun hat sich heraus gestellt das ich B mehr oder weniger damit belaste,weil das auf ihn zurück geführt werden kann.Person B will ich aber nicht schaden.nun habe ich den
§ 252 StPO gefunden.darin steht das Angehörige die Aussage vor Gericht als Zeuge verweigern kann,und somit wird das Protokoll von Polizei nicht zur Verhandlung ein bezogen.meint der § nun Familienangehörige oder Freunde bzw beides.
ich hoffe ihr wisst rat oder hilfe

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32692 Beiträge, 17211x hilfreich)

Das dürfen nur Angehörige, und zwar die in § 52 StPO aufgezählten Angehörigen. Wenn es sich also um einen Freund handelt, gibt es kein Zeugnisverweigerungsrecht. Das ist auch ganz logisch, denn "Freund" ist ja kein juristischer Begriff - jeder könnte sich zu jedermanns Freund erklären und nach Lust und Laune die Aussage verweigern.

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0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

quote:
meint der § nun Familienangehörige oder Freunde bzw beides.


Er meint nur Angehörige.

"Freunde" wäre auch leicht schwachsinnig, da man sonst einfach mal jemandem zu seinem "Freund" macht und dann nicht mehr aussagen muß.

Edit: Mümmel war 1 Minute schneller

quote:
Person B will ich aber nicht schaden


Darauf kommt es rechtlich aber nicht an.

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"Bitte um Verständnis,dass ich keine Rechtsfragen per PM beantworte.Das ist nicht Sinn des Forums"

-- Editiert !!Streetworker!! am 28.08.2011 22:56

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