Beleidigung? Asozial?

15. September 2007 Thema abonnieren
 Von 
Jurakiga
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Beleidigung? Asozial?

Hallo! Mein Kind wurde auf einem Kiga-Fest von einem anderen
Kind so fest und in den Brustkorb gekniffen, dass er vor Schmerz
herzergreifend weinte. Als ich (40) dies mitbekam, habe ich ihn aufgefordert, mein Kind sofort loszulassen. Hab mich nur zu ihm runtergesetzt und ihn ermahnt, dass ich es nicht wieder sehen möchte! Daraufhin hat mich die Mutter (25) -die einen Meter hinter mir stand- laut angegriffen und falsche Behauptungen aufgestellt. Habe ihr gesagt, dass sie zum wiederholten Male nur
danebensteht und nicht eingreift. Bzgl. ihres lautenstarken Auftritts habe ich gesagt: "das ist doch asozial, dein Verhalten!" Sie schrie dann nur laut: "habt ihr das gehört, sie hat gesagt, ICH sei asozial! Ich zeige Dich an wegen Beleidiung!"
Inwiefern wird mir meine Aussage in einer Strafanzeige zum Verhängnis"? Wir leben doch in einer Demokratie mit Redefreiheit! Macht es einen Unterschied, dass ich ihr VERHALTEN
asozial fand? Was ist, wenn sie eine Beweisperson zur Falschaussage bewegt? Ich denke, wir leben in einer Demokratie
mit Redefreiheit! Wäre "unsozial" die abgemilderte Version gewesen? Was meint Ihr?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-1156
Status:
Lehrling
(1818 Beiträge, 509x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
Jurakiga
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für Deine Antwort. Angenommen,die Polizei fordert sie auf, auf privatem Wege zu klagen: macht es einen Unterschied, ob ich -wie sie fälschlich behauptet- gesagt
hätte, "SIE sei asozial"?
Vertritt mich meine Privat-RS-Versicherung
im Falle einer Klageerhebung?

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#3
 Von 
guest123-1156
Status:
Lehrling
(1818 Beiträge, 509x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9562 Beiträge, 2355x hilfreich)

Die Beleidigung liegt rein vom Tatbestand her schon vor.

Aber wie schon mein Vorredner sagte, wird das Verfahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eingestellt bzw auf den Privatklageweg verwiesen. Der wird aber üblicherweise gar nicht erst von dem Anzeigenerstatter gewählt, das ist nämlich lästig und arbeitsaufwendig. Das lohnt sich hinten und vorne nicht.

Also keine Sorge...



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#5
 Von 
Jurakiga
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für Eure Antworten. Mehrere Mütter haben wohl Ihren lautstarken Angriff "in Kampfstellung" mitbekommen.

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